Heidi Klum: Göttin von GNTM und gebrochenen Mädchenherzen
Du, Heidi, ich mag dich!
05.06.2012
Zum GNTM-Finale: Ein Liebesbrief an die Modelmama Heidi Klum
In „Du, ich mag dich“ gesteht die ZEITjUNG-Redaktion jeden Dienstag, für welche abgehalfterten, peinlichen oder einfach abgehobenen Promis wir doch insgeheim große Gefühle hegen. Und keine Angst: Es wird garantiert abgründig.
Liebe Heidi,
ich wollte dir immer schon mal sagen, wie sehr ich dich bewundere und wie wichtig du über die vielen Jahre, die ich dich nun schon kenne, für mich geworden bist. Es war vor ungefähr sechs oder sieben Jahren, als du zum ersten Mal in meinem Leben auftauchtest. Ich schaute erwartungsvoll diese neue total angesagte Sendung „Germanys Next Topmodel". Seitdem weichst du nicht mehr von meiner Seite. Jedes Jahr darf ich dir regelmäßig dabei zusehen, wie du jungen Frauen pädagogisch wertvoll und stark zu Seite stehst und ihnen eine neue Welt eröffnest. Und wenn ich dich nicht gerade bei Pro Sieben sehen kann, dann blitzt mir den Rest der Zeit dein natürliches, liebevolles Lächeln von allen Plakatwänden und Litfaßsäulen der Stadt entgegen. Wegen dir esse ich nun sogar Katjes Yoghurt Gums, und dank dir halte ich McDonalds auch nicht mehr für das Böse in der Welt.
Oh Heidi, du Traummutter aller angehenden minderjährigen Modelmädchen und du Albtraum all ihrer Mütter. So oft wirst du in der Presse verleumdet. Wenn die feministische Zeitschrift EMMA dich zum „Pascha des Monats“ wählt, dann ist sie doch nur neidisch, dass mehr Mädchen den Namen Klum als den Namen Schwartzer kennen. Wenn du mal wieder ein Mädchenherz gebrochen hast, wenn dein süßes Stimmchen den berühmten Satz: „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ zwitschert, dann bereitet dir das bestimmt keine Genugtuung. Das sehe ich an den ehrlichen Tränen, die du für jede von ihnen immer bereitwillig vergießt. Und nur weil du es schaffst, dass junge Menschen für ein Lob von dir all ihre elementaren Menschenrechte abgeben, angefangen bei der Würde und aufhörend bei der Selbstbestimmung, bist du noch lange nicht die böse Hexe für die dich alle halten wollen.
Nur die besten Absichten...
Wen du etwa einer 16 jährigen mit labiler Selbsteinschätzung ins Gesicht sagst, dass diese unbedingt etwas gegen ihre schlechte Haut, schlecht Figur oder schlechte Einstellung tun muss, unabhängig davon, dass Besagte noch ihre halbe Entwicklung vor sich hat, dann hast du glaube ich nach wie vor die besten Absichten. Du willst sie doch alle nur auf diese böse Welt da draußen vorbereiten, wo es keine Heidischulter zum Ausweinen gibt. Und zum Dank klagen sich die kleinen Mistkäfer dann auch noch aus deinen sogenannten Knebelverträgen. Nur weil sie kein Mitspracherecht bekommen und nicht an großen Modeschauen teilnehmen, wie eigentlich versprochen, sondern zu Kaufhauseröffnungen gehen sollen, sind sie doch nicht um ihren Traum betrogen worden. Was ist schlecht daran Produktwerbung zu machen, anstatt in Paris oder Mailand auf den Laufstegen zu brillieren? Hast du ja auch immer so gemacht.
Um der ganzen unseligen Debatte um deine Sendung hier nun ein Ende zu machen, halte ich all deinen Spöttern die Quotenzahlen von „GNTM“ entgegen. Kann eine Sendung, die 2,81 Millionen geschmackssichere Deutsche anschauen denn schlecht seien?!
Glücklich und perfekt
Zum Schluss möchte ich noch etwas zu deinem Privatleben loswerden. Ich war ehrlich erschüttert, dass deine Ehe mit Schmuserockgröße Seal in die Brüche ging. In den Millionen Artikeln und Fotos, die es von euch gab, wirktet ihr immer so glücklich und perfekt. War das etwa gelogen? Ich weiß noch, welcher Tag es war, an dem ich es erfuhr. Der 22.1.2012. Die Nahrichten meldeten, in Syrien würde das Volk von seinen Machthabern angegriffen und Griechenland krebste endgültig im Eurokrisentief herum. Aber für mich gab es nur dich und dein Leid. Wie tapfer du warst und dass du deine Scheidung so gar nicht zu Werbezwecken für die damals neu anlaufende „GNTM-Staffel“ nutztest, hat mich sehr beeindruckt.
