Marc Zuckerberg, du Teufel!
Hassobjekt: Facebook-AGB Nörgler
23.11.2012
Hassobjekt
Facebook hat die AGB's geändert. Aha. Ok. Und nun?
Facebook. The social network. Für die einen ein spaßiger und nützlicher Zeitvertreib, für die anderen ein Unternehmen, das vom Teufel höchstpersönlich geführt wird und einer Sekte gleichkommt. Wenn man die Menschen mal wieder über die neuen AGB's fluchen hört, könnte man meinen, ihnen wären gerade die Grundrechte aberkannt worden. Marc Zuckerberg und seine Komplizen sind die Bösen, die nichts anderes im Sinn haben, als dein total belangloses Leben auszuspionieren und deine Daten zu verkaufen. Ist klar.
So posten diese Personen nette Bildchen mit juristisch überhaupt nicht tragbaren Aussagen, anhand derer sie ihren Unmut Raum verleihen möchten:

Wenn sie dafür dann ein oder zwei Mitleids-Likes von ihren ebenso nörgelnden Freunden bekommen, dann könnten sie an die Decke springen vor Begeisterung und fühlen sich, als hätten sie Marc Zuckerberg gerade höchstpersönlich aufs Maul gehauen. „Ich bin nicht alleine mit meinem Unmut, Mandy und Sandy sehen das genauso, wunderbar!“
Viel interessanter eine Gegenposition, die durch das Netz geistert:
„Aufgrund der neuen AGB ist es mir ehrlich gesagt scheißegal, inwieweit meine Daten wofür auch immer genutzt werden. Ich bin erwachsen und kann soweit denken, dass ich Informationen, die meiner Meinung nach wichtig und geheim sind, nicht auf eine öffentliche Plattform setze, die ich kostenlos neben Millionen anderer Menschen nutze. Darüber hinaus kann ich so weit denken, dass Facebook nicht jede blöde Statusmeldung seiner Neunhundertfuffzigmillionen User liest, um zwischen "Ich war grad auf Klo", "Extrem-Couching mit Hans Wurst at Home" und "Instagram Bilder meiner Mittags-Currywurst-mit-Pommes-Rot-Weiß", versteckte Botschaften wie beispielsweise den Widerspruch zu den AGB zu finden und auszuwerten. Das Copyright dieses Textes liegt bei jemand Unbekannten und es ist ihm völlig egal, wenn das jemand kommerziell nutzen möchte...“
Und genau dieser unbekannte Jemand trifft es doch auf den Punkt. Kein Mensch interessiert sich für den Müll, den manche von sich preisgeben. Und bestehen Zweifel, dann hör auf zu posten, zu liken und zu kommentieren. Wenn du nicht willst, dass Daten, Fotos und Privates ins Netz gelangen, dann stell in Gottes Nahmen einfach keine Daten, Fotos und Privates ins Netz. So einfach ist das! Und wer zu blöd ist, unter Privatsphäreeinstellungen die notwendigen Häkchen zu setzen oder zu löschen, der hat in sozialen Netzwerken sowieso herzlich wenig verloren.
Essensbilder, Orte und Klogänge? Ja bitte!
Es ist, so habe ich das Gefühl, fast schon „in“ geworden, über Facebook zu nörgeln. Ob zu viel Werbung, Anwendungen, die Zugriff auf deine Daten haben, Spam-Mails, die neue Chronik. Irgendetwas hat Facebook immer verbrochen. Aber es ist ja nicht nur das soziale Netzwerk, auf das geschimpft wird. Und auch das Gejammere über Heavy-User. Meine Güte! Lasst die Leute doch Fotos von ihrem Essen hochladen, lasst sie doch der ganzen Welt mitteilen, dass sie gerade an einem bestimmten Ort sind. Oder lasst sie doch jeden Kleinscheiß aus ihrem Leben in das große weite soziale Netzwerk senden.
Auch hier wieder: Wenn euch die Inhalte anderer nicht interessieren, dann stellt ein, dass ihr der Person nicht mehr folgen wollt, oder löscht sie doch einfach ganz aus eurer Liste. Aber nein! Da kriegt der Nörgler dann wieder Angst etwas zu verpassen. Er nörgelt zwar, aber eigentlich ärgert er sich doch darüber, dass er selber zu doof ist, das Schnitzel mit Pommes zuzubereiten und statt im Urlaub zu sein morgen früh um halb sieben aus dem Bett muss.
Ich liebe Facebook!
Ich liebe liebe liebe liebe liebe es! Facebook ist eine wahnsinnig geile Sache! Ernsthaft! Dieses soziale Netzwerk bietet dem Nutzer so viele tolle Möglichkeiten: Man hat einen grandiosen Überblick über Veranstaltungen, kriegt Einladungen zu interessanten Events, kann sehen, wer kommt, wer da war. Es gibt zu allem und jedem Thema ein Forum. Man kann sich ein internationales Netzwerk aufbauen, auf das man auf Reisen zugreifen kann. Man kann sich Nachrichten schicken, die meistens sofort beim anderen auf dem smartphone aufploppen. Geld für SMS brauch man also auch nicht mehr. Man kann Musikern folgen, erfährt blitzschnell von neuen Konzerten, bevorstehenden Alben oder Touren. Oder bei der Suche nach einem WG-Zimmer, oder sonst einem Problem, bei dem man Hilfe von seinem Netzwerk gebrauchen könnte, auch hier hilft facebook. Facebook kann einfach alles! Nein, fast alles.
