GEZ-Haushaltspauschale ab 2013: Tipps und Tricks
Vorteile für WGs
04.09.2012
GEZ-Haushaltspauschale: Was sich für Dich ändert und wie das neue System funktioniert.
Die Deutschen regen sich bekanntermaßen gerne über alles Mögliche auf. Die Kassiererin in der Schlange im Supermarkt arbeitet zu langsam, schon wieder ist nach Feierabend ein langer Staus usw.
Doch mit besonderer Ausdauer wird sich über die deutschen Behörden aufgeregt: Beim Arbeitsamt braucht man gar nicht erst nach einem Job fragen, und wenn man sich einen neuen Personalausweis beantragen möchte, kann man den ganzen Nachmittag im Bürgerbüro einplanen.
Doch mit besonderer Ausdauer wird sich über die deutschen Behörden aufgeregt: Beim Arbeitsamt braucht man gar nicht erst nach einem Job fragen, und wenn man sich einen neuen Personalausweis beantragen möchte, kann man den ganzen Nachmittag im Bürgerbüro einplanen.
Einführung der Haushaltspauschale
Es gibt aber eine Behörde, die das alles noch toppt. Sie hat in jüngster Zeit mit einer sehr fragwürdigen Informationspolitik die Wut der Bürger auf sich gezogen: die GEZ. Oder genauer gesagt die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, wie der vollständige Name in besonders schönem Beamtendeutsch lautet. Die Behörde, die für die Eintreibung der Rundfunkgebühren zuständig ist, plant nämlich ab 2013 die Einführung einer Haushaltspauschale. Was damit gemeint ist und welche Änderungen damit auf euch zukommen, ist im Folgenden beschrieben.
Wir wollen mal ehrlich sein, wer von euch hat bisher die GEZ-Gebühr gezahlt, wie sie umgangssprachlich genannt wird? Endlich ist man von zu Hause ausgezogen, in die eigenen vier Wände oder in eine WG. Und dann soll man auch noch von dem ohnehin meist knappen Geld, was einem monatlich zur Verfügung steht, etwas für die Öffentlich-Rechtlichen abdrücken? Viele junge Leute sehen das nicht ein, da sie selber kein Radio hören oder nur die Privatsender schauen, also kein ARD oder ZDF. Es also verständlich, dass viele nicht für etwas zahlen wollen, dass sie nicht nutzen.
Das alte Gebührensystem
Bisher ist das Gebührensystem nach Geräteanzahl im Haushalt geregelt. Besitzt man also ein Radio oder ein „neuartiges Radioempfangsgerät“ (zu deutsch: Smartphone oder Computer), muss man zurzeit 5,76 € im Monat zahlen. Wenn ein Fernseher vorhanden ist, sind 17.98€ fällig. Und das pro Person. In einer WG sind also alle Geräte der einzelnen Mitbewohner anzumelden. Das führte dazu, dass Wohngemeinschaften zum Teil mit Briefen von der GEZ regelrecht bombardiert wurden.
Lest auf Seite 2, wer im neuen System alles zahlen muss...











