Warum wir alle Tatort lieben
Der Tatort-Hype
20.11.2012
Das letzte Ritual: Warum Tatort-Schauen so beliebt ist.
Seit dem 29. November 1970 hat sich die Sonntagabendgestaltung der Deutschen grundlegend verändert. Denn an diesem denkwürdigen Sonntag wurde Taxi nach Leipzig, die allererste ,,Tatort“-Folge ausgestrahlt. Seitdem hat die Krimireihe eine immer größere Fangemeinde bekommen, die stetig wächst und wächst. Eine Folge mit einem besonders beliebten Ermittlerteam hat schon mal Einschaltquoten von gut zehn bis elf Millionen Zuschauern. Das ist eine stolze Zahl, und seit Goldbärchen Thomas Gottschalk nicht mehr im deutschen Fernsehen grinst und wettet, ist der ,,Tatort“ als beliebtestes Format wohl außer Konkurrenz.
Für die ganze Familie
Statistiken belegen, dass vor allem Leute ab fünfundvierzig aufwärts treue ,,Tatort“-Zuschauer sind. Und tatsächlich gibt es wohl in Deutschland kaum jemanden der nicht ein paar Großeltern oder Eltern hat, die am Sonntagabend den Fernseher anmachen, um sich endlich mal wieder ein bisschen gruseln, ekeln, freuen und aufregen zu können. Die Kommissare und Kommissarinnen sind schon fast Familienmitglieder, die man kennt und mag mit all ihren Macken und Marotten.
Wenn daher, wie letzten Samstag im neuen Dortmund-,,Tatort" geschehen, ein neues Ermittlungsteam auftaucht, sorgt das für ordentlich Gesprächsstoff. Wer sind die, was machen die, und oh mein Gott, die haben Sex! Doch nicht nur Oma und Opa oder Mama und Papa lieben ihren ,,Tatort“, auch die Kinder mögen den Sonntag nicht mehr ohne ihre Portion Verbrechen verbringen.
Die ,,Tatort“-Kneipen
Diese Kinder sind zwischen Zwanzig und Funfunddreißig und schauen den Krimi nicht mehr auf dem heimischen Sofa, sondern mit Freunden in der Kneipe. ,,Tatort“ schauen ist in den letzten Jahren immer mehr ein gemeinschaftliches und nicht nur familiäres Event geworden. ,,Tatort" schauen ist cool. Das finden sogar die Hipster.
Ingrid, eine langjährige ,,Tatort“-Zuschauerin Ende Vierzig erinnert sich daran, dass sie vor einigen Jahren sonntags in eine Kneipe wollte und feststellen musste, dass die Straßen wie ausgestorben waren und der Wirt aus lauter Verzweiflung wegen der leeren Stube ,,Tatort“ schaute. Heute ist man sonntags in derselben Kneipe am besten schon gegen Sieben vor Ort, damit man noch einen guten Platz ergattert, um sich im Kollektiv über die neusten Fernsehverbrechen auszutauschen.
Lest auf der nächsten Seite, wieso wir ,,Tatort" nicht alleine schauen...
Für die ganze Familie
Statistiken belegen, dass vor allem Leute ab fünfundvierzig aufwärts treue ,,Tatort“-Zuschauer sind. Und tatsächlich gibt es wohl in Deutschland kaum jemanden der nicht ein paar Großeltern oder Eltern hat, die am Sonntagabend den Fernseher anmachen, um sich endlich mal wieder ein bisschen gruseln, ekeln, freuen und aufregen zu können. Die Kommissare und Kommissarinnen sind schon fast Familienmitglieder, die man kennt und mag mit all ihren Macken und Marotten.
Wenn daher, wie letzten Samstag im neuen Dortmund-,,Tatort" geschehen, ein neues Ermittlungsteam auftaucht, sorgt das für ordentlich Gesprächsstoff. Wer sind die, was machen die, und oh mein Gott, die haben Sex! Doch nicht nur Oma und Opa oder Mama und Papa lieben ihren ,,Tatort“, auch die Kinder mögen den Sonntag nicht mehr ohne ihre Portion Verbrechen verbringen.
Die ,,Tatort“-Kneipen
Diese Kinder sind zwischen Zwanzig und Funfunddreißig und schauen den Krimi nicht mehr auf dem heimischen Sofa, sondern mit Freunden in der Kneipe. ,,Tatort“ schauen ist in den letzten Jahren immer mehr ein gemeinschaftliches und nicht nur familiäres Event geworden. ,,Tatort" schauen ist cool. Das finden sogar die Hipster.
Ingrid, eine langjährige ,,Tatort“-Zuschauerin Ende Vierzig erinnert sich daran, dass sie vor einigen Jahren sonntags in eine Kneipe wollte und feststellen musste, dass die Straßen wie ausgestorben waren und der Wirt aus lauter Verzweiflung wegen der leeren Stube ,,Tatort“ schaute. Heute ist man sonntags in derselben Kneipe am besten schon gegen Sieben vor Ort, damit man noch einen guten Platz ergattert, um sich im Kollektiv über die neusten Fernsehverbrechen auszutauschen.
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