Interview mit Olaf Hajek: Er ist einer der bedeutendsten Illustratoren. Die New York Times und das Wall-Street-Journal gehören zu seinen Kunden.
Auftragskünstler
19.07.2012
Illustrationen von Olaf Hajek
Olaf Hajek ist einer der wichtigsten Illustratoren weltweit. Spagat zwischen Aufträgen und Freiheit.
Die Bilder von Olaf Hajek sprühen vor Farben, Blüten und versteckten Symbolen. Mit seinem unverwechselbaren Stil ist er international gefragt und erfüllt Aufträge für den New Yorker, die New York Times oder das Wall-Street-Journal. Aber neben diesen kommerziellen Arbeiten erschafft er auch mystische Bildwelten, künstlerische Spielwiesen, Kunst als Selbstzweck. Ein Gespräch über den Grenzbereich zwischen diesen Kunstformen und den persönlichen Bezug zu seinen Werken.
ZEITjUNG.de: Der Begriff „Illustrator“ ist in den USA anders etabliert, als hier in Deutschland. Worin genau besteht die Arbeit eines solchen?
Olaf Hajek: Ein Illustrator ist ein angewandter Künstler: Er erstellt analoge oder digitale Bilder für Zeitschriften, Verlage, Werbung, Film oder für Verpackungen.
Du arbeitest hauptsächlich analog, zeichnest und malst deine Illustrationen per Hand. Stellt sich dadurch ein anderer Bezug zu den Werken her, als bei digitalen Arbeiten?
Für mich persönlich auf jeden Fall. Ich brauche das Gefühl von Handwerk und den unmittelbaren Bezug zum Werk. Viele Kunden und Verbraucher sehen wahrscheinlich nicht mehr den Unterschied zwischen digitaler und analoger Illustration, aber der Schaffensprozess ist doch ein anderer und ich habe am Ende ein Original.
Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit zwischen kommerziellen Aufträgen und künstlerischen Projekten? Ist es so, dass du das eine eher als zweckmäßig betrachtest und das andere als inspirierender, oder kann man die Linien nicht so klar ziehen?
Ich habe mit der Illustration begonnen und es war immer wichtig auch freie Arbeiten zu schaffen. Die Illustration ist angewandt und illustriert ein vorgegebenes Thema. Aber der Stil ist doch immer individuell und kann sehr künstlerisch sein. So kann gerade auch ein kommerzieller Auftrag eine wunderbare Herausforderung sein. Natürlich bedarf ein künstlerisches Projekt eine ganz andere Annäherung und Energie, aber meine freien Arbeiten für Ausstellungen haben immer mehr auch meine kommerziellen Arbeiten beeinflusst.
Wie kamst du zur Kunst und gab es einen Zeitpunkt, an dem du wusstest, jetzt hast du deinen eigenen Stil gefunden?
Ich arbeite als Illustrator seit 20 Jahren und mein Stil hat sich über die Jahre entwickelt. Grundsätzlich war ich schon immer von der gleichen Farbpalette und der Textur und dem Material geprägt. Aber meine Arbeiten wurden detailreicher und kompakter. Seit ein paar Jahren mache ich mehr und mehr Ausstellungen und arbeite mit internationalen Galerien zusammen.
Seite 2: Olaf Hajek verrät seine Lieblings-Blogs!
ZEITjUNG.de: Der Begriff „Illustrator“ ist in den USA anders etabliert, als hier in Deutschland. Worin genau besteht die Arbeit eines solchen?
Olaf Hajek: Ein Illustrator ist ein angewandter Künstler: Er erstellt analoge oder digitale Bilder für Zeitschriften, Verlage, Werbung, Film oder für Verpackungen.
Du arbeitest hauptsächlich analog, zeichnest und malst deine Illustrationen per Hand. Stellt sich dadurch ein anderer Bezug zu den Werken her, als bei digitalen Arbeiten?
Für mich persönlich auf jeden Fall. Ich brauche das Gefühl von Handwerk und den unmittelbaren Bezug zum Werk. Viele Kunden und Verbraucher sehen wahrscheinlich nicht mehr den Unterschied zwischen digitaler und analoger Illustration, aber der Schaffensprozess ist doch ein anderer und ich habe am Ende ein Original.
Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit zwischen kommerziellen Aufträgen und künstlerischen Projekten? Ist es so, dass du das eine eher als zweckmäßig betrachtest und das andere als inspirierender, oder kann man die Linien nicht so klar ziehen?
Ich habe mit der Illustration begonnen und es war immer wichtig auch freie Arbeiten zu schaffen. Die Illustration ist angewandt und illustriert ein vorgegebenes Thema. Aber der Stil ist doch immer individuell und kann sehr künstlerisch sein. So kann gerade auch ein kommerzieller Auftrag eine wunderbare Herausforderung sein. Natürlich bedarf ein künstlerisches Projekt eine ganz andere Annäherung und Energie, aber meine freien Arbeiten für Ausstellungen haben immer mehr auch meine kommerziellen Arbeiten beeinflusst.
Wie kamst du zur Kunst und gab es einen Zeitpunkt, an dem du wusstest, jetzt hast du deinen eigenen Stil gefunden?
Ich arbeite als Illustrator seit 20 Jahren und mein Stil hat sich über die Jahre entwickelt. Grundsätzlich war ich schon immer von der gleichen Farbpalette und der Textur und dem Material geprägt. Aber meine Arbeiten wurden detailreicher und kompakter. Seit ein paar Jahren mache ich mehr und mehr Ausstellungen und arbeite mit internationalen Galerien zusammen.
Seite 2: Olaf Hajek verrät seine Lieblings-Blogs!

























