Red Bull Stratos: Felix Baumgartners Sprung vom Rande des Alls
Unsere Mondlandung
15.10.2012
Krass! Was Baumgartners Strato-Sprung für uns bedeutet.
Was muss das für eine angespannte Atmosphäre gewesen sein in diesem Sommer von 1969. Geschätzte 500 bis 600 Millionen Menschen saßen weltweit gebannt vor ihren Schwarzweißfernsehern, gefesselt von der Mond-Mission der Apollo 11. „One small step for man, one giant leap für mankind“ – epische Worte, die Neil Armstrong sprach als er als erster Mensch den sagenumwobenen Mond betrat. Unsere Eltern waren fasziniert, überwältigt von dieser unfassbaren Leistung der Menschheit und erzählen noch heute von diesen magischen Momenten.
Für unsere Generation aber war die Raumfahrt bis zuletzt ein nostalgisches Stück kalte Kriegsgeschichte – nicht zuletzt weil uns bisher das epische kollektive Erlebnis fehlte. Felix Baumgartner, dieser verschlagene Österreicher, dieser Teufelskerl, dieser furchtlose Halbgott hat das mit seinem spektakulären Sprung aus der Stratosphäre ein Stück weit geändert. So viele von uns saßen vor dem HD-Flachbild-Fernseher oder dem Live-Stream. WG-Wohnzimmer wurden zu Kommando-Zentralen aus denen der waghalsige Stunt verfolgt wurde. „I'm coming home“ sagte Baumgartner und sprang. Wir hatten unsere kleine „Mondlandung“, unseren Neil Armstrong und: eine Geschichte die deutlich zeigt, wie sich die Zeiten verändert haben. Eine Geschichte, die unserer Gegenwart einen Spiegel vorhält.
Getränkehersteller statt große Nation
In den 60er- und frühern 70er Jahren war es das Aufeinanderprallen zweier Ideologien im kalten Krieg, das den Wettlauf zum Mond schürte. Die Sowjetunion auf der Einen, die USA auf der anderen Seite. Nationalstaaten investierten Unsummen in den Kampf ums All. Heute prangen zwei große rote Stiere auf dem Fallschirm Baumgartners, auf dem Helm Baumgartners, auf seiner Kapsel, dem Hubschrauber der ihn abholt. Red Bull, der „Getränkehersteller“, wie der Sponsor des Mega-Events von den Nachrichtenredaktionen liebevoll genannt wird, hat Baumgartners Stratosphären-Sprung finanziert.
Lest auf Seite 2, warum Baumgartners Sprung ein irrer Marketing-Coup war...
Für unsere Generation aber war die Raumfahrt bis zuletzt ein nostalgisches Stück kalte Kriegsgeschichte – nicht zuletzt weil uns bisher das epische kollektive Erlebnis fehlte. Felix Baumgartner, dieser verschlagene Österreicher, dieser Teufelskerl, dieser furchtlose Halbgott hat das mit seinem spektakulären Sprung aus der Stratosphäre ein Stück weit geändert. So viele von uns saßen vor dem HD-Flachbild-Fernseher oder dem Live-Stream. WG-Wohnzimmer wurden zu Kommando-Zentralen aus denen der waghalsige Stunt verfolgt wurde. „I'm coming home“ sagte Baumgartner und sprang. Wir hatten unsere kleine „Mondlandung“, unseren Neil Armstrong und: eine Geschichte die deutlich zeigt, wie sich die Zeiten verändert haben. Eine Geschichte, die unserer Gegenwart einen Spiegel vorhält.
Getränkehersteller statt große Nation
In den 60er- und frühern 70er Jahren war es das Aufeinanderprallen zweier Ideologien im kalten Krieg, das den Wettlauf zum Mond schürte. Die Sowjetunion auf der Einen, die USA auf der anderen Seite. Nationalstaaten investierten Unsummen in den Kampf ums All. Heute prangen zwei große rote Stiere auf dem Fallschirm Baumgartners, auf dem Helm Baumgartners, auf seiner Kapsel, dem Hubschrauber der ihn abholt. Red Bull, der „Getränkehersteller“, wie der Sponsor des Mega-Events von den Nachrichtenredaktionen liebevoll genannt wird, hat Baumgartners Stratosphären-Sprung finanziert.
Lest auf Seite 2, warum Baumgartners Sprung ein irrer Marketing-Coup war...












