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Jetzt im Kino - Der Alien-Spross Prometheus - Dunkle Zeichen

Schleimige Bekannte

08.08.2012

Mit ‚Prometheus – Dunkle Zeichen‘ startet Ridley Scott die ‚Alien‘-Reihe neu.

Ein fremder, unwirtlicher Planet, weit entfernt von der Erde. Mehrere Astronauten landen, entdecken außerirdische Strukturen, ein verlassenes Raumschiff vielleicht. Doch sie sind nicht allein. Ein fremdes Wesen greift sie an. Die Crew versucht, es zu bekämpfen. Es wird blutig, ein Crewmitglied nach dem anderen verliert den Kampf gegen den außerirdischen Feind. Nur eine Frau überlebt. Sie verlässt den verdammten Planeten. Das Böse, das sie auf dem fremden Planeten geweckt hat, hat sie jedoch noch lange nicht besiegt. Quizfrage: Um welchen Film handelt es sich? Alien? Richtig! Prometheus? Auch richtig!

Als Ridley Scott 1979 ‚Alien‘ drehte, revolutionierte er ein ganzes Genre. Zuvor waren die Welten des Science-Fiction entweder bürokratisch-sauber (‚Star Trek‘) oder heldenhaft-draufgängerisch (‚Star Wars‘). Mit ‚Alien‘ wurde das bis dato oft belächelte Genre schmutzig und brutal, aber auch ästhetisch formvollendet – und erwachsener. Es folgten drei mal mehr, mal weniger gelungene Fortsetzungen namhafter Regisseure und mit ‚Alien vs. Predator‘ zwei Spin-Offs. Jetzt hat sich Rildey Scott selbst seines Stoffes erneut angenommen. Herausgekommen ist ‚Prometheus – Dunkle Zeichen‘.

Zeichnungen als Wegweiser zu den Sternen

Ursprünglich war ‚Prometheus‘ als Prequel gedacht, als Vorgeschichte zur Alien-Tetralogie. Entstanden ist jedoch ein eigenständiger Film. Im Jahr 2089 entdecken die beiden Archäologen Charlie Holloway und Elizabeth Shaw (Noomi Rapace aus ‚Verblendung‘) in Höhlen auf der ganzen Welt steinzeitliche Zeichnungen. Riesenhafte Wesen sind darauf zu sehen, die in die Sterne zeigen. Shaw deutet die Bilder als Einladung von außerirdischen Wesen, sie auf ihrem Heimatplaneten zu besuchen.

Einige Jahre später machen sich Shaw und Holloway im Rahmen einer privat finanzierten Expedition mit dem Raumschiff ‚Prometheus‘ auf zum Mond LV-223, der Heimat der Aliens. Sie hoffen auf ein friedliches Zusammentreffen und erwarten sich Rückschlüsse auf die Entstehung des Lebens auf der Erde. Doch als die ‚Prometheus‘ den Planeten erreicht, finden sie nur eine riesige Nekropole vor. Schon bald aber zeigt sich: In der vermeintlichen Totenstadt gibt es noch Leben. Und es ist bösartig. Shaw und ihre Crew werden in einen Kampf mit einem überlegenen Gegner gestoßen. Und nicht jeder wird ihn überleben.

Seite 2: Hat Hollywood der Mut verlassen?
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