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Blitzkids kurz vorm Durchbruch: Was sie so besonders macht.

"Blitzkids ist eine Haltung!"

16.08.2012

Das Künstlerkollektiv Blitzkids mvt. im Gespräch über Outfits, Idole und Langsamkeit.

Das Blitzkids mvt. ("Blitzkids movement") steht kurz vor dem Durchbruch. Bevor sie ihr erstes Album "Silhouette" rausbringen, haben wir sie in Berlin getroffen, um sie näher kennenzulernen. Wir wollen herausfinden, was am Blitzkids mvt. so besonders ist, und warum man sie nicht im Internet findet. Sängerin Nomi und ihr Produzent Petone stehen Rede und Antwort.



Alle Freunde, die ich gefragt habe, hatten noch nie von euch gehört und es war nicht leicht, im Internet etwas über euch herausfinden. Woran liegt das? 

Nomi: Da ist die Tür! (lacht) Nein im Erst, ist das echt so? Ich finde immer alles über uns heraus. Ich glaub, du bist nicht gut im Googeln! (lacht)

Petone: Ich denke man findet noch nicht so viel, weil unsere Platte erst kommt und bis jetzt nur die drei Singles “Cold“, “Blinded“ und “Water“ von uns zu hören sind.

Wann bekommen wir denn mehr zu hören?

Nomi: Im Oktober. Da kommt das neue Album „Silhouette“ raus.

Aber die Band gibt es doch schon gute drei Jahre, oder?

Petone: Ja, wir sind halt sehr langsam. 

Ok, wenn ihr sehr langsam seid passt der Name „Blitzkids“ aber nicht so richtig. Wieso nennt ihr euch so?

Nomi: Der Name ist angelehnt an die „Blitzkids“ aus den 80ern in England. Diese „Blitzkids“ musst du wohl auch noch mal googeln, glaube ich! (lacht) Es ist nicht so, dass wir die wieder auferstehen lassen wollen, aber es war wirklich eine sehr interessante Bewegung, die wir aufgreifen wollten. Außerdem klingt der Name einfach cool – halb deutsch, halb englisch. 

Wann seid ihr beiden denn aneinander geraten?

Nomi: Kennengelernt haben wir uns schon vor zehn Jahren. Dann haben wir immer mal wieder miteinander gearbeitet. Petone hat mich angerufen, wenn er mal eine Stimme gebraucht hat. Irgendwann hatten wir dann die Idee für die Blitzkids, sind nach Berlin gekommen und haben losgelegt.

Wieso gerade nach Berlin?

Nomi: Aus Langeweile und weil ich Bock auf was Neues hatte. Davor hatte ich einfach elf Jahre in Hamburg gelebt. Petone musste natürlich mitkommen.

Seite 2: "Was ist das Langweiligste, was ihr euch vorstellen könnt?"
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