Aussehen, Werte, Evolution, oder Unterbewusstsein: Was bestimmt und verbindet die Wahl unserer Partner?
Der rote Faden
13.11.2012
Was verbindet unsere vergangenen Beziehungen? Eine Spurensuche.
Wer schon einmal zwanzig Minuten in einer überfüllten U-Bahn einem konsequent rumknutschenden Pärchen gegenüber saß, kennt die verschiedenen Gefühle, die man dabei so entwickeln kann: Faszination, Ekel, Sentimentalität, mehr Ekel, Melancholie, das überwältigende Bedürfnis hinzuschauen und das genau so überwältigende Bedürfnis, den Kopf wie ein Strauss in den Boden zu stecken.
Bei mir haben sich heute morgen all diese Emotionen vermischt und ein ganzes Erinnerungsfeuerwerk ausgelöst. Plötzlich waren da Rückblenden zu Orten, Wiederholungen von Gefühlen und Großaufnahmen von Gesichtern: A, B und C - das waren die drei wichtigen. Die, in die ich verliebt war. Teils ist das Jahre her. Aber erst heute morgen, während dieser viel zu langen U-Bahn-Fahrt, hat mein Gehirn es geschafft, die Erinnerungen der drei in einem einzigen Bild zusammenzufügen.
Außen verschieden, innen gleich?
Es ist ein wahnsinnig komisches Bild geworden und hat vor allem eine Erkenntnis mit sich gebracht: Keiner dieser drei Männer sieht einem der anderen auch nur ansatzweise ähnlich. Angefangen bei unterschiedlichen Haarfarben, über unterschiedliche Augenfarben, bis hin zu unterschiedlichen Körpern und unterschiedlichen Kleidungsstilen. Nichts hängt irgendwie sichtbar zusammen, alles scheint vollkommen willkürlich und ich frage mich auf einmal: Wo ist da der rote Faden? Es muss doch schließlich irgendwo einen roten Faden geben, oder? Etwas, das alle meine vergangenen Beziehungen verbindet?
Da ich dieses Etwas im visuellen Bereich aber beim besten Willen nirgendwo entdecken kann, suche ich woanders weiter. Ich überlege, welche Eigenschaften ich für so essentiell halte, dass sie unter keinen Umständen in einer Beziehung fehlen dürften. Humor natürlich. Empathie, Kreativität, ein gewisses Selbstvertrauen. Und tatsächlich, sowohl A, als auch B und C besaßen diese Charakterzüge. Aber ist das alles? Ist das mein roter Faden? Vier Eigenschaften, deren Definitionen erstens extrem weit gefasst sind (manche Menschen lachen immerhin über Mario Barth, heulen bei GZSZ, nutzen Mode von H&M als einziges Medium ihrer Kreativität und halten sich selbst dabei noch immer für das Maß der Dinge) und die ich zweitens, genau so auch in all meinen rein platonischen Freundschaften suche?!
Seite 2: Zufallsprinzip versus Biologie
Bei mir haben sich heute morgen all diese Emotionen vermischt und ein ganzes Erinnerungsfeuerwerk ausgelöst. Plötzlich waren da Rückblenden zu Orten, Wiederholungen von Gefühlen und Großaufnahmen von Gesichtern: A, B und C - das waren die drei wichtigen. Die, in die ich verliebt war. Teils ist das Jahre her. Aber erst heute morgen, während dieser viel zu langen U-Bahn-Fahrt, hat mein Gehirn es geschafft, die Erinnerungen der drei in einem einzigen Bild zusammenzufügen.
Außen verschieden, innen gleich?
Es ist ein wahnsinnig komisches Bild geworden und hat vor allem eine Erkenntnis mit sich gebracht: Keiner dieser drei Männer sieht einem der anderen auch nur ansatzweise ähnlich. Angefangen bei unterschiedlichen Haarfarben, über unterschiedliche Augenfarben, bis hin zu unterschiedlichen Körpern und unterschiedlichen Kleidungsstilen. Nichts hängt irgendwie sichtbar zusammen, alles scheint vollkommen willkürlich und ich frage mich auf einmal: Wo ist da der rote Faden? Es muss doch schließlich irgendwo einen roten Faden geben, oder? Etwas, das alle meine vergangenen Beziehungen verbindet?
Da ich dieses Etwas im visuellen Bereich aber beim besten Willen nirgendwo entdecken kann, suche ich woanders weiter. Ich überlege, welche Eigenschaften ich für so essentiell halte, dass sie unter keinen Umständen in einer Beziehung fehlen dürften. Humor natürlich. Empathie, Kreativität, ein gewisses Selbstvertrauen. Und tatsächlich, sowohl A, als auch B und C besaßen diese Charakterzüge. Aber ist das alles? Ist das mein roter Faden? Vier Eigenschaften, deren Definitionen erstens extrem weit gefasst sind (manche Menschen lachen immerhin über Mario Barth, heulen bei GZSZ, nutzen Mode von H&M als einziges Medium ihrer Kreativität und halten sich selbst dabei noch immer für das Maß der Dinge) und die ich zweitens, genau so auch in all meinen rein platonischen Freundschaften suche?!
Seite 2: Zufallsprinzip versus Biologie












