Soki Green im Interview über die neue EP Lights off, I'm off
Mystische Metaphernwelten
05.09.2012
Münchens tiefgründiger Folk-Export Soki Green im Interview...
Die Münchner Band Soki Green gießt Träume in Musik. „Hört man nur die ersten Takte Soki Green fühlt man sich sofort in eine Welt des Nachtwandelns, der Schattengewächse versetzt: Melancholische Piano-Akkorde, gestreichelt von feinen Cello-Linien, durchweht von einfühlsamem Gesang, der hauchzart, zerbrechlich klagt und die Ewigkeit von tausend Jahren Einsamkeit in sich trägt“ heißt es auf der Website des Ensembles um Sängerin Conni. Im Herbst soll die neue EP von Soki Green erscheinen. Davor geht die Band auf große Deutschland-Tour – präsentiert von ZEITjUNG.de. Wir haben Conni zum Interview in die Redaktion geladen und konnten unsere Augen Anfangs nicht von einem kugelrunden Babybauch nehmen...
ZEITjUNG.de: Conni, offensichtlich geht ihr noch mit einem fünften Bandmitglied auf Tour! Das wird für euch sicher etwas ganz besonderes.
Conni: Ja, wir haben deswegen auch die Tour etwas vorgezogen, sie war eigentlich für November geplant. Ich freue mich drauf, der Bauch hört gut zu und bei schiefen Tönen gibt´s Tritte.
Jetzt soll aber erstmal noch Soki Green im Mittelpunkt stehen. Bei euch tut sich einiges: Ihr geht auf Deutschland-Tour und veröffentlicht im Herbst die EP "Lights off, I'm off". Was können wir da erwarten?
Die EP klingt auf jeden Fall anders als unser erstes Album. Als wir das aufgenommen haben hatte ich zum Beispiel noch keinen einzigen Live-Auftritt. Mittlerweile stehen wir auf einer anderen Basis. Die Songs sind anders produziert, sind nicht ganz so minimal umgesetzt und instrumentiert wie unsere ersten Songs. Wir haben fünf unserer liebsten Songs auf die EP genommen.
Ich habe schon in die EP reingehört. Ihr klingt jetzt auch wesentlich vielseitiger als bei eurem Debüt...
Ja, die erste Nummer zum Beispiel ist mit sphärischen, verzerrten Gitarren und Drums, die zweite Nummer „Solitude“ ist eine akustische, sehr ruhige Nummer, die Dritte dann etwas elektronisch angehaucht. Der Sound ist also wirklich vielseitiger geworden. Wir kommen vom Akustischen aber es kommen jetzt auch immer mehr synthetische Einflüsse dazu. Trotzdem zieht sich der rote Soki-Green-Faden ganz klar durch alle fünf Songs.
Was ist dieser rote Faden, das Gerüst von Soki Green?
Das Gerüst sind die Lieder, die bis zum jetzigen Zeitpunkt zum Großteil von mir kommen. Peter macht wahnsinnig viel an Produktion und Arrangements, spielt Gitarre, Klarinette und singt, der Adrian spielt Schlagzeug und Gitarre und singt auch. Wir haben also viel dreistimmigen Gesang. Richard sorgt dann noch mit dem Cello für ganz besondere Momente.
Es ist ja kein Geheimnis, das Du und Peter ein Paar seid. Wie funktioniert das im Alltag einer Band?
Am Anfang, als das mit der Musik bei mir angefangen hat, waren wir schon skeptisch ob Peter sich involvieren soll und es ein gemeinsames Ding wird, aber irgendwo lag es auf der Hand, es war das unmittelbarste. Klar gibt es Reibereien und es werden manchmal Dinge vermischt - also Privates und Professionelles - aber ich glaube, die Musik lebt auch davon. Ich schreibe die Songs und wenn sie fertig sind ist der Peter der erste, der sie zu hören bekommt. Da merke ich dann sehr stark an der Reaktion, ob es ihn packt oder nicht, ob es ein Song ist, an dem wir weiter arbeiten wollen. Wir sind immer sehr offen und ehrlich miteinander und das ist für unsere Musik und den kreativen Schaffensprozess sehr wichtig.
Lest auf Seite 2 über die mystischen Metaphernwelten von Soki Green...
ZEITjUNG.de: Conni, offensichtlich geht ihr noch mit einem fünften Bandmitglied auf Tour! Das wird für euch sicher etwas ganz besonderes.
Conni: Ja, wir haben deswegen auch die Tour etwas vorgezogen, sie war eigentlich für November geplant. Ich freue mich drauf, der Bauch hört gut zu und bei schiefen Tönen gibt´s Tritte.
Jetzt soll aber erstmal noch Soki Green im Mittelpunkt stehen. Bei euch tut sich einiges: Ihr geht auf Deutschland-Tour und veröffentlicht im Herbst die EP "Lights off, I'm off". Was können wir da erwarten?
Die EP klingt auf jeden Fall anders als unser erstes Album. Als wir das aufgenommen haben hatte ich zum Beispiel noch keinen einzigen Live-Auftritt. Mittlerweile stehen wir auf einer anderen Basis. Die Songs sind anders produziert, sind nicht ganz so minimal umgesetzt und instrumentiert wie unsere ersten Songs. Wir haben fünf unserer liebsten Songs auf die EP genommen.
Ich habe schon in die EP reingehört. Ihr klingt jetzt auch wesentlich vielseitiger als bei eurem Debüt...
Ja, die erste Nummer zum Beispiel ist mit sphärischen, verzerrten Gitarren und Drums, die zweite Nummer „Solitude“ ist eine akustische, sehr ruhige Nummer, die Dritte dann etwas elektronisch angehaucht. Der Sound ist also wirklich vielseitiger geworden. Wir kommen vom Akustischen aber es kommen jetzt auch immer mehr synthetische Einflüsse dazu. Trotzdem zieht sich der rote Soki-Green-Faden ganz klar durch alle fünf Songs.
Was ist dieser rote Faden, das Gerüst von Soki Green?
Das Gerüst sind die Lieder, die bis zum jetzigen Zeitpunkt zum Großteil von mir kommen. Peter macht wahnsinnig viel an Produktion und Arrangements, spielt Gitarre, Klarinette und singt, der Adrian spielt Schlagzeug und Gitarre und singt auch. Wir haben also viel dreistimmigen Gesang. Richard sorgt dann noch mit dem Cello für ganz besondere Momente.
Es ist ja kein Geheimnis, das Du und Peter ein Paar seid. Wie funktioniert das im Alltag einer Band?
Am Anfang, als das mit der Musik bei mir angefangen hat, waren wir schon skeptisch ob Peter sich involvieren soll und es ein gemeinsames Ding wird, aber irgendwo lag es auf der Hand, es war das unmittelbarste. Klar gibt es Reibereien und es werden manchmal Dinge vermischt - also Privates und Professionelles - aber ich glaube, die Musik lebt auch davon. Ich schreibe die Songs und wenn sie fertig sind ist der Peter der erste, der sie zu hören bekommt. Da merke ich dann sehr stark an der Reaktion, ob es ihn packt oder nicht, ob es ein Song ist, an dem wir weiter arbeiten wollen. Wir sind immer sehr offen und ehrlich miteinander und das ist für unsere Musik und den kreativen Schaffensprozess sehr wichtig.
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