Von der Vorfreude auf kommende Zeiten
Hallo Zukunft!
18.07.2012
Warum nach Abschlüssen und vor Anfängen Entscheidungen fallen und man deshalb nicht in Panik verfallen muss.
Tatiana Kurancheva hat (nach einigen Umwegen) jetzt ihren Bachelor abgeschlossen (in Politikwissenschaft und Soziologie) und beginnt ab Herbst mit einem Masterstudium. Wo ist allerdings noch unklar.
Und plötzlich ist er da - der Tag, an dem wir unser Abi-, Bachelor-, Magister- oder Diplomzeugnis in der Hand halten. Der Moment, in dem klar ist, dass eine große Sache abgeschlossen ist. Es ist vorbei. Endlich? Leider? Vielleicht ist das gar nicht so wichtig. Doch da stehen wir nun mit unserem Abschluss, welcher Art auch immer, in der Hand. Es ist abgeschlossen, aber etwas Neues beginnt, muss sogar beginnen. Entscheidungen werden getroffen und der Anfang der Zukunft ist so nah wie noch nie.
Dieses Gefühl des nicht-mehr-hier und noch-nicht-dort erinnert an die Mitternachtsschläge der Uhr an Silvester: Ist das Alte schon vorbei, hat das neue noch nicht begonnen? In solchen Augenblicken der Ungewissheit und der Erwartung verändert sich das Leben - nicht auf die laute, sensationelle Art, sondern still und unabwendbar. Es geht nicht mehr zurück, das ist das Beste daran. Es geht nur nach vorne, es kann nur noch besser werden.
The First Cut is the Deepest
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Das wussten schon Plato und Aristotelis. Goethe präzisierte: "Im Anfang war die Tat". Zwar kann man in der Übergangszeit innehalten und die zwölf ungewissen Schläge anhören, aber dann muss die Entscheidung, die Tat folgen. Und das hat nichts mit einer Generation von Maybes zu tun, sondern ist der Lauf der Dinge. Doch eben darin liegt der Vorteil von Abschlüssen und Anfängen - wir können wieder entscheiden! Es liegt allein in unserer Hand wie es weitergeht.
Natürlich, der erste Satz ist immer am schwierigsten zu schreiben. Die Angst vor einem leeren Blatt ist wie die Angst vor der kommenden Zukunft. Doch das darf niemanden lähmen, es sollte eine Motivation sein. Denn "der erste Satz wird gemeinhin etwas überbewertet, sind es doch meistens die folgenden, erschliessenden Sätze, die dem ersten Satz Bedeutung und Glanz verleihen" (Lewitscharoff). So ist es auch mit Anfängen nach den Abschlüssen - nicht die eine Entscheidung bestimmt die Zukunft, sondern wie man diese Entscheidung umsetzt.
Was tun? Was tun!
Das mag alles wie eine öde Rede vom alten Schuldirektor klingen, aber trotzdem kennt jeder das Gefühl des Premierenlochs: eine große Sache (Schule, Studium, Praktikum, etc.) ist zu Ende und es herrscht, zumindest kurz, eine ebenso große Verwirrung. Wie geht's weiter? Was tun? Vielleicht sollte man dem Anfang der neuen Zeit nicht mit Unsicherheit, sondern mit Vorfreude begegnen. Mag sein, dass man sich nicht absolut sicher ist, ob die Bewerbung, der neue Job oder das Studium das Richtige ist, doch was zählt, ist, dass man sich traut.
Bildquelle: stevendepelo (flickr.com); cc by sa 2.0
Und plötzlich ist er da - der Tag, an dem wir unser Abi-, Bachelor-, Magister- oder Diplomzeugnis in der Hand halten. Der Moment, in dem klar ist, dass eine große Sache abgeschlossen ist. Es ist vorbei. Endlich? Leider? Vielleicht ist das gar nicht so wichtig. Doch da stehen wir nun mit unserem Abschluss, welcher Art auch immer, in der Hand. Es ist abgeschlossen, aber etwas Neues beginnt, muss sogar beginnen. Entscheidungen werden getroffen und der Anfang der Zukunft ist so nah wie noch nie.
Dieses Gefühl des nicht-mehr-hier und noch-nicht-dort erinnert an die Mitternachtsschläge der Uhr an Silvester: Ist das Alte schon vorbei, hat das neue noch nicht begonnen? In solchen Augenblicken der Ungewissheit und der Erwartung verändert sich das Leben - nicht auf die laute, sensationelle Art, sondern still und unabwendbar. Es geht nicht mehr zurück, das ist das Beste daran. Es geht nur nach vorne, es kann nur noch besser werden.
The First Cut is the Deepest
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. Das wussten schon Plato und Aristotelis. Goethe präzisierte: "Im Anfang war die Tat". Zwar kann man in der Übergangszeit innehalten und die zwölf ungewissen Schläge anhören, aber dann muss die Entscheidung, die Tat folgen. Und das hat nichts mit einer Generation von Maybes zu tun, sondern ist der Lauf der Dinge. Doch eben darin liegt der Vorteil von Abschlüssen und Anfängen - wir können wieder entscheiden! Es liegt allein in unserer Hand wie es weitergeht.
Natürlich, der erste Satz ist immer am schwierigsten zu schreiben. Die Angst vor einem leeren Blatt ist wie die Angst vor der kommenden Zukunft. Doch das darf niemanden lähmen, es sollte eine Motivation sein. Denn "der erste Satz wird gemeinhin etwas überbewertet, sind es doch meistens die folgenden, erschliessenden Sätze, die dem ersten Satz Bedeutung und Glanz verleihen" (Lewitscharoff). So ist es auch mit Anfängen nach den Abschlüssen - nicht die eine Entscheidung bestimmt die Zukunft, sondern wie man diese Entscheidung umsetzt.
Was tun? Was tun!
Das mag alles wie eine öde Rede vom alten Schuldirektor klingen, aber trotzdem kennt jeder das Gefühl des Premierenlochs: eine große Sache (Schule, Studium, Praktikum, etc.) ist zu Ende und es herrscht, zumindest kurz, eine ebenso große Verwirrung. Wie geht's weiter? Was tun? Vielleicht sollte man dem Anfang der neuen Zeit nicht mit Unsicherheit, sondern mit Vorfreude begegnen. Mag sein, dass man sich nicht absolut sicher ist, ob die Bewerbung, der neue Job oder das Studium das Richtige ist, doch was zählt, ist, dass man sich traut.
Bildquelle: stevendepelo (flickr.com); cc by sa 2.0












