Praktikumsbewerbung: das richtige Unternehmen wählen ist wichtig
Praktikum: Der Weg zum Traumjob
28.02.2012
ZEITjUNG erklärt die fünf wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Praktikumsgebers.
Ein britische Studie hat es wieder gezeigt: Praktika sind wichtig – gerade für Geisteswissenschaftler. "Ich denke, Praktika werden immer mehr als Teil eines ausgeweiteten Bewerbungsprozesses gesehen.", sagt Sir Tim Wilson, der Leiter der Studie, zum "Guardian". Deshalb empfiehlt er der britischen Regierung, die die Studie in Auftrag gab, Firmen, die Praktika anbieten, Steuervorteile zu gewähren. Nur denen wohlgemerkt, die die Praktikanten auch bezahlen. Das ist aber nicht der einzige Grund, nach dem man seinen Praktikumsgeber auswählen sollte. Denn man sollte sie auswählen – schließlich geht es um potentielle zukünftige Arbeitgeber. Die ZEITjUNG-Checkliste erklärt die wichtigsten Kritierien.
Größe des Unternehmens:
Dieser Punkt mag zunächst einmal nicht so wichtig erscheinen. Hier liegt allerdings ein entscheidender Punkt. Natürlich ist es schön einen großen Namen im Lebenslauf stehen zu haben. Oft wird man bei den Global Playern aber nur durchgereicht, darf Kaffee kochen und kommt mit den interessanten Arbeitsprozessen selten in Kontakt. Es bieten sich mittelgroße Unternehmen an. Bei ihnen ist die Gefahr geringer, dass man, wie in kleinen Unternehmen oft üblich, als Praktikant eine Vollzeitstelle ersetzen muss. Andererseits kann man meist direkte Kontakte in die Chefebene knüpfen. Außerdem ist nach dem Studium die Konkurrenz bei der Jobbewerbung kleiner. Beziehungen:
Beziehungen zu knüpfen ist eine der wichtigsten Tätigkeiten im Praktikum. Neben dem Kontakt zu seinen direkten Vorgesetzten geht es darum, möglichst auch nach außen zu arbeiten. Es lohnt sich also durchaus mal einen Blick auf die Kundenliste des potentiellen Praktikumsgebers zu werfen. Im Praktikum können sich dann günstige Gelegenheiten ergeben, weitere Kontakte aufzubauen. Bezahlung:
Natürlich: Ein absolutes Traumpraktikum würden die meisten auch umsonst machen, wenn es irgendwie geht. Aber man sollte sich schon die Frage stellen, ob ein unbezahltes Praktikum wirklich das ist, was man will. Man sollte zumindest in Bewerbungsgespräch nachfragen, inwiefern eine Bezahlung möglich wäre, wenn nichts angegeben ist. Auch am Ende eines Praktikums kann es durchaus möglich sein, dass man bei guter Zusammenarbeit eine kleine Aufwandsentschädigung rausschlagen kann. Grundsätzlich sollte man sich aber überlegen, ob man es sich wert ist, umsonst zu arbeiten. Meist sind die unbezahlten Praktikumsstellen die, in denen man am meisten ausgebeutet wird und am wenigsten lernt. Ein guter Arbeitgeber zeichnet sich auch in dieser Hinsicht durch Fairness aus. Aufgabenfeld:
Wenn man ein Praktikum macht, will man ein bestimmtes Berufsfeld kennenlernen und erste Praxiserfahrung sammeln. Schon im Bewerbungsgespräch sollte man daher nachfragen, was denn die Aufgaben der Praktikanten im Unternehmen sind, beziehungsweise welche Tätigkeiten möglich wären. Es bietet sich auch an im Motivationsschreiben genau zu beschreiben, was man erfahren will – die Gefahr an das falsche Unternehmen zu geraten verringert sich dadurch deutlich. Dauer:
Ein Praktikum, das zwei Wochen dauert, ist eher wertlos. Mindestens eineinhalb Monate sollten es schon sein. Zu lange sollte es aber auch nicht dauern. Denn sonst bleibt das Studium auf der Strecke. Ideal sind im Normalfall zwei Monate. Bildquelle: Ricardo Martins unter cc-by-sa
Dieser Punkt mag zunächst einmal nicht so wichtig erscheinen. Hier liegt allerdings ein entscheidender Punkt. Natürlich ist es schön einen großen Namen im Lebenslauf stehen zu haben. Oft wird man bei den Global Playern aber nur durchgereicht, darf Kaffee kochen und kommt mit den interessanten Arbeitsprozessen selten in Kontakt. Es bieten sich mittelgroße Unternehmen an. Bei ihnen ist die Gefahr geringer, dass man, wie in kleinen Unternehmen oft üblich, als Praktikant eine Vollzeitstelle ersetzen muss. Andererseits kann man meist direkte Kontakte in die Chefebene knüpfen. Außerdem ist nach dem Studium die Konkurrenz bei der Jobbewerbung kleiner. Beziehungen:
Beziehungen zu knüpfen ist eine der wichtigsten Tätigkeiten im Praktikum. Neben dem Kontakt zu seinen direkten Vorgesetzten geht es darum, möglichst auch nach außen zu arbeiten. Es lohnt sich also durchaus mal einen Blick auf die Kundenliste des potentiellen Praktikumsgebers zu werfen. Im Praktikum können sich dann günstige Gelegenheiten ergeben, weitere Kontakte aufzubauen. Bezahlung:
Natürlich: Ein absolutes Traumpraktikum würden die meisten auch umsonst machen, wenn es irgendwie geht. Aber man sollte sich schon die Frage stellen, ob ein unbezahltes Praktikum wirklich das ist, was man will. Man sollte zumindest in Bewerbungsgespräch nachfragen, inwiefern eine Bezahlung möglich wäre, wenn nichts angegeben ist. Auch am Ende eines Praktikums kann es durchaus möglich sein, dass man bei guter Zusammenarbeit eine kleine Aufwandsentschädigung rausschlagen kann. Grundsätzlich sollte man sich aber überlegen, ob man es sich wert ist, umsonst zu arbeiten. Meist sind die unbezahlten Praktikumsstellen die, in denen man am meisten ausgebeutet wird und am wenigsten lernt. Ein guter Arbeitgeber zeichnet sich auch in dieser Hinsicht durch Fairness aus. Aufgabenfeld:
Wenn man ein Praktikum macht, will man ein bestimmtes Berufsfeld kennenlernen und erste Praxiserfahrung sammeln. Schon im Bewerbungsgespräch sollte man daher nachfragen, was denn die Aufgaben der Praktikanten im Unternehmen sind, beziehungsweise welche Tätigkeiten möglich wären. Es bietet sich auch an im Motivationsschreiben genau zu beschreiben, was man erfahren will – die Gefahr an das falsche Unternehmen zu geraten verringert sich dadurch deutlich. Dauer:
Ein Praktikum, das zwei Wochen dauert, ist eher wertlos. Mindestens eineinhalb Monate sollten es schon sein. Zu lange sollte es aber auch nicht dauern. Denn sonst bleibt das Studium auf der Strecke. Ideal sind im Normalfall zwei Monate. Bildquelle: Ricardo Martins unter cc-by-sa






