Ein Gedicht zum Missbrauch
Missbrauchsfälle katholischer Schulen häufen sich
Wer Sarkasmus und Ironie nicht versteht, liest besser nicht weiter...
Es war einmal, nicht lange her,
ein Mann, der liebte Jesus sehr,
ein Fräulein, nein, das braucht er nicht,
"Ich liebe Gott, und er liebt mich.
Ein Mann des Herrn, das bin ich gern,
da brauch´ ich doch kein Weib und lern´
viel lieber wie ich keusch sein kann,
ich lasse keinen an mich ran!"
Doch manchmal nachts, ganz spät, ganz spät,
da fasst der Mann an sein Gerät,
als plötzlich kommt, ihm garnich lieb,
die Sünde in den Kopf, der TRIEB!
"Pfui, pfui pfui, was mach ich da,
das darf ich nicht und mir ist klar,
dass grad der Teufel mich bewegt,
drum bin ich wach und sehr erregt!"
Der Mann wird älter, der TRIEB wird schwerer,
nun ist er stolzer Klassenlehrer,
auf einer Schule nur für Buben,
dort ist er gern, ein groß´ Vergnügen!
Von Zeit zu Zeit, das merkt der Mann,
den Blick vom Bub nicht lassen kann,
zu schön sein Körper, sein Gesicht,
"Darf ich oder darf ich nicht?
Natürlich darf ich, ist doch nichts Schlimmes,
ich bin ein Diener treu des Himmels",
drum wird der Mann, statt Straf und Hiebe,
dem Buben geben seine Liebe.
Und eines Nachts im Mondesschein,
der Mann lag wieder ganz allein,
da stand er auf und ging geschwind,
ins Schlafgemach des jungen Kind.
Ganz leise, heimlich, voller Liebe,
verlor der Mann sich ganz im TRIEBE.
Zum ersten Mal, war garnicht schwer,
im Krieg mit seinem Fleischgewehr.
Bildquelle: fradaveccs
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