Die blutjunge Lena Dunham steht hinter der HBO-Serie Girls. Ein Pendant zu Sex and the City?
Girls, Girls, Girls
30.05.2012
Wie Carrie und Co. aus Sex and the City, nur besser.
Sex and the City ist meiner Meinung nach die beste Serie aller Zeiten. Eine Serie, die ich egal, ob Sommer, Winter oder Frühling ist, schauen kann. Eine Sendung, deren Intro alleine mein Herz höher schlagen lässt. Eine Sendung, die einfach immer passt und einen grauen Regen-Kater-Tag zum Lieblingstag macht. Kurz und knapp - vollkommen. Nicht umsonst ist Sex and the City das weitergegebene Oma-Rezeptebuch der Serien. Nicht umsonst hat sich schon meine Mama in den 90ern jeden Mittwochabend im Wohnzimmer verbarrikadiert.
Als ich vor ein paar Wochen einen Artikel über die neue Serie Girls las, schaute ich mir gespannt den Trailer der neuen HBO-Serie an. Vier Freundinnen, die versuchen sich in New York durchzuschlagen. Mein allererster Gedanke: Sex and the City für die jüngere Generation? Nach mehrmaligem Trailerschauen und sechs Folgen später, weiß ich nun, Girls ist alles andere als eine Neuauflage des Carrie-Bradshaw-Erfolges.
Hannah und Co.
Die 25-jährige Lena Dunham, Produzentin von Girls, erlangte mit ihrem Debütfilm Tiny Furniture (2010) Bekanntheit. Die junge Frau spielt außerdem die Hauptrolle der Hannah Horvath, eine aufstrebende Schriftstellerin, die seit einem Jahr ein unbezahltes Praktikum in einem hippen New Yorker Verlag macht und gekündigt wird, als sie Gehalt einfordert. Die Szene zuvor zeigt Hannah mit ihren Eltern in einem schicken Restaurant, die ihr kurz darauf verkünden, dass sie sie von nun an nicht mehr finanziell unterstützen können.
Hannah's Liebesleben sieht auch nicht gerade rosig aus. Sie hat eine Affäre mit dem hübschen Adam, der sich so gut wie nie bei ihr meldet. Dabei hat Hannah ihn richtig gerne und erhofft sich eigentlich eine Beziehung mit ihm. Hannahs Mitbewohnerin Marnie ist mit ihrem viel zu lieben Langzeitfreund Charlie nicht mehr richtig glücklich, traut sich allerdings nicht Schluss zu machen. Die dritte im Bunde ist Shoshanna, ein schüchternes, hübsches Mädchen, das allerdings noch Jungfrau ist. Shoshannas britische Cousine Jessa, die gerade zu Besuch ist, ist eine offene Weltenbummlerin, die in jeder Stadt einen anderen Kerl hat.
Die Serie thematisiert das Erwachsenwerden, die Zeit zwischen Universität und fester Arbeit, die Situation zwischen Affäre und fester Beziehung. Also genau das, was eigentlich alle jungen Leute einmal durchmachen.
Girls vs. Sex and the City
Die Serie läuft nun schon seit einigen Wochen - Kritiken auf Blogs und in Zeitungen sind an jeder Ecke im Internet zu finden. Dabei sind sich eigentlich alle einig: Girls ist die beste Serie, die es jemals gab. Wie konnten wir uns jahrelang mit diesem realitätsfernen Sex and the City-Müll herumschlagen? Wie konnten wir uns nur damit identifizieren? Mit einer Welt voller 40-jähriger reicher Frauen, die an nichts anderes als an Schuhe und Cosmopolitans denken.
Doch an dieser Stelle muss ich sagen, dass mich dieser ewige Vergleich annervt. Warum muss Girls Sex and the City ausstechen? Warum können beide Serien nicht friedlich nebeneinander existieren, wo sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten. Sex and the City ist meiner Meinung nach die beste Serie aller Zeiten. Und Girls auch.
Girls läuft ab Herbst 2012 in Deutschland bei dem Frauen- und Lifestylesender glitz* und glitz* HD an.
Bildquelle: © 2012 Home Box Office, Inc. All rights reserved.
Als ich vor ein paar Wochen einen Artikel über die neue Serie Girls las, schaute ich mir gespannt den Trailer der neuen HBO-Serie an. Vier Freundinnen, die versuchen sich in New York durchzuschlagen. Mein allererster Gedanke: Sex and the City für die jüngere Generation? Nach mehrmaligem Trailerschauen und sechs Folgen später, weiß ich nun, Girls ist alles andere als eine Neuauflage des Carrie-Bradshaw-Erfolges.
Hannah und Co.
Die 25-jährige Lena Dunham, Produzentin von Girls, erlangte mit ihrem Debütfilm Tiny Furniture (2010) Bekanntheit. Die junge Frau spielt außerdem die Hauptrolle der Hannah Horvath, eine aufstrebende Schriftstellerin, die seit einem Jahr ein unbezahltes Praktikum in einem hippen New Yorker Verlag macht und gekündigt wird, als sie Gehalt einfordert. Die Szene zuvor zeigt Hannah mit ihren Eltern in einem schicken Restaurant, die ihr kurz darauf verkünden, dass sie sie von nun an nicht mehr finanziell unterstützen können.
Hannah's Liebesleben sieht auch nicht gerade rosig aus. Sie hat eine Affäre mit dem hübschen Adam, der sich so gut wie nie bei ihr meldet. Dabei hat Hannah ihn richtig gerne und erhofft sich eigentlich eine Beziehung mit ihm. Hannahs Mitbewohnerin Marnie ist mit ihrem viel zu lieben Langzeitfreund Charlie nicht mehr richtig glücklich, traut sich allerdings nicht Schluss zu machen. Die dritte im Bunde ist Shoshanna, ein schüchternes, hübsches Mädchen, das allerdings noch Jungfrau ist. Shoshannas britische Cousine Jessa, die gerade zu Besuch ist, ist eine offene Weltenbummlerin, die in jeder Stadt einen anderen Kerl hat.
Die Serie thematisiert das Erwachsenwerden, die Zeit zwischen Universität und fester Arbeit, die Situation zwischen Affäre und fester Beziehung. Also genau das, was eigentlich alle jungen Leute einmal durchmachen.
Girls vs. Sex and the City
Die Serie läuft nun schon seit einigen Wochen - Kritiken auf Blogs und in Zeitungen sind an jeder Ecke im Internet zu finden. Dabei sind sich eigentlich alle einig: Girls ist die beste Serie, die es jemals gab. Wie konnten wir uns jahrelang mit diesem realitätsfernen Sex and the City-Müll herumschlagen? Wie konnten wir uns nur damit identifizieren? Mit einer Welt voller 40-jähriger reicher Frauen, die an nichts anderes als an Schuhe und Cosmopolitans denken.
Doch an dieser Stelle muss ich sagen, dass mich dieser ewige Vergleich annervt. Warum muss Girls Sex and the City ausstechen? Warum können beide Serien nicht friedlich nebeneinander existieren, wo sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten. Sex and the City ist meiner Meinung nach die beste Serie aller Zeiten. Und Girls auch.
Girls läuft ab Herbst 2012 in Deutschland bei dem Frauen- und Lifestylesender glitz* und glitz* HD an.
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