Sportler und ihre Twitter-Fotos von den Olympischen Spielen in London.
Hosen runter!
02.08.2012
Die Twitter-Fotos der Olympia-Stars.
Sportler sind exhibitionistisch veranlagt. Das könnte man zumindest meinen, wenn man ihre Selbstdarstellung in den einschlägigen sozialen Netzwerken verfolgt. Vor allem Twitter ist unter den Athleten angesagt und wird momentan während der olympischen Spiele in London von den Stars der Szene überstrapaziert. Da wird gezwitschert, wie die körperliche Verfassung aussieht, was man zu Mittag isst oder was man über den Gegner denkt.
Und da bei manchem Sportler die Synapsen etwas zu kurz ausfallen, schießen sich die mitteilungsbedürftigen Athleten nicht selten Eigentore. So geschehen bei Michel Morganella. Der Schweizer Fußballer war offensichtlich so erbost über die 1:2-Niederlage seiner Schweizer Fußballnationalmannschaft, dass er gegen den Gegner aus Südkorea im Anschluss zu einem unappetitlichen Tiefschlag ausholte.
"Bande von geistig Behinderten"
Die Schweizer Gazette „Blick“ übersetzte seinen französischen Ausritt wie folgt: „Ich mache sie alle nieder. Verpisst euch alle, Bande von geistig Behinderten.“ Inzwischen durfte der 23-Jährige die Heimreise antreten. Sein Twitter-Account wurde gesperrt. Gar nicht erst nach London reisen durfte die griechische Dreispringerin Voula Papachristou. Sie hatte sich in einem Tweet rassistisch über afrikanische Einwanderer lustig gemacht und Sympathie für eine rechtsradikale Partei gezeigt. Auch die schnell folgende Entschuldigung bewahrte Papachristou nicht mehr von dem Ausschluss.
Aber wir müssen Twitter und den Sportlern dankbar sein, gewähren sie uns doch exklusive Einblicke hinter die Kulissen. In London schaffen sie Blickwinkel, die uns die Medien nicht geben können. Sie lassen uns wissen, wie außergewöhnlich der olympische Alltag ist und sorgen besonders mit ihren Schnappschüssen für Staunen und Lacher. Von LeBron James über Sabine Lisicki bis Usain Bolt: Die Twitter-Fotos der Olympia-Stars…
Los geht´s auf Seite 2: Spaziergang mit LeBron James
Und da bei manchem Sportler die Synapsen etwas zu kurz ausfallen, schießen sich die mitteilungsbedürftigen Athleten nicht selten Eigentore. So geschehen bei Michel Morganella. Der Schweizer Fußballer war offensichtlich so erbost über die 1:2-Niederlage seiner Schweizer Fußballnationalmannschaft, dass er gegen den Gegner aus Südkorea im Anschluss zu einem unappetitlichen Tiefschlag ausholte.
"Bande von geistig Behinderten"
Die Schweizer Gazette „Blick“ übersetzte seinen französischen Ausritt wie folgt: „Ich mache sie alle nieder. Verpisst euch alle, Bande von geistig Behinderten.“ Inzwischen durfte der 23-Jährige die Heimreise antreten. Sein Twitter-Account wurde gesperrt. Gar nicht erst nach London reisen durfte die griechische Dreispringerin Voula Papachristou. Sie hatte sich in einem Tweet rassistisch über afrikanische Einwanderer lustig gemacht und Sympathie für eine rechtsradikale Partei gezeigt. Auch die schnell folgende Entschuldigung bewahrte Papachristou nicht mehr von dem Ausschluss.
Aber wir müssen Twitter und den Sportlern dankbar sein, gewähren sie uns doch exklusive Einblicke hinter die Kulissen. In London schaffen sie Blickwinkel, die uns die Medien nicht geben können. Sie lassen uns wissen, wie außergewöhnlich der olympische Alltag ist und sorgen besonders mit ihren Schnappschüssen für Staunen und Lacher. Von LeBron James über Sabine Lisicki bis Usain Bolt: Die Twitter-Fotos der Olympia-Stars…
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