Fraktionsvorsitzender der Piraten Lauer ist Troll des Jahres
Füttern erlaubt!
22.10.2012
Trolle füttern verboten! Christopher Lauer ist Troll des Jahres. Warum man ihm trotzdem eine Banane geben darf.
Es gibt Lektionen, die man nicht aus Büchern, sondern nur vom Leben lernt. Eine davon lautet: Do not feed the trolls. Wenn man einen Troll auf der Straße oder im Netz trifft, einfach ignorieren und bloß nicht füttern. Das macht alles nur noch schlimmer. Wie man einen Troll erkennt? Unsachliche Äußerungen, wiederholte Provokationen, verletzende Kommentare. Nicht wenige tragen den warmen, kuschligen Deckmantel der Anonymität. Es gibt Menschen, die meinen, sich ständig und überall produzieren zu müssen. Besonders im Netz. Störer in Foren, Communities oder Wikis sollte man unbedingt mit Nichtachtung strafen. Ja, ignorieren ist schwer. Trolle nerven, machen wütend und verletzen. Aber die Erfahrung zeigt: Trolle muss man verhungern lassen.
Troll des Jahres
Dieses goldene Gebot des Internets hat ein bekannter Hackerspace am Wochenende gebrochen. Das RaumZeitLabor aus Mannheim hat am Samstag zum ersten Mal den Troll des Jahres ernannt. Presiträger ist Christopher Lauer. Ja, genau der: Christopher Lauer, der Oberpirat, der mit der Brille, der so gerne in Talkshows eingeladen wird, der so gerne in Talkshows geht. Der, den die anderen Talkshowgäste hassen. Für seine Fernsehauftritte wurde Lauer mit dem Preis ausgezeichnet. Lauer darf sich darüber freuen, denn es geht hier nicht zu wie bei der Goldenen Himbeere oder dem Unwort des Jahres. Die Jury lobt Lauer für sein positives Trolling.
Genau darum ging es an diesem Wochenende in Mannheim. Das RaumZeitLabor war Veranstalter der ersten internationalen Trollcon, die sich zwei Tage mit negativem wie positivem Trolling auseinander gesetzt hat. Nomniniert für den Preis waren neben Lauer die Redaktion der Titanic, Kim Dotcom Schmitz, so wie die FDP. Die Jury aber war sich einig, dass nur Lauer den Preis verdient hat. Lauer hat das Talent, seinen Gesprächspartnern die Maske herunterzureißen und ihnen den Spiegel vorzuhalten. Christopher Lauer will nicht gefällig sein. Man muss mit seiner Art klarkommen. Das kann nicht jeder. Kein Zufall, dass Google Request, wenn man Christopher Lauer eingibt, gleich an zweiter Position arrogant vorschlägt. Ohne Frage: Er ist ein intelligenter und rhetorisch oft überlegener Politiker. Das stellt er nicht nur im Fernsehen unter Beweis. Auch im Berliner Abgeordnetenhaus spricht er, wie es ihm passt und schert sich am Rednerpult um Konventionen. Auf Youtube erreichen seine Reden Klickzahlen im sechsstelligen Bereich. Auch deshalb darf er sich Troll des Jahres nennen. Die Jury betonte, dass Lauer durch positives Trollen ein breites Interesse für die Berliner Kommunalpolitik schafft.
Trollen aus dem Effeff
Meinungsstark, manchmal laut, immer anders: Das ist positives Trollen. Das sind aber auch die Zutaten, die manchmal eine interessante von einer langweiligen Diskussion unterscheiden und die über das Anheizen hinaus ein Gespräch bereichern können. Der 28-Jährige beherrsche das positive Trollen "aus dem Effeff", wie es in der Jurybegründung heißt. Deshalb hat er es verdient, sich Troll des Jahres zu nennen - und darf auch weiterhin gefüttert werden.
Lust auf Trollen mit Christopher? Wir zeigen euch die vier bekanntesten Auftritte des Super-Trolls.
Troll des Jahres
Dieses goldene Gebot des Internets hat ein bekannter Hackerspace am Wochenende gebrochen. Das RaumZeitLabor aus Mannheim hat am Samstag zum ersten Mal den Troll des Jahres ernannt. Presiträger ist Christopher Lauer. Ja, genau der: Christopher Lauer, der Oberpirat, der mit der Brille, der so gerne in Talkshows eingeladen wird, der so gerne in Talkshows geht. Der, den die anderen Talkshowgäste hassen. Für seine Fernsehauftritte wurde Lauer mit dem Preis ausgezeichnet. Lauer darf sich darüber freuen, denn es geht hier nicht zu wie bei der Goldenen Himbeere oder dem Unwort des Jahres. Die Jury lobt Lauer für sein positives Trolling.
Genau darum ging es an diesem Wochenende in Mannheim. Das RaumZeitLabor war Veranstalter der ersten internationalen Trollcon, die sich zwei Tage mit negativem wie positivem Trolling auseinander gesetzt hat. Nomniniert für den Preis waren neben Lauer die Redaktion der Titanic, Kim Dotcom Schmitz, so wie die FDP. Die Jury aber war sich einig, dass nur Lauer den Preis verdient hat. Lauer hat das Talent, seinen Gesprächspartnern die Maske herunterzureißen und ihnen den Spiegel vorzuhalten. Christopher Lauer will nicht gefällig sein. Man muss mit seiner Art klarkommen. Das kann nicht jeder. Kein Zufall, dass Google Request, wenn man Christopher Lauer eingibt, gleich an zweiter Position arrogant vorschlägt. Ohne Frage: Er ist ein intelligenter und rhetorisch oft überlegener Politiker. Das stellt er nicht nur im Fernsehen unter Beweis. Auch im Berliner Abgeordnetenhaus spricht er, wie es ihm passt und schert sich am Rednerpult um Konventionen. Auf Youtube erreichen seine Reden Klickzahlen im sechsstelligen Bereich. Auch deshalb darf er sich Troll des Jahres nennen. Die Jury betonte, dass Lauer durch positives Trollen ein breites Interesse für die Berliner Kommunalpolitik schafft.
Trollen aus dem Effeff
Meinungsstark, manchmal laut, immer anders: Das ist positives Trollen. Das sind aber auch die Zutaten, die manchmal eine interessante von einer langweiligen Diskussion unterscheiden und die über das Anheizen hinaus ein Gespräch bereichern können. Der 28-Jährige beherrsche das positive Trollen "aus dem Effeff", wie es in der Jurybegründung heißt. Deshalb hat er es verdient, sich Troll des Jahres zu nennen - und darf auch weiterhin gefüttert werden.
Lust auf Trollen mit Christopher? Wir zeigen euch die vier bekanntesten Auftritte des Super-Trolls.












