Philologen-Umfrage stellt Sprachdefizite bei jungen Studenten fest
Brilliant oder brillant?
25.07.2012
Google und Autokorrektur Schuld an mangelnden Rechtschreibkenntnissen?
Lybien oder Libyen? Terasse oder Terrasse? Das sind ein paar der häufigsten Rechtschreibfehler. Bei Unsicherheiten ist ein Begriff schnell bei Google eingegeben und überprüft. Sonst nimmt die Autokorrektur im Handy oder die Rechtschreibprüfung bei Word uns die Arbeit ab. Einfach mal losschreiben. Korrigiert wird es hinterher. Auch bei Diskussionen ist ein Begriff schneller mit dem Handy gegoogelt, als selbst noch einmal überlegt.
Mangelnde Rechtschreibkenntnisse bei Studenten
Laut einer bisher unveröffentlichten Umfrage von Philologie-Professoren an 135 geisteswissenschaftlichen Fakultäten in 62 deutschen Universitäten herrscht unter den Studienanfängern eine massive Rechtschreibschwäche. Auch ihre Lesekompetenz wird kritisiert und häufige Grammatikfehler in schriftlichen Arbeiten.
Professor Gerhard Wolf von der Universität Bayreuth stellt die mangelnde Fähigkeit bei Studenten fest, eine Vorlesung in ihrem Kern zusammenzufassen, geschweige denn, sich eineinhalb Stunden durchgängig zu konzentrieren. „Viele gehen offenbar mit der Haltung in die Vorlesung: 'Die Fakten stehen doch eh alle im Internet. Ich muss deshalb in der Vorlesung nicht alles verstehen'“, sagt Wolf.
Eine harsche Kritik an unserer scheinbar abgestumpften Generation. Was ist aus der Parole der Aufklärung „Wissen ist Macht“ geworden? Gelten heute noch die Bildungsansprüche der humboldtschen Universitätsidee im Sinne der Persönlichkeitsentfaltung?
Mangelnde Rechtschreibkenntnisse bei Studenten
Laut einer bisher unveröffentlichten Umfrage von Philologie-Professoren an 135 geisteswissenschaftlichen Fakultäten in 62 deutschen Universitäten herrscht unter den Studienanfängern eine massive Rechtschreibschwäche. Auch ihre Lesekompetenz wird kritisiert und häufige Grammatikfehler in schriftlichen Arbeiten.
Professor Gerhard Wolf von der Universität Bayreuth stellt die mangelnde Fähigkeit bei Studenten fest, eine Vorlesung in ihrem Kern zusammenzufassen, geschweige denn, sich eineinhalb Stunden durchgängig zu konzentrieren. „Viele gehen offenbar mit der Haltung in die Vorlesung: 'Die Fakten stehen doch eh alle im Internet. Ich muss deshalb in der Vorlesung nicht alles verstehen'“, sagt Wolf.
Eine harsche Kritik an unserer scheinbar abgestumpften Generation. Was ist aus der Parole der Aufklärung „Wissen ist Macht“ geworden? Gelten heute noch die Bildungsansprüche der humboldtschen Universitätsidee im Sinne der Persönlichkeitsentfaltung?