Also liebste Heidi bleib so, wie du bist, denn für mich wirst du immer das größte aller weiblichen Vorbilder sein!
Deine Lene
Bildquelle: jingdianmeinv1 (flickr.com) unter cc by sa 2.0
Liebe Heidi,
ich wollte dir immer schon mal sagen, wie sehr ich dich bewundere und wie wichtig du über die vielen Jahre, die ich dich nun schon kenne, für mich geworden bist. Es war vor ungefähr sechs oder sieben Jahren, als du zum ersten Mal in meinem Leben auftauchtest. Ich schaute erwartungsvoll diese neue total angesagte Sendung „Germanys Next Topmodel". Seitdem weichst du nicht mehr von meiner Seite. Jedes Jahr darf ich dir regelmäßig dabei zusehen, wie du jungen Frauen pädagogisch wertvoll und stark zu Seite stehst und ihnen eine neue Welt eröffnest. Und wenn ich dich nicht gerade bei Pro Sieben sehen kann, dann blitzt mir den Rest der Zeit dein natürliches, liebevolles Lächeln von allen Plakatwänden und Litfaßsäulen der Stadt entgegen. Wegen dir esse ich nun sogar Katjes Yoghurt Gums, und dank dir halte ich McDonalds auch nicht mehr für das Böse in der Welt.
Oh Heidi, du Traummutter aller angehenden minderjährigen Modelmädchen und du Albtraum all ihrer Mütter. So oft wirst du in der Presse verleumdet. Wenn die feministische Zeitschrift EMMA dich zum „Pascha des Monats“ wählt, dann ist sie doch nur neidisch, dass mehr Mädchen den Namen Klum als den Namen Schwartzer kennen. Wenn du mal wieder ein Mädchenherz gebrochen hast, wenn dein süßes Stimmchen den berühmten Satz: „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ zwitschert, dann bereitet dir das bestimmt keine Genugtuung. Das sehe ich an den ehrlichen Tränen, die du für jede von ihnen immer bereitwillig vergießt. Und nur weil du es schaffst, dass junge Menschen für ein Lob von dir all ihre elementaren Menschenrechte abgeben, angefangen bei der Würde und aufhörend bei der Selbstbestimmung, bist du noch lange nicht die böse Hexe für die dich alle halten wollen.
Nur die besten Absichten...
Wen du etwa einer 16 jährigen mit labiler Selbsteinschätzung ins Gesicht sagst, dass diese unbedingt etwas gegen ihre schlechte Haut, schlecht Figur oder schlechte Einstellung tun muss, unabhängig davon, dass Besagte noch ihre halbe Entwicklung vor sich hat, dann hast du glaube ich nach wie vor die besten Absichten. Du willst sie doch alle nur auf diese böse Welt da draußen vorbereiten, wo es keine Heidischulter zum Ausweinen gibt. Und zum Dank klagen sich die kleinen Mistkäfer dann auch noch aus deinen sogenannten Knebelverträgen. Nur weil sie kein Mitspracherecht bekommen und nicht an großen Modeschauen teilnehmen, wie eigentlich versprochen, sondern zu Kaufhauseröffnungen gehen sollen, sind sie doch nicht um ihren Traum betrogen worden. Was ist schlecht daran Produktwerbung zu machen, anstatt in Paris oder Mailand auf den Laufstegen zu brillieren? Hast du ja auch immer so gemacht.
Um der ganzen unseligen Debatte um deine Sendung hier nun ein Ende zu machen, halte ich all deinen Spöttern die Quotenzahlen von „GNTM“ entgegen. Kann eine Sendung, die 2,81 Millionen geschmackssichere Deutsche anschauen denn schlecht seien?!
Glücklich und perfekt
Zum Schluss möchte ich noch etwas zu deinem Privatleben loswerden. Ich war ehrlich erschüttert, dass deine Ehe mit Schmuserockgröße Seal in die Brüche ging. In den Millionen Artikeln und Fotos, die es von euch gab, wirktet ihr immer so glücklich und perfekt. War das etwa gelogen? Ich weiß noch, welcher Tag es war, an dem ich es erfuhr. Der 22.1.2012. Die Nahrichten meldeten, in Syrien würde das Volk von seinen Machthabern angegriffen und Griechenland krebste endgültig im Eurokrisentief herum. Aber für mich gab es nur dich und dein Leid. Wie tapfer du warst und dass du deine Scheidung so gar nicht zu Werbezwecken für die damals neu anlaufende „GNTM-Staffel“ nutztest, hat mich sehr beeindruckt.
Also liebste Heidi bleib so, wie du bist, denn für mich wirst du immer das größte aller weiblichen Vorbilder sein!
Deine Lene
Bildquelle: jingdianmeinv1 (flickr.com) unter cc by sa 2.0











