Tag 4: Sir Timothy Berners-Lee als Hauptredner
"Internet ist Freiheit"
25.08.2012
Wir berichten von der "Campus Party Europe" aus Berlin
Der Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee, spricht über die Chancen des Internets und welche Verantwortung damit einhergeht.
„There are firms and cable networks that want to tell you what to watch, to read and what to here. Sometimes it's the government of a country that is the big problem. I want you to make sure, that everybody is fighting for freedom.“ Es ist Samstagmittag, der letzte Tag der „Campus Party Europe“ ist angebrochen und der letzte Hauptredner im Rahmen der Veranstaltung steht auf der Bühne.
Schwarzes Hemd, lichtes Haar. Immer wieder unterlegt er seine Aussagen mit Gesten. Flache Hand, Karateschlag in die Flache Hand, wieder eine Flache Hand. So ist das Internet aufgebaut, von unten nach oben, dezentralisiert und „There's is so many spirit in there. And I want you to use that spirit.“
Für Viele ein Held
Der Mann, mit dem schwer zu verstehenden englischen Akzent, lockt heute mehr Zuhörer an als die Hauptredner der letzten Tage – Paulo Coelho mal ausgenommen. Kein Wunder, denn „without him, we wouldn't be here“, so die Ansagerin. Sir Timothy Berners-Lee ist 57 Jahre alt, britischer Physiker und Informatiker, und, und damit kommen wir auf den Punkt, er war es, der das HTML (Hypertext Markup Language) erfunden und das World Wibe Web gegründet hat.
Für die meisten jungen Technologiefans im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof, dürfte er ein Held sein, ein Vordenker und Programmierer zu dem man aufsehen kann.
Keine Euphorie, aber alle hören zu
Begeistert wurde er begrüßt. Überall sieht man Smartphones die seine Rede begleiten. Und im Gegensatz zu den anderen Rednern ist eines unübersehbar: Während er redet, fangen die um die Bühne herum verteilten Kameras immer wieder die Gesichter der Zuhörer ein, nicht eine Person, die nach unten sieht, keiner mit geschlossen Augen. Seine Rede löst keine Euphorie aus, trotzdem hört man zu was er sagt, was er zeigt, Mimik und Gestik.
Er redet über Phone Apps und Web Apps, darüber wie man sich untereinander vernetzen kann, über URLs und HTML und was Technologie für das Leben bedeutet: „I think that technology has a big influence on every part of our lifes. Let us sit down together, no matter who we are, what we wear, and try to make the world a little bit better."
Für ihn, so kann man das besten Gewissens interpetieren, ist die Vernetzung über das Internet ein Menschenrecht, für das alle Programmierer gemeinsam kämpfen müssen. Auch mit dem medialen Bild der „Hacker“ geht er hart ins Gericht: „You read a lot about hackers. They want to hack governments, wanna hack the system, the democratic, too. But Hackers aren't a thread, they are the hope, to make the world better.“ Wieder geht es darum, die Welt ein bisschen besser zu machen.
Sagt es allen!
Aber, auch das gesteht er ein, mit dem Internet gehen nicht nur Chancen einher, sondern auch Probleme und Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Man müsse darüber nachdenken, wie man etwa Kreative bezahlt, Schauspieler, Musiker und alle anderen, die hinter der Kultur stecken, die man sich innerhalb von Sekunden aus dem Internet ziehen kann. Songs, Filme und Bilder.
Und da liege es auch wieder bei jedem Einzelnen sich Gedanken zu machen. Und das sei das schöne am Internet: „It's not static, everybody is able to progamm solutions for problems like this.“ Wichtig sei nur, und damit wären wir am Ende wieder am Anfang: „Make sure, guys, that you programm for freedom and humanity. Tell that to the press and to all people, that don't have an idea what programming means. Thank you.“
Bildquelle: CPEurope
Schwarzes Hemd, lichtes Haar. Immer wieder unterlegt er seine Aussagen mit Gesten. Flache Hand, Karateschlag in die Flache Hand, wieder eine Flache Hand. So ist das Internet aufgebaut, von unten nach oben, dezentralisiert und „There's is so many spirit in there. And I want you to use that spirit.“
Für Viele ein Held
Der Mann, mit dem schwer zu verstehenden englischen Akzent, lockt heute mehr Zuhörer an als die Hauptredner der letzten Tage – Paulo Coelho mal ausgenommen. Kein Wunder, denn „without him, we wouldn't be here“, so die Ansagerin. Sir Timothy Berners-Lee ist 57 Jahre alt, britischer Physiker und Informatiker, und, und damit kommen wir auf den Punkt, er war es, der das HTML (Hypertext Markup Language) erfunden und das World Wibe Web gegründet hat.
Für die meisten jungen Technologiefans im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof, dürfte er ein Held sein, ein Vordenker und Programmierer zu dem man aufsehen kann.
Keine Euphorie, aber alle hören zu
Begeistert wurde er begrüßt. Überall sieht man Smartphones die seine Rede begleiten. Und im Gegensatz zu den anderen Rednern ist eines unübersehbar: Während er redet, fangen die um die Bühne herum verteilten Kameras immer wieder die Gesichter der Zuhörer ein, nicht eine Person, die nach unten sieht, keiner mit geschlossen Augen. Seine Rede löst keine Euphorie aus, trotzdem hört man zu was er sagt, was er zeigt, Mimik und Gestik.
Er redet über Phone Apps und Web Apps, darüber wie man sich untereinander vernetzen kann, über URLs und HTML und was Technologie für das Leben bedeutet: „I think that technology has a big influence on every part of our lifes. Let us sit down together, no matter who we are, what we wear, and try to make the world a little bit better."
Für ihn, so kann man das besten Gewissens interpetieren, ist die Vernetzung über das Internet ein Menschenrecht, für das alle Programmierer gemeinsam kämpfen müssen. Auch mit dem medialen Bild der „Hacker“ geht er hart ins Gericht: „You read a lot about hackers. They want to hack governments, wanna hack the system, the democratic, too. But Hackers aren't a thread, they are the hope, to make the world better.“ Wieder geht es darum, die Welt ein bisschen besser zu machen.
Sagt es allen!
Aber, auch das gesteht er ein, mit dem Internet gehen nicht nur Chancen einher, sondern auch Probleme und Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Man müsse darüber nachdenken, wie man etwa Kreative bezahlt, Schauspieler, Musiker und alle anderen, die hinter der Kultur stecken, die man sich innerhalb von Sekunden aus dem Internet ziehen kann. Songs, Filme und Bilder.
Und da liege es auch wieder bei jedem Einzelnen sich Gedanken zu machen. Und das sei das schöne am Internet: „It's not static, everybody is able to progamm solutions for problems like this.“ Wichtig sei nur, und damit wären wir am Ende wieder am Anfang: „Make sure, guys, that you programm for freedom and humanity. Tell that to the press and to all people, that don't have an idea what programming means. Thank you.“
Bildquelle: CPEurope






