Geht ab: Die Band Gurr aus Berlin sollte man sich laut anhören.
Für Mädchen war das schon ganz gut
15.06.2012
Mit Scotch Richtung Japan: Die Berliner Garagerock Band Gurr im Porträt.
Gurr - das sind Laura Lee Jenkins und Andreya Casablanca, zwei Raketen aus der Basis Berlin. Ihre Mission: Runterspielen, was auf dem Herzen liegt. Und das ist im Falle der zwei Anfang Zwanzigjährigen sowohl das Film-Make-Up von Schauspieler Joseph Gordon-Levitt, als auch der Wikipedia-Artikel zu Shania Twain. Random? Ja, vielleicht. Aber wie schon der geniale Dichter Gelett Burgess anmerkte: „To appreciate nonsense requires a serious interest in life“.
Solch ein ernsthaftes Interesse entdeckt man zwischen den Interviewzeilen mit Gurr besonders in Bezug auf ihre Authentizität. „Wir wollen‘s nicht so hochglanzpoliert“, erklärt Frontfrau Andreya knapp. Daher wohl auch der in-your-face-sound, der vor allem bei den Strophen von „Joseph Gordon-Levitt“ knallhart zu tänzerischem Kontrollverlust auffordert. Auf emotionsgeladene Soli, Goldstimmchen, oder Glitzer im Gesicht, haben Gurr irgendwie nicht so Bock - und das obwohl man meinen sollte, ohne letzteres in Berlin gar nicht mehr aus dem Haus gehen zu können.
Das bisher beste Kompliment
Während andere Medien sie mit den frühen White Stripes vergleichen, ordnen Gurr ihre musikalische Mentalität irgendwo in den Garagepunkrock zwischen Ty Segall und King Khan & BBQ Show ein: „Solche Bands zeigen eben, dass es auch funktionieren kann, wenn man sich einfach mit seinem Aufnahmegerät ins Zimmer setzt und los spielt. Man muss nicht 3000 Euro zahlen, damit der Produzent von Sarah Connor daneben steht“.
Dass es bei Gurr ganz klar funktioniert, hat auch der Amerikaner Mark Schoneveld früh bemerkt und die Band auf seinem Musik-Maßstäbe setzenden Blog yvynyl veröffentlicht. Kein kleines Ding für die Berlinerinnen (zwar nicht gebürtig, aber - für alle, die jetzt aufschreien - sonst hundertprozentig), die es in dieser musikalischen Kombi gerade mal seit fünf Monaten gibt. Das bisher beste Kompliment war für Drummerin Laura Lee aber trotzdem ein anderes: „Als uns die Leute zum ersten Mal live gehört haben, meinten sie, da stecke voll viel Energie in unserer Musik. Das war schön - und alle haben getanzt“.
Lest auf Seite 2, was Gurr über Scotch und Feminismus denken...
Solch ein ernsthaftes Interesse entdeckt man zwischen den Interviewzeilen mit Gurr besonders in Bezug auf ihre Authentizität. „Wir wollen‘s nicht so hochglanzpoliert“, erklärt Frontfrau Andreya knapp. Daher wohl auch der in-your-face-sound, der vor allem bei den Strophen von „Joseph Gordon-Levitt“ knallhart zu tänzerischem Kontrollverlust auffordert. Auf emotionsgeladene Soli, Goldstimmchen, oder Glitzer im Gesicht, haben Gurr irgendwie nicht so Bock - und das obwohl man meinen sollte, ohne letzteres in Berlin gar nicht mehr aus dem Haus gehen zu können.
Das bisher beste Kompliment
Während andere Medien sie mit den frühen White Stripes vergleichen, ordnen Gurr ihre musikalische Mentalität irgendwo in den Garagepunkrock zwischen Ty Segall und King Khan & BBQ Show ein: „Solche Bands zeigen eben, dass es auch funktionieren kann, wenn man sich einfach mit seinem Aufnahmegerät ins Zimmer setzt und los spielt. Man muss nicht 3000 Euro zahlen, damit der Produzent von Sarah Connor daneben steht“.
Dass es bei Gurr ganz klar funktioniert, hat auch der Amerikaner Mark Schoneveld früh bemerkt und die Band auf seinem Musik-Maßstäbe setzenden Blog yvynyl veröffentlicht. Kein kleines Ding für die Berlinerinnen (zwar nicht gebürtig, aber - für alle, die jetzt aufschreien - sonst hundertprozentig), die es in dieser musikalischen Kombi gerade mal seit fünf Monaten gibt. Das bisher beste Kompliment war für Drummerin Laura Lee aber trotzdem ein anderes: „Als uns die Leute zum ersten Mal live gehört haben, meinten sie, da stecke voll viel Energie in unserer Musik. Das war schön - und alle haben getanzt“.
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