Fashion-Community styleranking sucht Stadt mit Style-Faktor
Modefans aufgepasst: auf styleranking könnt ihr eure Stadt zur Modestadt Nr.1 in Deutschland machen.
Nicht, dass es genug wäre, auf der ganzen Welt Top-Models zu suchen, nein, jetzt werden auch noch Städte unter die Lupe genommen und „gecastet“. Wie muss man sich das vorstellen? Überzieht man die Frauenkirche in München mit lila Stoff, um trendy zu sein? Wird der Kölner Dom orange angemalt? Nicht ganz.
Seit dem 10. Februar sucht die Fashion-Community „styleranking“ bereits nach der Stadt mit dem höchsten Style-Faktor. Ziel ist es, Modefreunden zu zeigen wo ihre nächste Reise hinführen könnte. Die Kriterien sind hippe Shops, Leute und Einkaufsmöglichkeiten. Und was gibt es zu gewinnen? Einen Titel bzw. Ruhm und Ehre. Die Gewinnerstadt bekommt Ruhm und Ehre, der jeweilige Bürgermeister bekommt eine Urkunde. Nominiert sind zwölf Städte, unter anderem München, Hamburg, Köln, Berlin, Düsseldorf, Münster und Oberhausen. Die wahren Modemetropolen Deutschland also. Teilnehmer der Online-Abstimmung können auch davon profitieren. Nach Beantwortung einer kleinen Frage gibt es eines von 50 Halbjahresabos der VOGUE zu gewinnen, das vom Sponsor der Auktion, dem Onlineshop Mary & Paul, gestiftet wird.
Auch Promis aus der Modewelt schweigen nicht zu diesem Thema. "Shopping bedeutet für mich als Designer vor allem, Eindrücke zu sammeln. Ich gehe nicht als Käufer durch die Geschäfte, sondern in meiner Funktion als Designer. Die stylischste Stadt in Deutschland ist meiner Meinung nach Berlin – weil sie nicht zu businesslastig ist. Außerdem gibt es in Berlin viel Raum für junge Designer und die Menschen haben eine große Verbindung zum Künstlerischen. Die Stadt befindet sich im ständigen Wandel und das ist es, was ich mag.“, so der gebürtige Italiener und Jeansguru Adriano Goldschmied. Er ist Mitgründer der Jeansmarke Diesel und leitet heute gemeinsam mit Jerome Dahan das Label "Citizens of Humanity".
Bis zum 19. Februar habt ihr noch Zeit zu voten. Wir Münchner drücken natürlich der Frauenkirche alle Daumen, auch wenn das Brandenburger Tor wohl der härteste Konkurrent ist.