Virale Effekte im Netz basieren nicht selten auf Schadenfreude und Hohn
Ein Sprung mit Folgen
19.10.2012
Wie Schadenfreude und YouTube-Hypes zusammengehören.
Es braucht nicht viel, um den Spott der Netzgemeinde auf sich zu ziehen. Manchmal reichen einzelne Posts oder Kommentare bei Facebook aus, die geteilt werden und so auf tausenden Facebook-Timelines auftauchen.
"Mach mal SPIRT billiger alter"
Das beste Beispiel bot ein Facebook-Nutzer wohl südländischer Herkunft der sich auf Angela Merkels Profil-Pinnwand mit dem Satz „Lan, bist du behindert, mach mal SPIRT billiger alter“ über den teuren Benzin-Preis beschwerte. Der Eintrag bekam innerhalb weniger Stunden über 50.000 Likes und über 4.000 Kommentare.
Und damit hat „Housein Duisburg“, wie der Nutzer bei Facebook heißt, eine virale Welle losgetreten. Etliche Nutzer machten sich mit ähnlichen Einträgen wie „mach mal kippen billiger lan“ über Housein lustig. Seit dem wird Angela Merkels Pinnwand mit Beschwerden über ihre Politik überzogen. Ein viraler Effekt erster Güte sozusagen.
Das Eis ist dicker, als man denkt
Der neuste Hit jedoch ist ein YouTube-Video, das innerhalb von 3 Tagen auf über 9 Millionen Klicks kam. Zu sehen ist ein selbst ernannter Extremsportler, der in einem gefrorenen Teich springt. Oder es zumindest versucht. Der Stuntman gibt sich anfangs noch siegessicher. Auf die Frage des Kameramanns, ob er noch eine Rede halten möchte, schreit er den nicht ganz verständlichen Satz „Motherfucker! Fuck the fucking world!“ in die Kamera – und springt. Aus dem vermeintlichen Ice-Breaker-Video wird allerdings nichts. Das Eis ist für unseren strammen Burschen zu hart – er landet mit voller Wucht auf seinem Allerwertesten.
Das Gegröle seiner Kumpels und nun auch von Millionen YouTube-Usern ist ihm damit jedenfalls sicher. Ihm bleibt da auch nur noch zu sagen: „Oh! Mein Arsch!“
Und schon hat das Netz im wahrsten Sinne des Wortes wieder einen Arsch, über das es sich lustig machen kann. In rasender Geschwindigkeit hat sich das Video verbreitet. Alleine über 48.000 tausend positive Bewertungen hat es bei YouTube. Dass sich so viele Leute über die Schmerzen eines anderen lustig machen, mögen manche gemein finden. Wer allerdings freiwillig auf eine gefrorene Eisdecke springt, hat es auch nicht anders verdient.
Bildquelle: Screenshot
"Mach mal SPIRT billiger alter"
Das beste Beispiel bot ein Facebook-Nutzer wohl südländischer Herkunft der sich auf Angela Merkels Profil-Pinnwand mit dem Satz „Lan, bist du behindert, mach mal SPIRT billiger alter“ über den teuren Benzin-Preis beschwerte. Der Eintrag bekam innerhalb weniger Stunden über 50.000 Likes und über 4.000 Kommentare.
Und damit hat „Housein Duisburg“, wie der Nutzer bei Facebook heißt, eine virale Welle losgetreten. Etliche Nutzer machten sich mit ähnlichen Einträgen wie „mach mal kippen billiger lan“ über Housein lustig. Seit dem wird Angela Merkels Pinnwand mit Beschwerden über ihre Politik überzogen. Ein viraler Effekt erster Güte sozusagen.
Das Eis ist dicker, als man denkt
Der neuste Hit jedoch ist ein YouTube-Video, das innerhalb von 3 Tagen auf über 9 Millionen Klicks kam. Zu sehen ist ein selbst ernannter Extremsportler, der in einem gefrorenen Teich springt. Oder es zumindest versucht. Der Stuntman gibt sich anfangs noch siegessicher. Auf die Frage des Kameramanns, ob er noch eine Rede halten möchte, schreit er den nicht ganz verständlichen Satz „Motherfucker! Fuck the fucking world!“ in die Kamera – und springt. Aus dem vermeintlichen Ice-Breaker-Video wird allerdings nichts. Das Eis ist für unseren strammen Burschen zu hart – er landet mit voller Wucht auf seinem Allerwertesten.
Das Gegröle seiner Kumpels und nun auch von Millionen YouTube-Usern ist ihm damit jedenfalls sicher. Ihm bleibt da auch nur noch zu sagen: „Oh! Mein Arsch!“
Und schon hat das Netz im wahrsten Sinne des Wortes wieder einen Arsch, über das es sich lustig machen kann. In rasender Geschwindigkeit hat sich das Video verbreitet. Alleine über 48.000 tausend positive Bewertungen hat es bei YouTube. Dass sich so viele Leute über die Schmerzen eines anderen lustig machen, mögen manche gemein finden. Wer allerdings freiwillig auf eine gefrorene Eisdecke springt, hat es auch nicht anders verdient.
Bildquelle: Screenshot











