Interview mit Model Marie Nasemann über die Berlin Fashion Week
Marie auf der Fashion Week: Fitting, Show, Party
10.07.2012
GNTM-Marie zeigt private Schnappschüsse von der Fashion Week.
Sieben Tage Berlin Fashion Week sind vorüber. Sieben Tage lang Modenschauen, Presserummel, Events und Parties. Und zwischen all dem Trubel tigerte Model Marie Nasemann von Termin zu Termin, von Show zu Show, von Party zu Party. Die einstige Germany´s-Next-Topmodel-Finalistin gewährt ZEITjUNG.de einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der wichtigsten deutschen Modewoche. Sie erzählt vom Casting-Stress der Anfangstage, schildert ihren Tagesablauf und verrät, warum ein ganz besonderes Abendessen ihr Highlight der Woche war.
ZEITjUNG: Brauchst Du Erholung nach so einer Woche Fashion Week?
Marie Nasemann: Unbedingt! Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen, wohin ich jetzt wegfahre. Am Dienstag laufe ich noch eine Modenschau in München und dann muss ich die Fashion-Week-Nachbereitung machen, wie zum Beispiel die geliehenen Klamotten zurückbringen. Dann habe ich aber Zeit wegzufahren, vielleicht in ein Wellnesshotel. Viel habe ich während der Woche in Berlin nämlich nicht geschlafen. Ich hatte noch nie solche Augenringe wie im Moment (lacht).
Die Woche hat dir einiges abverlangt?
Nasemann: Es war selten so anstrengend, aber selten hatte ich auch so einen Spaß. Ich trinke jetzt die ganze Woche viel Wasser und keinen Alkohol. Außerdem mache ich Sport, gehe zum Beispiel schwimmen. Und ich muss zur Kosmetikerin gehen, weil die Haut etwas gelitten hat. Backstage war es immer sehr heiß. Ich hatte drei Schichten Make-Up drauf und habe gleichzeitig geschwitzt. Das hat meiner Haut nicht gut getan, aber dies wird jetzt alles wieder glatt gebügelt.
ZEITjUNG: Brauchst Du Erholung nach so einer Woche Fashion Week?
Marie Nasemann: Unbedingt! Ich bin schon die ganze Zeit am überlegen, wohin ich jetzt wegfahre. Am Dienstag laufe ich noch eine Modenschau in München und dann muss ich die Fashion-Week-Nachbereitung machen, wie zum Beispiel die geliehenen Klamotten zurückbringen. Dann habe ich aber Zeit wegzufahren, vielleicht in ein Wellnesshotel. Viel habe ich während der Woche in Berlin nämlich nicht geschlafen. Ich hatte noch nie solche Augenringe wie im Moment (lacht).
Die Woche hat dir einiges abverlangt?
Nasemann: Es war selten so anstrengend, aber selten hatte ich auch so einen Spaß. Ich trinke jetzt die ganze Woche viel Wasser und keinen Alkohol. Außerdem mache ich Sport, gehe zum Beispiel schwimmen. Und ich muss zur Kosmetikerin gehen, weil die Haut etwas gelitten hat. Backstage war es immer sehr heiß. Ich hatte drei Schichten Make-Up drauf und habe gleichzeitig geschwitzt. Das hat meiner Haut nicht gut getan, aber dies wird jetzt alles wieder glatt gebügelt.

Wie ist die Fashion Week für dich persönlich gelaufen?
Nasemann: Super! Ich bin insgesamt in vier Shows gelaufen. Zweimal für Guido Maria Kretschmer. Das war genial. Ich habe noch Beiträge gedreht, was mir viel Spaß gemacht hat, und habe viele gute Kontakte geknüpft. Ich habe zum Beispiel einen Regisseur kennen gelernt, der demnächst plant, einen Film zu machen und mich zum Casting eingeladen hat.
Das heißt, Du konzentrierst dich wieder verstärkt auf die Schauspielerei?
Nasemann: Ja, ich nehme seit drei Monaten privaten Schauspielunterricht. Das macht mir viel Spaß und ich merke, dass ich Fortschritte mache. Ich war jetzt erst bei einem Casting für einen ZDF-Film. Da geht es um eine größere Nebenrolle. Nächste Woche dürfte ich Bescheid bekommen, ob es geklappt hat. Also, Daumen drücken!
Das machen wir. Zurück zur Fashion Week: Du hast dich sogar mit einer Verletzung durch die Woche beißen müssen.
Nasemann: Ich war eine Zeit lang zu viel auf dem Laufband, habe zu oft High Heels getragen und mich zu wenig geschont. Ich schleppe das eigentlich schon seit zwei Jahren mit mir rum. Mal ging es besser, mal schlechter. Nachdem ich in meinem Urlaub im Frühling ziemlich massiv auf dem Laufband unterwegs war, sind die Schmerzen so groß geworden, dass ich zum Arzt gegangen bin. Der hat an dem Mittelknochen des zweiten Zehs einen Ermüdungsbruch festgestellt. Da sind lauter kleine Risse im Knochen. Zur besseren Heilung habe ich jetzt zwei Monate einen Vakuumschuh getragen. Aber jetzt zur Fashionweek (Marie hält kurz inne, fängt dann aber an zu lachen). Dafür bin ich eben doch zu eitel. Jedes Outfit sieht doch besser aus mit hohen Schuhen. Ich habe die High Heels aber dann immer erst kurz vor dem roten Teppich angezogen. Und es ging auch ganz gut. Erst am letzten Tag hat es richtig wehgetan.
Seite 2: Marie schildert den Termin-Marathon der Anfangstage!




































