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Studie belegt: Kiffen reduziert den IQ

Rauch dich doof

06.09.2012

Breaking News!!!! Kiffen macht tatsächlich dümmer.

Man sitzt in einer gemütlichen Runde, der Alkohol fließt und die Gespräche auch. Irgendwann kommt jemand auf die Idee, einen Joint zu bauen. Das findet Anklang. Nach der ersten Runde hört man noch vereinzelte Sätze des zuvor begonnenen Gesprächs, dann tritt ganz langsam Stille ein. Alle hängen in ihren Stühlen und chillen. Für die Nicht-Kiffer dieser Runde ist es jetzt Zeit zu gehen, denn mit den Kumpanen ist für den restlichen Abend nichts mehr anzufangen.

Jaja, Kiffen macht gemütlich, etwas träge und geben wir es ruhig zu, auch zu langsam im Denken und Handeln, um etwas anderes als viel, viel Essen zu wollen. Aber aufgepasst, jetzt hat eine neue Studie ergeben, dass Langzeitkiffen wohl tatsächlich richtig dumm macht. Gut, neu ist diese Erkenntnis zwar nicht wirklich, nur die Bestätigung eines jahrelang gehegten Verdachts, aber für einen Aufschrei unter Lehrern und Eltern wird das wohl trotzdem sorgen.

Kinder hütet euch

Vor allem unter Achtzehnjährige sollen ihre Geistesgaben laut der Studie einbüßen, wenn sie regelmäßig einen rauchen. Die Forscher der Langzeitstudie haben an die 1000 Probanden über vierzig Jahre immer wieder getestet. Der erste Test wurde mit Siebenjährigen gemacht, der letzte mit denselben Leuten, die nun an die Vierzig waren. So und nun festhalten bitte, denn obwohl jeder, der viel mit Kiffern rumhängt, weiß, wie doof die sein können, ist das, was die Forscher herausfanden doch erstaunlich.

Man kann bis zu sechs IQ-Punkte einbüßen, wenn man regelmäßig vor dem achtzehnten Lebensjahr kifft. Denn die sich im Entwicklungsstadium befindenden Gehirnnervenbahnen sind dem grünen Dampf nicht gewachsen und verkümmern bei zu großem Graskonsum kläglich. Und scheinbar ist es egal, ob man es nur in der wilden Jugend macht und dann aufhört, man bleibt wohl auch später blöd. Ja das hört sich gefährlich an, und lässt an neue verschärfte Jugendschutzgesetze denken, um die sich auch weiterhin niemand kümmern wird.

Ein Schuss ins Leere

Für Veränderung im Umgang mit der Droge wird die Studie daher bestimmt nicht sorgen, denn Jugendliche, die kiffen tun dies erfahrungsgemäß auch weiterhin, egal ob ihnen das Gehirn dabei weich gekocht wird oder nicht - und über Achtzehnjährige haben nun die offizielle Bestätigung, dass sie um ihr Denkvermögen nicht mehr zu fürchten brauchen. Viel Spannender für unsere Gesellschaft wäre es doch zum Beispiel, zu wissen, ob das aktuelle deutsche Fernsehprogramm zur Volksverblödung bei Jung und Alt beiträgt. Eine Langzeitstudie wäre hier bestimmt sehr aufschlussreich.

Quelle: lindseo (flickr.com) unter cc by 2.0