Massentierhaltung verursacht CO2-Austoß
Gemüse fürs Klima!
14.11.2012
Warum wir weniger Fleisch essen sollten. Ein Plädoyer...
Schon vor einigen Jahren wurde das Thema Klimawandel kontrovers diskutiert. Inzwischen ist es vielleicht schon wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten, aber immer noch hochaktuell. Fakt ist, dass der Mensch durch seine moderne Lebensweise, durch der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, durch die Abholzung von Wäldern und der Massentierhaltung, stark zur Erwärmung des Klimas beiträgt.
Zahlen über Zahlen
Die Durchschnittstemperatur ist in den letzten hundert Jahren auf der ganzen Welt um etwa 0,74 Grad Celsius gestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass sich durch CO2-Austoß die Ozonschicht abbaut und dadurch die UV-Strahlung nicht mehr ausreichend absorbiert wird. Auch in Zukunft wird das Klima weiterhin ansteigen. Rund ein Fünftel der Treibhausemissionen ist durch Massentierhaltung verschuldet.
Oft wurde dazu aufgerufen in verschiedenen Bereichen des Lebens bewusster zu Handeln und damit den Klimawandel aufzuhalten. Nagut, Flugzeug fliegen, das lässt sich manchmal nicht vermeiden. Autofahren, da kommt man schon eher drum rum. Aber einmal die Woche auf Fleisch verzichten, das müsste eigentlich für jeden von uns drinnen sein.
Nudeln vs. Schweinebraten
Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass eine Portion Schweinebraten mit Beilage 3,42 Kilo Kohlendioxid verursacht, eine Portion Nudeln mit Tomatensoße hingegen nur 630 Gramm. Natürlich, diejenigen fröhlichen Fleischesser unter uns, finden oft am Gemüse nicht viel. Fleisch ist saftig, Fleisch ist deftig und Gemüse ohne Fleisch das ist irgendwie nicht Halbes und nichts Ganzes.
Es verlangt ja auch niemand, dass man gänzlich darauf verzichtet. Klar, Fleisch enthält wichtige Vitamine. Es geht nur darum: es muss nicht zum Frühstück das Schinkenbrot, mittags das Schnitzel und abends noch die Bratwurst sein. Es reicht fürs Erste auch ein- bis zweimal am Tag, bis man herausgefunden hat wie lecker auch fleischlose Gerichte schmecken können.
„Donderdag Veggiedag“
Die belgische Stadt Gent, geht mit gutem Beispiel voran. Aus der Idee einiger Belgier, einmal wöchentlich auf Fleisch zu verzichten, wurde das Ritual einer ganzen Stadt. Der „Donderdag Veggiedag“ wurde eingeführt. Seitdem ist jeden Donnerstag das Hauptgericht in allen öffentlichen Kantinen und Schulmensen vegetarisch. Der Klimaforscher Pachauri erklärt: wenn alle 240.000 Einwohner der Stadt Gent sich einmal in der Woche vegetarisch ernährten, könne man damit die Emissionen von 18.000 Autos wettmachen.
Pfannkuchen, Auflauf, Reissalat, Pizza, Gemüse-Curry, Spaghetti und Kartoffelpuffer. Wer noch Inspirationen sucht, kann ganz einfach mal nach fleischlosen Rezepten stöbern. Dabei wird man sehen, es gibt mehr Zutaten als man sich vorstellen kann. Wer noch zu faul zum selber machen ist, kann auch mal in der eigenen Stadt ein vegetarisches Restaurant ausprobieren. Zumindest sollte man sich doch zu Herzen nehmen, dass jeder ganz einfach einen kleinen Beitrag leisten kann, frei nach dem Motto: "Less Meat, less heat"
Bildquelle: Dirk Gently über cc by-nc-nd 2.0
Zahlen über Zahlen
Die Durchschnittstemperatur ist in den letzten hundert Jahren auf der ganzen Welt um etwa 0,74 Grad Celsius gestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass sich durch CO2-Austoß die Ozonschicht abbaut und dadurch die UV-Strahlung nicht mehr ausreichend absorbiert wird. Auch in Zukunft wird das Klima weiterhin ansteigen. Rund ein Fünftel der Treibhausemissionen ist durch Massentierhaltung verschuldet.
Oft wurde dazu aufgerufen in verschiedenen Bereichen des Lebens bewusster zu Handeln und damit den Klimawandel aufzuhalten. Nagut, Flugzeug fliegen, das lässt sich manchmal nicht vermeiden. Autofahren, da kommt man schon eher drum rum. Aber einmal die Woche auf Fleisch verzichten, das müsste eigentlich für jeden von uns drinnen sein.
Nudeln vs. Schweinebraten
Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass eine Portion Schweinebraten mit Beilage 3,42 Kilo Kohlendioxid verursacht, eine Portion Nudeln mit Tomatensoße hingegen nur 630 Gramm. Natürlich, diejenigen fröhlichen Fleischesser unter uns, finden oft am Gemüse nicht viel. Fleisch ist saftig, Fleisch ist deftig und Gemüse ohne Fleisch das ist irgendwie nicht Halbes und nichts Ganzes.
Es verlangt ja auch niemand, dass man gänzlich darauf verzichtet. Klar, Fleisch enthält wichtige Vitamine. Es geht nur darum: es muss nicht zum Frühstück das Schinkenbrot, mittags das Schnitzel und abends noch die Bratwurst sein. Es reicht fürs Erste auch ein- bis zweimal am Tag, bis man herausgefunden hat wie lecker auch fleischlose Gerichte schmecken können.
„Donderdag Veggiedag“
Die belgische Stadt Gent, geht mit gutem Beispiel voran. Aus der Idee einiger Belgier, einmal wöchentlich auf Fleisch zu verzichten, wurde das Ritual einer ganzen Stadt. Der „Donderdag Veggiedag“ wurde eingeführt. Seitdem ist jeden Donnerstag das Hauptgericht in allen öffentlichen Kantinen und Schulmensen vegetarisch. Der Klimaforscher Pachauri erklärt: wenn alle 240.000 Einwohner der Stadt Gent sich einmal in der Woche vegetarisch ernährten, könne man damit die Emissionen von 18.000 Autos wettmachen.
Pfannkuchen, Auflauf, Reissalat, Pizza, Gemüse-Curry, Spaghetti und Kartoffelpuffer. Wer noch Inspirationen sucht, kann ganz einfach mal nach fleischlosen Rezepten stöbern. Dabei wird man sehen, es gibt mehr Zutaten als man sich vorstellen kann. Wer noch zu faul zum selber machen ist, kann auch mal in der eigenen Stadt ein vegetarisches Restaurant ausprobieren. Zumindest sollte man sich doch zu Herzen nehmen, dass jeder ganz einfach einen kleinen Beitrag leisten kann, frei nach dem Motto: "Less Meat, less heat"
Bildquelle: Dirk Gently über cc by-nc-nd 2.0











