Wie man heute bereits gelernt hat,
zahlen in den USA dicke Menschen im Flugzeug mehr - sie brauchen ja auch mehr Platz. Jetzt aber die nächste Diskriminierung: Angeblich sind Dicke auch noch schädlich für's Klima.
Klingt komisch, ist aber so. Laut britischen Forschern leben dünne Menschen nicht nur gesünder, sie sind auch für deutlich weniger schädliche Treibhausgase verantwortlich.
Ja und das alles wird auch noch gut begründet. Im Fachmagazin "International Journal of Epidemiology" erklären die Forscher, dass eine dünne Gesellschaft bis zu 20 Prozent weniger isst, als eine, in der bis zu 40 Prozent der Menschen übergewichtig sind.
Und das ist dann gut für's Klima?? Ja, denn schließlich werden dann auch weniger Treibhausgase bei der Nahrungsmittelproduktion erzeugt, so Edwards und Roberts. Hmm.
Wenn weniger Nahrungsmittel produziert werden, muss auch weniger transportiert werden. Logisch. Zumindest für die britischen Forscher Phil Edwards und Ian Roberts von der Londoner School of Hygiene & Tropical Medicine. Ebenso spart man an Energie, wenn man nicht so viele Dicke transportieren muss. Das kennt man ja auch vom Auto: Je mehr Last, desto mehr Benzin verbraucht man.
Logisch. Da hätte ich auch drauf kommen können.
Den Untersuchungen nach stößt somit eine schlanke Gesellschaft rein rechnerisch gesehen jedes Jahr eine GIGATONNE weniger Kohlenstoff aus. Toll. "Dünn bleiben sei also nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt", so die Forscher.
Jetzt kommt der Höhepunkt! Die Forscher riefen nun dazu auf, dass das Thema "Übergewicht" ein zentraler Punkt im Kampf gegen den Klimawandel werden soll. Na dann Prost Mahlzeit - oder eben lieber nicht.
Vielleicht sollte das Thema aber auch einfach nur ein Ansporn für die Menschen sein, an ihrer Bikini-Figur zu arbeiten und sich fit zu machen für den Sommer.
Aber man muss schon auch mal die Gegenseite betrachten: Dicke Menschen regen die Wirtschaft an, sie kaufen ja auch viel. Sie tun einiges für die Nahrungsmittelindustrie.
Aber der beste Grund: Sie brauchen doch auch weniger Heizkosten. Nicht umsonst fressen sich doch auch Tiere ihren Winterspeck an, damit sie nicht frieren, oder????
Also, nicht unterkriegen lassen! Zu dünn mag vielleicht für die Umwelt besser sein, aber wer kann bei einem tollen Nutella-Brot, einem Schoko-Ei oder einem deftigen Braten schon immer nein sagen? Das tut der Seele und manchmal auch dem Körper gut.
Und noch zum Schluss: Buddha ist auch dick und glücklich. Dem hat man auch nie vorgeworfen, am Klimawandel Schuld zu sein!
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