Foto: Antonia Schöberl
So posten diese Personen nette Bildchen mit juristisch überhaupt nicht tragbaren Aussagen, anhand derer sie ihren Unmut Raum verleihen möchten:

Wenn sie dafür dann ein oder zwei Mitleids-Likes von ihren ebenso nörgelnden Freunden bekommen, dann könnten sie an die Decke springen vor Begeisterung und fühlen sich, als hätten sie Marc Zuckerberg gerade höchstpersönlich aufs Maul gehauen. „Ich bin nicht alleine mit meinem Unmut, Mandy und Sandy sehen das genauso, wunderbar!“
Viel interessanter eine Gegenposition, die durch das Netz geistert:
„Aufgrund der neuen AGB ist es mir ehrlich gesagt scheißegal, inwieweit meine Daten wofür auch immer genutzt werden. Ich bin erwachsen und kann soweit denken, dass ich Informationen, die meiner Meinung nach wichtig und geheim sind, nicht auf eine öffentliche Plattform setze, die ich kostenlos neben Millionen anderer Menschen nutze. Darüber hinaus kann ich so weit denken, dass Facebook nicht jede blöde Statusmeldung seiner Neunhundertfuffzigmillionen User liest, um zwischen "Ich war grad auf Klo", "Extrem-Couching mit Hans Wurst at Home" und "Instagram Bilder meiner Mittags-Currywurst-mit-Pommes-Rot-Weiß", versteckte Botschaften wie beispielsweise den Widerspruch zu den AGB zu finden und auszuwerten. Das Copyright dieses Textes liegt bei jemand Unbekannten und es ist ihm völlig egal, wenn das jemand kommerziell nutzen möchte...“
Und genau dieser unbekannte Jemand trifft es doch auf den Punkt. Kein Mensch interessiert sich für den Müll, den manche von sich preisgeben. Und bestehen Zweifel, dann hör auf zu posten, zu liken und zu kommentieren. Wenn du nicht willst, dass Daten, Fotos und Privates ins Netz gelangen, dann stell in Gottes Nahmen einfach keine Daten, Fotos und Privates ins Netz. So einfach ist das! Und wer zu blöd ist, unter Privatsphäreeinstellungen die notwendigen Häkchen zu setzen oder zu löschen, der hat in sozialen Netzwerken sowieso herzlich wenig verloren.
Essensbilder, Orte und Klogänge? Ja bitte!
Es ist, so habe ich das Gefühl, fast schon „in“ geworden, über Facebook zu nörgeln. Ob zu viel Werbung, Anwendungen, die Zugriff auf deine Daten haben, Spam-Mails, die neue Chronik. Irgendetwas hat Facebook immer verbrochen. Aber es ist ja nicht nur das soziale Netzwerk, auf das geschimpft wird. Und auch das Gejammere über Heavy-User. Meine Güte! Lasst die Leute doch Fotos von ihrem Essen hochladen, lasst sie doch der ganzen Welt mitteilen, dass sie gerade an einem bestimmten Ort sind. Oder lasst sie doch jeden Kleinscheiß aus ihrem Leben in das große weite soziale Netzwerk senden.
Auch hier wieder: Wenn euch die Inhalte anderer nicht interessieren, dann stellt ein, dass ihr der Person nicht mehr folgen wollt, oder löscht sie doch einfach ganz aus eurer Liste. Aber nein! Da kriegt der Nörgler dann wieder Angst etwas zu verpassen. Er nörgelt zwar, aber eigentlich ärgert er sich doch darüber, dass er selber zu doof ist, das Schnitzel mit Pommes zuzubereiten und statt im Urlaub zu sein morgen früh um halb sieben aus dem Bett muss.
Ich liebe Facebook!
Ich liebe liebe liebe liebe liebe es! Facebook ist eine wahnsinnig geile Sache! Ernsthaft! Dieses soziale Netzwerk bietet dem Nutzer so viele tolle Möglichkeiten: Man hat einen grandiosen Überblick über Veranstaltungen, kriegt Einladungen zu interessanten Events, kann sehen, wer kommt, wer da war. Es gibt zu allem und jedem Thema ein Forum. Man kann sich ein internationales Netzwerk aufbauen, auf das man auf Reisen zugreifen kann. Man kann sich Nachrichten schicken, die meistens sofort beim anderen auf dem smartphone aufploppen. Geld für SMS brauch man also auch nicht mehr. Man kann Musikern folgen, erfährt blitzschnell von neuen Konzerten, bevorstehenden Alben oder Touren. Oder bei der Suche nach einem WG-Zimmer, oder sonst einem Problem, bei dem man Hilfe von seinem Netzwerk gebrauchen könnte, auch hier hilft facebook. Facebook kann einfach alles! Nein, fast alles.
Foto: Antonia Schöberl











