Trash@Net.de
Widerlich-leckere
Gummi-Käfer
Insekten-Spaß mit GummiX und
Browser-Spaß mit Robot Unicorn
Trash@Net.de: Die leckersten Insekten der Welt und Rosenkrieg 2.0.
Fake-Insekten sind mal wirklich nichts neues. Selbstgemachte Fake-Insekten schon eher. Wenn diese Insekten dann aber noch aus Gummibärchen-Material wie von megahouse.co.jp sind, aber auf jeden Fall. So können japanische Kinder dank präziser Passformen lebensechte Insekten erschaffen und damit zum Beispiel Omas schocken, in dem sie dem falschen Mistkäfer genüsslichen den Kopf abbeißen.
Einen ziemlich guten Eindruck über die Fake-Insekten verschafft ein
japanischer Fernsehspot. Selbst die Kinder, die in dem Video die Gummi-Insekten essen müssen, sehen völlig verstört aus. So wunderbar widerlich-lecker können Insekten sein! Wer nun unbändigen Appetit auf die Gummi-Käfer verspürt, kann das Einsteiger-Set für etwa 36 Euro auf
amazon.co.jp bestellen.
Mechanische Einhörner
Robot Unicorn Attack ist ein Browser-Game der ganz besonders skurrilen Art und wahrscheinlich das erste Spiel überhaupt, in dem ein mechanisches Einhorn mit vollem Tempo durch eine rosarote Traumwelt galoppiert - inklusive Regenbögen, Delphinen und bunten Elfen. Optisch erinnert Robot Unicorn Attack an einen LSD-Trip einer Zwölfjährigen. Zu bunt, kitschig und klischeehaft kommt das Game daher.
Unterstrichen wird der Eindruck vom Sound. Denn als musikalische Untermalung quietscht Always von Erasure aus den Boxen. Allzu lange wird das keiner aushalten und früher oder später sein Roboter Einhorn freiwillig gegen eine Wand steuern um dem musikalischen und stilistischen Overkill zu entkommen. Dann muss nur noch der abgetrennte Kopf des Roboters ertragen werden, der mit zwei Tränchen in den Augen um ein Replay bettelt. Trotzdem -
Ausprobieren ist ein muss!
Rosenkrieg 2.0
Soziale Netzwerke verändern unser Leben. Auch in persönlichen Krisenzeiten. Hätte ein gekränkter Ex-Freund vor zehn Jahren vielleicht die Wohnung der Angebeteten verwüstet oder ihren Hund entführt, muss jetzt das Facebook-Profil dran glauben.
So hat
laut der New York Post ein US-Amerikaner das Facebook-Profil seiner Ex-Freundin gehackt und Lösegeld für dessen Rückgabe gefordert. Vorher änderte er noch die sexuelle Gesinnung seiner Verflossenen von "hetero" auf "lesbisch". Daraufhin meldeten sich zahllose an einer Beziehung interessierte Frauen bei dem Profil und der auf Rache sinnende Ex-Freund nahm die Angebote mit Genugtuung an. Als wäre dies nicht genug nervte er zusätzlich Freunde und Verwandte mit Spam-Mails. Lange ging der Spaß allerdings nicht gut. Die Verflossene rief die Polizei, die über den virtuellen Diebstahl alles andere als erfreut war.