Religiöse Selbstbestimmung. Warum Kinder selbst entscheiden sollten
Religiöser Sandkasten
05.07.2012
Kommentar
Entscheidungsfreiheit bei der Religionswahl. Ein Plädoyer für mehr Aufklärung bei Kindern.
Religiöse Beschneidung bei Jungs ist jetzt offiziell strafbar in Deutschland. Das entschied das Landgericht Köln am 26. Juni dieses Jahr. Juden und Muslime protestieren, auch die katholische Kirche hält dieses Urteil für falsch. Das Gericht sprach von dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, dass stärker wiegt als die Religionsfreiheit, dem Trauma der Beschneidung und was passiert, sollte der Junge die Religion ändern wollen.
"Familienreligion" gegen freie Entscheidung
Unabhängig von all diesen Argumenten, die man wissenschaftlich garantiert auf beiden Seiten untermauern kann, stellt sich doch die Frage: Sollte überhaupt ein Kind, bevor es ein gewisses Alter erreicht hat, in eine Religion eintreten? Nein! Überall wird von Aufklärung und Entscheidungsfreiheit gesprochen - warum nicht auch bei der religiösen Erziehung?
Um aber reflektierte und ambitionierte Kirchenmitglieder zu haben, ist eine umfassende Aufklärung viel wichtiger. Kinder, die in einen Glauben hinein geboren werden, bleiben in diesem Dunstkreis ihrer „Familienreligion“ und der Schulunterricht leistet keine umfangreiche Aufklärung. Wer früher auf meiner Schule nicht getauft war, bekam überhaupt keinen Religionsunterricht oder musste in den katholischen Unterricht.
Kinder aufklären und ihnen nichts aufdiktieren
So wichtig die Glaubens- und Religionsfreiheit auch ist, ebenso wichtig ist es, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich umfangreich aufzuklären bevor er in eine Religion eintritt. Kleine Kinder, die kurz nach der Geburt getauft werden, können ihren Eltern weder widersprechen, noch wissen sie genau, was da grade mit ihnen passiert. Das Gesetz über religiöse Kindererziehung aus dem Jahr 1921 übergibt Eltern das Recht und die Pflicht, ihre Kinder religiös so zu erziehen, wie sie es für richtig halten.
Seite 2: "Sollte es nicht eher im Interesse der Religionsgemeinschaften sein, nur Mitglieder zu haben, die sich aktiv für einen Glauben entschieden haben."
"Familienreligion" gegen freie Entscheidung
Unabhängig von all diesen Argumenten, die man wissenschaftlich garantiert auf beiden Seiten untermauern kann, stellt sich doch die Frage: Sollte überhaupt ein Kind, bevor es ein gewisses Alter erreicht hat, in eine Religion eintreten? Nein! Überall wird von Aufklärung und Entscheidungsfreiheit gesprochen - warum nicht auch bei der religiösen Erziehung?
Um aber reflektierte und ambitionierte Kirchenmitglieder zu haben, ist eine umfassende Aufklärung viel wichtiger. Kinder, die in einen Glauben hinein geboren werden, bleiben in diesem Dunstkreis ihrer „Familienreligion“ und der Schulunterricht leistet keine umfangreiche Aufklärung. Wer früher auf meiner Schule nicht getauft war, bekam überhaupt keinen Religionsunterricht oder musste in den katholischen Unterricht.
Kinder aufklären und ihnen nichts aufdiktieren
So wichtig die Glaubens- und Religionsfreiheit auch ist, ebenso wichtig ist es, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich umfangreich aufzuklären bevor er in eine Religion eintritt. Kleine Kinder, die kurz nach der Geburt getauft werden, können ihren Eltern weder widersprechen, noch wissen sie genau, was da grade mit ihnen passiert. Das Gesetz über religiöse Kindererziehung aus dem Jahr 1921 übergibt Eltern das Recht und die Pflicht, ihre Kinder religiös so zu erziehen, wie sie es für richtig halten.
Seite 2: "Sollte es nicht eher im Interesse der Religionsgemeinschaften sein, nur Mitglieder zu haben, die sich aktiv für einen Glauben entschieden haben."











