Zeitjung Online Zeitung - MSN Nachrichten

Release des Albums "Exit City" und Hochzeit mit Paul Kalkbrenner: Interview mit DJane Simina Grigoriu

"Vielleicht auch lustige deutsche Volksmusik"

24.08.2012

Simina Grigoriu, Star-DJane, Weltenbummlerin und bald die Ehefrau von Paul Kalkbrenner im Interview.

Simina Grigoriu wird momentan als die nächste Star-DJane gehandelt. Mit "Exit City" erscheint am Freitag Grigorius Debüt-Album. Tags darauf wird sie ihrem Liebsten, Paul Kalkbrenner, das Ja-Wort geben. Trotz Hochzeits- und Release-Stress traf ZEITjUNG in Berlin eine gut gelaunte, sympathische Simina Grigoriu. Wir erfuhren, wie die Weltenbummlerin ihren Großeltern das Skypen beibrachte, wo sie zum ersten Mal auf Techno tanzte und welche Musik auf der Grigoriu-Kalkbrenner-Hochzeitsfeier aufgelegt wird.

ZEITjUNG: Simina, was für ein Wochenende für dich! Am Freitag kommt dein erstes Album „Exit City“ auf den Markt, am Tag darauf heiratest Du deinen Verlobten Paul Kalkbrenner. Hast Du dir den Zeitplan absichtlich so gelegt?


Simina Grigoriu: Ganz und gar nicht (lacht). Die Hochzeit haben wir schon viel früher auf diesen Tag geplant gehabt. Aber jeder, der die Musikindustrie kennt, weiß, dass es da mal Verzögerungen gibt. Und so ist die Veröffentlichung, die schon vor kurzer Zeit hätte sein sollen, eben auch jetzt. Aber für mich ist das okay. Die Arbeit an dem Album liegt ja schon hinter mir.

Wie darf ich mir eure Hochzeit vorstellen? Werdet Ihr mit euren Gästen ausschließlich zu Techno tanzen oder auch zu anderen Musikrichtungen?

Wir sind beide große Musikliebhaber. Es wird ein Mix aus vielen Richtungen sein: ein bisschen ältere Musik, etwas traditionelle rumänische Musik und vielleicht auch ein bisschen lustige deutsche Volksmusik.




Du wurdest in Bukarest geboren, bist dann ziemlich früh aus politischen Gründen mit deinen Eltern nach Toronto gezogen. Nachdem Du Paul Kalkbrenner kennengelernt hast, hat es dich nach Berlin verschlagen. In welcher der drei Städte fühlst Du dich am meisten zu Hause?


Das ist wirklich komisch. Ich fühle mich in allen drei Städten zu Hause. Ich war noch ziemlich jung, als ich Bukarest verlassen habe. Aber ab einem gewissen Alter habe ich jeden Sommer dort verbracht. Deshalb würde ich sagen, dass ich sowohl in Toronto als auch in Budapest aufgewachsen bin. Jetzt lebe ich seit vier Jahren in Berlin und habe mir hier mein zu Hause geschaffen. Ich reise aber oft in die anderen Städte. Es fällt mir wirklich schwer, meine Heimat zu definieren. Meine Kindheit war in Kanada, meine Karriere mache ich in Berlin, meine Wurzeln liegen in Rumänien. An allen Orten hängt ein Teil von mir.

Fällt es dir nicht schwer, so weit von Deiner Familie und vielen Deiner dir wichtigen Leute entfernt zu sein?

Skype macht die Welt zu einem besseren Ort (lacht). Bevor ich von Kanada nach Berlin gezogen bin, habe ich sogar meinem Opa und auch meiner Oma in Rumänien gezeigt, wie Skype funktioniert. Dadurch fühle ich mich nicht allzu weit von Ihnen entfernt.

Seite 2: "Moshpit? Das habe ich zuletzt mit 16 gemacht"
1 2 3 >>