30 Grad: MC Fitti im Interview
Rosanes Sakko im Cabriolet
02.07.2012
30 Grad, Flamingos und Flipper: Wir haben mit Sommerhit-Monster MC Fitti gesprochen.
„30 Grad, Flamingos und Flipper/ Sonnenbrille auf und rein in die Slipper/ 30 Grad, Kolumbianischer Schnee/ rosanes Sakko im Cabriolet...“ Diese Hookline lässt nur eines vermuten: SOMMERHIT! Und genau den hat der Berliner MC Fitti gelandet. Weit über 200.000 Aufrufe hat „30 Grad“ – MC Fittis Hymne auf Hunderennen, Cruisen in der Corvette, Soft-Eis, Palmen und Flamingos mit Ray-Bans schon bei Youtube. Klar, dass die Musikindustrie an Fittis Tür in Friedrichshain geklopft hat und der Song jetzt als Single bei Four Music erscheint. Fitti zeigt sich sonst gerne bei Aerobic-Übungen, beim Posen auf der Motorhaube oder beim Radfahren auf dem Hochseil (Klickt euch unbedingt durch die abgefahrene Bildergalerie oben...). Wir haben mit MC Fitti geskypet. Vor der Webcam saß ein leicht verkaterter aber gutgelaunter Mann mit Vollbart und Basecap...
ZEITjUNG.de: MC Fitti, lass uns loslegen, du bist zur Zeit sicher ein vielbeschäftigter Mann...
MC Fitti: Ja, um 12 Uhr muss ich los zum Gesangsunterricht. Naja, eher zum Rap-Unterricht bei meinem Kumpel Vokalmatador, der früher mit Sido bei der Sekte war. Ich lerne Atemtechnik.
Du lernst also die Vorzüge der tiefen Bauchatmung kennen?
...(lacht und atmet)... Ja, damit mir nicht schon nach drei Strophen schwindlig wird und ich auf der Bühne umkippe. Ich komme ja eigentlich nicht aus dem Musikbusiness...
...aber bist da gelandet. Wo kommst du denn eigentlich her?
Na ich bin eigentlich Handwerker, gelernter Handwerker und habe Kulissenbau für Filme gemacht.
Wenn ich das Video zu „30 Grad“ anschaue, würde ich vermuten: Kullissenbau für trashige 80er-Jahre B-Movies. Woher die Liebe für die 80ies?
Ich bin halt in den 80ern groß geworden. Miami Vice, ein Colt für alle Fälle, Magnum – Das war schon sehr wichtig für mich. Aber ich bin da nicht so festgefahren, weil ich unterschiedlichen Kram mache. Ich habe ein bisschen 80ies, ein bisschen Rap, ein bisschen Techno-Style. Alles was mir Spaß macht!
Den Spaß an der Sache sieht man dir an. Wie ist das Projekt „MC Fitti“ entstanden?
MC Fitti ist eigentlich ein Kunstprojekt. Ich wollte eine CD machen und eine Single, die Gold geht. Dann wollte ich als Star abstürzen. Das wollte ich alles dokumentieren und am Prenzlauer Berg eine Ausstellung machen. Ein paar Freunde von mir hatten dann einen Auftritt und haben mich mitgezogen, damit ich das dokumentieren konnte. Ich habe dann einfach losgelegt, meine paar Lieder gespielt und dann kam das übergut an. Alle haben gesagt, ich müsse das weiter machen und dann ist auch schon 30 Grad entstanden – und Schwuppdiwupp ging es ab.
Lest auf Seite 2, wie MC Fitti auf Lines kommt, wie: "Slipper ohne Socken, Flamingos mit Ray-Ban/ Schreibe SMS über Autotelefon."
ZEITjUNG.de: MC Fitti, lass uns loslegen, du bist zur Zeit sicher ein vielbeschäftigter Mann...
MC Fitti: Ja, um 12 Uhr muss ich los zum Gesangsunterricht. Naja, eher zum Rap-Unterricht bei meinem Kumpel Vokalmatador, der früher mit Sido bei der Sekte war. Ich lerne Atemtechnik.
Du lernst also die Vorzüge der tiefen Bauchatmung kennen?
...(lacht und atmet)... Ja, damit mir nicht schon nach drei Strophen schwindlig wird und ich auf der Bühne umkippe. Ich komme ja eigentlich nicht aus dem Musikbusiness...
...aber bist da gelandet. Wo kommst du denn eigentlich her?
Na ich bin eigentlich Handwerker, gelernter Handwerker und habe Kulissenbau für Filme gemacht.
Wenn ich das Video zu „30 Grad“ anschaue, würde ich vermuten: Kullissenbau für trashige 80er-Jahre B-Movies. Woher die Liebe für die 80ies?
Ich bin halt in den 80ern groß geworden. Miami Vice, ein Colt für alle Fälle, Magnum – Das war schon sehr wichtig für mich. Aber ich bin da nicht so festgefahren, weil ich unterschiedlichen Kram mache. Ich habe ein bisschen 80ies, ein bisschen Rap, ein bisschen Techno-Style. Alles was mir Spaß macht!
Den Spaß an der Sache sieht man dir an. Wie ist das Projekt „MC Fitti“ entstanden?
MC Fitti ist eigentlich ein Kunstprojekt. Ich wollte eine CD machen und eine Single, die Gold geht. Dann wollte ich als Star abstürzen. Das wollte ich alles dokumentieren und am Prenzlauer Berg eine Ausstellung machen. Ein paar Freunde von mir hatten dann einen Auftritt und haben mich mitgezogen, damit ich das dokumentieren konnte. Ich habe dann einfach losgelegt, meine paar Lieder gespielt und dann kam das übergut an. Alle haben gesagt, ich müsse das weiter machen und dann ist auch schon 30 Grad entstanden – und Schwuppdiwupp ging es ab.
Lest auf Seite 2, wie MC Fitti auf Lines kommt, wie: "Slipper ohne Socken, Flamingos mit Ray-Ban/ Schreibe SMS über Autotelefon."



























