Keno von Moop Mama im Interview zur Single Liebe
Ich habe Liebe für dich!
12.07.2012
Keno von Moop Mama spricht im ZEITjUNG-Interview über die neue Single "Liebe".
Moop Mama, das sind Rapper Keno und eine freshe Brassband im Hintergrund. Die Münchner Combo ist für Live- und Guerilla-Shows bekannt, die schweißtreibend, atemlos und voller guter Laune brennen, lodern, explodieren. Jetzt haben Moop Mama die Single „Liebe“ rausgehauen: ein herzerfrischendes Sommerlied. Im Musikvideo zu dem Song rennt die Band durch ein warm-sonniges München und sieht sich immer wieder gemeingefährlichen, doch wunderschönen Frauen gegenüber, die irgendwie ziemlich sauer zu sein scheinen. Uns gefällt das so gut, dass wir uns mit Keno über den Videodreh und die Zukunftspläne von Moop Mama unterhalten haben.
ZEITjUNG.de: Das Video zu eurer neuen Single „Liebe“ läuft bei uns in der Redaktion auf Heavy Rotation. Macht verdammt gute Laune. Es sieht so aus, als hätte der Videodreh verdammt viel Spaß gemacht, oder?
Keno: Es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Alles war relativ spontan. Wir sind ja ein riesiger Haufen und da war es schwer, alles minutiös durchzuplanen. Gott sei Dank, hatten wir mit dem Stef (Anm. d. Red.: Stefan Zinsbacher, Regisseur des Videos, sonst aktiv für Hauskonzerte.com) jemanden, der gut damit umgeht, wenn Sachen spontan gemacht werden. Er hatte auch die Idee, diese Kamera zu bauen, die mir an den Körper geschraubt wurde. Wir hatten einen groben Plan mit verschiedenen Kapiteln: Wollten draußen an verschiedene Orten gehen oder rennen und wollten diese Party am Abend machen. Aber sonst lief es ziemlich spontan.
Und dann sind da überall diese wunderschönen Frauen mit Wasserpistolen und ganz schön viel Aggressionspotential. Was war die Idee dahinter?
Keno: Die Idee ist simpel, oder? (lacht) Es ist ein ziemliches Sommervideo geworden und das drückt es ganz gut aus. Es geht ja auch um Liebe und das wollten wir ein bisschen verdreht und mit ironischen Untertönen in die Bilder hineinbringen. Die Frauen sind in dem Video ja eher die „Bösen“.
Das Video zu „Liebe“ gipfelt in einer fetten Guerilla-Party mit leuchtenden Luftballons. Wie lief das ab?
Die Party, die man am Ende des Videos sieht war etwas ganz Besonderes. Wir wollten, dass man diese Spontanauftritte, die draußen stattfinden im Video spürt. Also haben wir super-spontan einen Tag vorher bei Facebook einen Aufruf gestartet: Grillen mit Muttern. Am nächsten Tag kamen wir dann zur vereinbarten Zeit an die Isar. Wir hatten einen Grill dabei und haben angefangen Musik zu machen. Erst nach und nach haben wir festgestellt, dass wirklich ganz viele Leute wegen uns gekommen sind. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Die Leute haben Luftballons gehabt und ihre Handys dahinter gehalten. Das sah sehr spektakulär aus. Dann hat es noch angefangen zu regnen und wir mussten unter die Brücke weiterziehen. Da wurde es dann noch eine richtige Party, was man ja auch am Schluss des Videos sieht. Das bestätigt unsere Theorie, dass es Spaß macht, einfach so draußen für die Leute zu spielen die Bock haben.
Die Resonanz auf das Video ist ja wirklich überragend: fast 50.000 Youtube-Aufrufe in einer Woche. Habt ihr damit gerechnet?
So richtig gerechnet haben wir damit nicht und ich bin selbst total begeistert. Unser bisher meistgesehenes Video auf Youtube hat jetzt knappe 100.000 Views. Das ist nur ein von irgendwem hochgestelltes Lied mit Albumcover. Darum hätte ich nicht gedacht, dass es so schnell geht. Aber ein Video bringt in der Internetwelt heutzutage schon die meiste Aufmerksamkeit. Es ist auch erstaunlich, weil überhaupt keine Promo-Maschine dahinter hängt. Wir haben das nur auf unserer Facebook-Seite angekündigt und unser Label hat einen Newsletter geschrieben. Ich bin also sehr froh, dass sich so viele Leute das Video anschauen.
Viele der YouTube-Kommentare zu „Liebe“ gehen in die Richtung „Wow, mein Sommerhit“. Habt ihr dieses Label gezielt angestrebt?
Das war halb geplant, halb Zufall. Der Song ist deshalb schon fertig, weil er im Film „Vatertage“ vorkommen wird. Da läuft der Song im Abspann und so hat es sich angeboten, mal wieder etwas Neues zu veröffentlichen. Dass es ein Sommerlied geworden ist, ist Zufall hat aber natürlich auch sehr gut gepasst...
Du hast eben schon den Film „Vatertage“ angesprochen, eine in München spielende Komödie des Regisseurs Ingo Rasper. Wie kam da die Zusammenarbeit zustande?
Die Geschichte geht über einen Münchner Typen, der parallel zur Story in einer Blaskapelle/Brassband spielt. Die Filmemacher haben dann mitbekommen, dass es so etwas in München wirklich gibt und so wollten sie diese reale Komponente mit einbringen. Darum treten auch einige unserer Bandmitglieder laienhaft als Schauspieler in dem Film auf.
