Die Quantified-Self-Bewegung möchte durch Apps den menschlichen Körper verbessern
Optimiere dich selbst
31.07.2012
Körperoptimierung mit Hilfe von Smartphones. Ist das zukunftsweisend oder eine Gefahr?
Die Frage, ob die Menschheit irgendwann von Maschinen regiert wird, da uns die selbstkreierte Technik über den Kopf wächst, ist nicht neu. In hundertfacher Ausführung wird dieses Thema in Literatur, Film und Medien behandelt, weil es nie an Aktualität verliert. Egal, ob wir uns vor der Vorstellung einer völlig technisierten Welt fürchten oder diese begrüßen, wir sind nicht mehr so weit davon entfernt.
Ich optimiere meinen Körper
Bestes Beispiel ist die 2007 von Gary Wolf und Kevin Kelly Amerika gegründete Quantified-Self-Bewegung, deren Wahlspruch zu deutsch lautet: Selbsterkenntnis durch Zahlen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Körper mit Hilfe von technischen Messungen und Auswertungen ständig zu optimieren. Dass sie mit diesem Wunsch nicht alleine sind, zeigt sich daran, dass Quantified-Self in neuester Zeit erstaunlich viel Zuwachs bekommt. Auch in Deutschland entwickelt sich eine immer größer werdende Community von sogenannten Self-Trackern. Die Selbstoptimierer messen all ihre Körperfunktionen, um durch die so erhaltenen Daten körperliche Schwächen, die auf schlechten Angewohnheiten beruhen, auszumerzen. Der Raucher soll das Qualmen sein lassen, der Sportmuffel soll endlich joggen gehen. Wichtig ist hierbei, dass sie all dies nicht heimlich im stillen Kämmerchen versuchen, sondern all diese enorm persönlichen Daten mit einer Community teilen, die Tipps und Kommentare abgeben darf. Selbstoptimierung als gemeinschaftlicher Prozess.
Scheiße wird zu Geld
Populär und für jeden praktizierbar wird Quantified-Self vor allem durch die unzähligen neuen Apps, die derzeit auf dem Markt sind. Eine der Beliebtesten von Ihnen Lose It!, ist eine Diät-App, die es zwar bisher nur in den USA gibt, aber bei 310434 positiven Bewertungen, wird sie garantiert auch bald in Deutschland zu haben sein. Datenschutz hin oder her. Denn die Commuitydaten sind für jeden zugänglich. Gut, all die ausgewerteten Daten werden zwar freiwillig herausgegeben, aber trotzdem dürften sich dem einen oder anderen die Haare sträuben, bei dem Gedanken, dass irgendein Unternehmer mit der Information, ob man heute weichen oder harten Stuhlgang hatte, bares Geld verdient. Facebook ist dagegen fast eine Lappalie.
Seite 2: Was geschieht mit der Gesellschaft?
Ich optimiere meinen Körper
Bestes Beispiel ist die 2007 von Gary Wolf und Kevin Kelly Amerika gegründete Quantified-Self-Bewegung, deren Wahlspruch zu deutsch lautet: Selbsterkenntnis durch Zahlen. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Körper mit Hilfe von technischen Messungen und Auswertungen ständig zu optimieren. Dass sie mit diesem Wunsch nicht alleine sind, zeigt sich daran, dass Quantified-Self in neuester Zeit erstaunlich viel Zuwachs bekommt. Auch in Deutschland entwickelt sich eine immer größer werdende Community von sogenannten Self-Trackern. Die Selbstoptimierer messen all ihre Körperfunktionen, um durch die so erhaltenen Daten körperliche Schwächen, die auf schlechten Angewohnheiten beruhen, auszumerzen. Der Raucher soll das Qualmen sein lassen, der Sportmuffel soll endlich joggen gehen. Wichtig ist hierbei, dass sie all dies nicht heimlich im stillen Kämmerchen versuchen, sondern all diese enorm persönlichen Daten mit einer Community teilen, die Tipps und Kommentare abgeben darf. Selbstoptimierung als gemeinschaftlicher Prozess.
Scheiße wird zu Geld
Populär und für jeden praktizierbar wird Quantified-Self vor allem durch die unzähligen neuen Apps, die derzeit auf dem Markt sind. Eine der Beliebtesten von Ihnen Lose It!, ist eine Diät-App, die es zwar bisher nur in den USA gibt, aber bei 310434 positiven Bewertungen, wird sie garantiert auch bald in Deutschland zu haben sein. Datenschutz hin oder her. Denn die Commuitydaten sind für jeden zugänglich. Gut, all die ausgewerteten Daten werden zwar freiwillig herausgegeben, aber trotzdem dürften sich dem einen oder anderen die Haare sträuben, bei dem Gedanken, dass irgendein Unternehmer mit der Information, ob man heute weichen oder harten Stuhlgang hatte, bares Geld verdient. Facebook ist dagegen fast eine Lappalie.
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