thefell Autor: thefell
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SEXualtrieb | 09.02.2010 |
Ein Gedicht zum Missbrauch

Ein Gedicht zum Missbrauch

Missbrauchsfälle katholischer
Schulen häufen sich

Wer Sarkasmus und Ironie nicht versteht, liest besser nicht weiter...

Es war einmal, nicht lange her,

ein Mann, der liebte Jesus sehr,

ein Fräulein, nein, das braucht er nicht,

"Ich liebe Gott, und er liebt mich.

Ein Mann des Herrn, das bin ich gern,

da brauch´ ich doch kein Weib und lern´

viel lieber wie ich keusch sein kann,

ich lasse keinen an mich ran!"

 

Doch manchmal nachts, ganz spät, ganz spät,

da fasst der Mann an sein Gerät,

als plötzlich kommt, ihm garnich lieb,

die Sünde in den Kopf, der TRIEB!

"Pfui, pfui pfui, was mach ich da,

das darf ich nicht und mir ist klar,

dass grad der Teufel mich bewegt,

drum bin ich wach und sehr erregt!"

 

Der Mann wird älter, der TRIEB wird schwerer,

nun ist er stolzer Klassenlehrer,

auf einer Schule nur für Buben,

dort ist er gern, ein groß´ Vergnügen!

Von Zeit zu Zeit, das merkt der Mann,

den Blick vom Bub nicht lassen kann,

zu schön sein Körper, sein Gesicht,

"Darf ich oder darf ich nicht?

Natürlich darf ich, ist doch nichts Schlimmes,

ich bin ein Diener treu des Himmels",

drum wird der Mann, statt Straf und Hiebe,

dem Buben geben seine Liebe.

 

Und eines Nachts im Mondesschein,

der Mann lag wieder ganz allein,

da stand er auf und ging geschwind,

ins Schlafgemach des jungen Kind.

Ganz leise, heimlich, voller Liebe,

verlor der Mann sich ganz im TRIEBE.

 

Zum ersten Mal, war garnicht schwer,

im Krieg mit seinem Fleischgewehr.

 

Bildquelle: fradaveccs

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zztop schrieb am 09.02.2010 um 09:40:07 Uhr:

Super kreativ! Und lustig...

einszweidrei schrieb am 09.02.2010 um 13:12:12 Uhr:

Schreibst Du dann auch über all die anderen Vergewaltiger? Die, die Kinder ins Auto zerren, verschleppen, vergewaltigen und töten? Die, die jungen Frauen irgendwelche Tropfen in den Drink schütten und sie anschließend vergewaltigen. Über die Väter, die ihre Kinder hinter verschlossenen Türen missbrauchen? Du ziehst hier alle katholischen Priester über einen Kamm und davor sollte man sich hüten. Sicherlich, das was dort geschehen ist, darf einfach nicht passieren. Aber eines muss ich sagen – und ich bin selbst Atheist %u2013 so was, sollte man hier nicht schreiben!

vierfünfsechs schrieb am 09.02.2010 um 13:56:10 Uhr:

der autor zieht hier überhaupt nicht alle priester über einen kamm. er hat das wort priester noch nicht einmal erwähnt.es ist hier von "einem mann" die rede. erstmal richtig lesen, dann denken, dann kommentieren. @ autor: ich finde es sehr gut. mal eine andere form, sich damit auseinanderzusetzen, wenn auch sehr sehr zynisch^^