Ist „Liebe“ also „nur“ ein Soundtrack-Beitrag oder der erste Vorgeschmack auf ein neues Moop-Mama-Album?
Wir haben den Song nicht nur für den Film gemacht. Wir denken dabei eher an unser eigenes Album. Wir arbeiten dieses Jahr definitiv noch an neuem Material, wir hoffen, dass wir vielleicht noch ein Video schaffen und das Album ist dann fürs nächste Frühjahr geplant.
Keno, vielen Dank für das Gespräch.
ZEITjUNG.de: Das Video zu eurer neuen Single „Liebe“ läuft bei uns in der Redaktion auf Heavy Rotation. Macht verdammt gute Laune. Es sieht so aus, als hätte der Videodreh verdammt viel Spaß gemacht, oder?
Keno: Es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Alles war relativ spontan. Wir sind ja ein riesiger Haufen und da war es schwer, alles minutiös durchzuplanen. Gott sei Dank, hatten wir mit dem Stef (Anm. d. Red.: Stefan Zinsbacher, Regisseur des Videos, sonst aktiv für Hauskonzerte.com) jemanden, der gut damit umgeht, wenn Sachen spontan gemacht werden. Er hatte auch die Idee, diese Kamera zu bauen, die mir an den Körper geschraubt wurde. Wir hatten einen groben Plan mit verschiedenen Kapiteln: Wollten draußen an verschiedene Orten gehen oder rennen und wollten diese Party am Abend machen. Aber sonst lief es ziemlich spontan.
Und dann sind da überall diese wunderschönen Frauen mit Wasserpistolen und ganz schön viel Aggressionspotential. Was war die Idee dahinter?
Keno: Die Idee ist simpel, oder? (lacht) Es ist ein ziemliches Sommervideo geworden und das drückt es ganz gut aus. Es geht ja auch um Liebe und das wollten wir ein bisschen verdreht und mit ironischen Untertönen in die Bilder hineinbringen. Die Frauen sind in dem Video ja eher die „Bösen“.
Das Video zu „Liebe“ gipfelt in einer fetten Guerilla-Party mit leuchtenden Luftballons. Wie lief das ab?
Die Party, die man am Ende des Videos sieht war etwas ganz Besonderes. Wir wollten, dass man diese Spontanauftritte, die draußen stattfinden im Video spürt. Also haben wir super-spontan einen Tag vorher bei Facebook einen Aufruf gestartet: Grillen mit Muttern. Am nächsten Tag kamen wir dann zur vereinbarten Zeit an die Isar. Wir hatten einen Grill dabei und haben angefangen Musik zu machen. Erst nach und nach haben wir festgestellt, dass wirklich ganz viele Leute wegen uns gekommen sind. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Die Leute haben Luftballons gehabt und ihre Handys dahinter gehalten. Das sah sehr spektakulär aus. Dann hat es noch angefangen zu regnen und wir mussten unter die Brücke weiterziehen. Da wurde es dann noch eine richtige Party, was man ja auch am Schluss des Videos sieht. Das bestätigt unsere Theorie, dass es Spaß macht, einfach so draußen für die Leute zu spielen die Bock haben.
Die Resonanz auf das Video ist ja wirklich überragend: fast 50.000 Youtube-Aufrufe in einer Woche. Habt ihr damit gerechnet?
So richtig gerechnet haben wir damit nicht und ich bin selbst total begeistert. Unser bisher meistgesehenes Video auf Youtube hat jetzt knappe 100.000 Views. Das ist nur ein von irgendwem hochgestelltes Lied mit Albumcover. Darum hätte ich nicht gedacht, dass es so schnell geht. Aber ein Video bringt in der Internetwelt heutzutage schon die meiste Aufmerksamkeit. Es ist auch erstaunlich, weil überhaupt keine Promo-Maschine dahinter hängt. Wir haben das nur auf unserer Facebook-Seite angekündigt und unser Label hat einen Newsletter geschrieben. Ich bin also sehr froh, dass sich so viele Leute das Video anschauen.
Viele der YouTube-Kommentare zu „Liebe“ gehen in die Richtung „Wow, mein Sommerhit“. Habt ihr dieses Label gezielt angestrebt?
Das war halb geplant, halb Zufall. Der Song ist deshalb schon fertig, weil er im Film „Vatertage“ vorkommen wird. Da läuft der Song im Abspann und so hat es sich angeboten, mal wieder etwas Neues zu veröffentlichen. Dass es ein Sommerlied geworden ist, ist Zufall hat aber natürlich auch sehr gut gepasst...
Du hast eben schon den Film „Vatertage“ angesprochen, eine in München spielende Komödie des Regisseurs Ingo Rasper. Wie kam da die Zusammenarbeit zustande?
Die Geschichte geht über einen Münchner Typen, der parallel zur Story in einer Blaskapelle/Brassband spielt. Die Filmemacher haben dann mitbekommen, dass es so etwas in München wirklich gibt und so wollten sie diese reale Komponente mit einbringen. Darum treten auch einige unserer Bandmitglieder laienhaft als Schauspieler in dem Film auf.
Ist „Liebe“ also „nur“ ein Soundtrack-Beitrag oder der erste Vorgeschmack auf ein neues Moop-Mama-Album?
Wir haben den Song nicht nur für den Film gemacht. Wir denken dabei eher an unser eigenes Album. Wir arbeiten dieses Jahr definitiv noch an neuem Material, wir hoffen, dass wir vielleicht noch ein Video schaffen und das Album ist dann fürs nächste Frühjahr geplant.
Keno, vielen Dank für das Gespräch.

























