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Ist "The Dark Knight Rises" schuld am Amoklauf von Aurora?

Mit dem nötigen Respekt

24.07.2012

Nach dem Attentat werden Stimmen laut, den neuen Batman-Film aus den Kinos zu nehmen.

Am vergangenen Freitag erschütterte ein Amoklauf ganz Amerika und die Weltöffentlichkeit. Ein junger Mann tötete in einem Kino in Aurora in Colorado bei einer Mitternachts-Premiere des neuen Batman-Films „The Dark Knight Rises“ zwölf Menschen und verletzte fast 60 Menschen teilweise schwer.

So unvergleichlich furchtbar, wie die Tat auch sein mag, die daran anknüpfende Diskussion in den Medien ist ähnlich wie bei anderen Amokläufen, die in den USA passieren. Da wird über eine mögliche Verschärfung des Waffenrechts gesprochen oder ob die Medien durch Gewaltverherrlichung Menschen zu solchen Taten anregen. Doch dass der Amoklauf von Aurora ausgerechnet bei einem Batman-Film geschah, bringt ein neues Argument in die Diskussion um Gewaltprävention ins Spiel.

Spagat der Produktionsfirma

Nämlich, dass der Film „The Dark Knigt Rises“ mit seinen zahlreichen Gewalt- und Action-Szenen an dem Amoklauf Schuld sei. Da der Attentäter den Film aber vorher noch gar nicht gesehen haben kann, ist diese Kritik eher als eine Kritik an der ganzen Batman-Trilogie zu verstehen. Auch wenn der Täter sich angeblich selbst „Joker“ nannte, ist es dennoch nicht richtig, der Batman-Trilogie die Schuld an so einer furchtbaren Tat zu geben. 

Trotzdem müssen die Produktionsfirma und der Regisseur natürlich reagieren. Sie versuchen den richtigen Umgang mit der Katastrophe zu finden, wobei sie aber natürlich nicht ganz auf die Einnahmen des Films verzichten möchten, der zum erfolgreichsten Film nach dem zweiten Teil von Harry Potters „Die Heiligtümer des Todes“ werden könnte.
Seite 2: Maßnahmen nach dem Amoklauf
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