Ein Student der MHMK München wurde bei einer Party in Dublin erstochen
Münchner Student in Dublin erstochen
03.12.2012
Wie Gewalt plötzlich einbricht und einen fassungslos zurücklässt.
Die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, kurz MHMK, in München thront hoch über der Theresienwiese. Aus den Seminarräumen können die Studenten zu Beginn des Wintersemesters das verrückte Treiben auf dem Oktoberfest beobachten. Außerdem gibt es: einen Automaten für viel zu dünnen Kaffee, eine zu selten besuchte Bibliothek, einen immer zu vollen Computerraum und ein paar hundert Studenten. Auch einige Redaktionsmitglieder von ZEITjUNG.de studieren oder studierten an der MHMK, kennen die Gänge, die Aufzüge, das Sekretariat.
Umso fassungsloser fiel in der Redaktion daher die Reaktion auf eine Nachricht aus, die die MHMK heute Morgen auf ihrer Facebook-Page postete:
„Präsidium, Mitarbeiter und Studierende der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation sind tief erschüttert über die Nachricht vom Tod eines unserer Studierenden. Der junge Mann, der sich im Auslandssemester an einer Partnerhochschule in Dublin befand, wurde laut Angaben der lokalen Behörden am frühen Samstagmorgen mit einem Messer angegriffen und ist an den Folgen dieses Angriffs gestorben.“
Nach übereinstimmenden Medienberichten kam es bei einer Studentenparty in Dublin zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Münchner Studenten, einem Stuttgarter Kommilitonen und zwei Dublinern im Alter von 16 und 19 Jahren. Die Einheimischen sollen sich nach dem ersten Konflikt wieder von der Party entfernt haben, um dann mit Messern bewaffnet zurückzukehren. Der Münchner Student starb an Stichen in den Bauch, der Stuttgarter Student wurde schwer verletzt, wird aber wohl überleben.
Das Gefühl der Ohnmacht
„Wir sind tief erschüttert über den Angriff und trauern mit den Angehörigen, denen unser tief empfundenes Mitgefühlt gilt“, sagte MHMK-Präsident Herbert Schmid-Eickhoff, der selbst in Dublin vor Ort ist. Professor Jürgen Faust, Dekan der Hochschule, kommentierte: „Das ist leider eine Verquickung von unglücklichen Umständen, welche in jeder Stadt und an jedem Platz dieser Welt hätten auch geschehen können! Mitarbeiter, Professoren und Studenten sind allesamt tief betrübt, dass dieser Vorfall stattgefunden hat und dass ein Kommilitone der Studierenden der MHMK aus dem Leben geschieden ist!“
Ein Auslandsemester in Dublin, ein 22-jähriger Student, eine Party, ein Streit. Jeder von uns kann sich selbst in dieser Situation vorstellen. Es ist das Gefühl der Ohnmacht, der absoluten Machtlosigkeit, das diese Nachricht so schwer erträglich macht. Dieses Gefühl, das mulmig aufsteigt, wenn plötzlich eine ungeahnte Gewalt so nah an die eigene Lebenswirklichkeit herankommt. Die Gänge der MHMK in München sind heute ausgestorben. Die Hochschule hat den Unterricht ausgesetzt.
Bildquelle: MHMK
Umso fassungsloser fiel in der Redaktion daher die Reaktion auf eine Nachricht aus, die die MHMK heute Morgen auf ihrer Facebook-Page postete:
„Präsidium, Mitarbeiter und Studierende der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation sind tief erschüttert über die Nachricht vom Tod eines unserer Studierenden. Der junge Mann, der sich im Auslandssemester an einer Partnerhochschule in Dublin befand, wurde laut Angaben der lokalen Behörden am frühen Samstagmorgen mit einem Messer angegriffen und ist an den Folgen dieses Angriffs gestorben.“
Nach übereinstimmenden Medienberichten kam es bei einer Studentenparty in Dublin zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Münchner Studenten, einem Stuttgarter Kommilitonen und zwei Dublinern im Alter von 16 und 19 Jahren. Die Einheimischen sollen sich nach dem ersten Konflikt wieder von der Party entfernt haben, um dann mit Messern bewaffnet zurückzukehren. Der Münchner Student starb an Stichen in den Bauch, der Stuttgarter Student wurde schwer verletzt, wird aber wohl überleben.
Das Gefühl der Ohnmacht
„Wir sind tief erschüttert über den Angriff und trauern mit den Angehörigen, denen unser tief empfundenes Mitgefühlt gilt“, sagte MHMK-Präsident Herbert Schmid-Eickhoff, der selbst in Dublin vor Ort ist. Professor Jürgen Faust, Dekan der Hochschule, kommentierte: „Das ist leider eine Verquickung von unglücklichen Umständen, welche in jeder Stadt und an jedem Platz dieser Welt hätten auch geschehen können! Mitarbeiter, Professoren und Studenten sind allesamt tief betrübt, dass dieser Vorfall stattgefunden hat und dass ein Kommilitone der Studierenden der MHMK aus dem Leben geschieden ist!“
Ein Auslandsemester in Dublin, ein 22-jähriger Student, eine Party, ein Streit. Jeder von uns kann sich selbst in dieser Situation vorstellen. Es ist das Gefühl der Ohnmacht, der absoluten Machtlosigkeit, das diese Nachricht so schwer erträglich macht. Dieses Gefühl, das mulmig aufsteigt, wenn plötzlich eine ungeahnte Gewalt so nah an die eigene Lebenswirklichkeit herankommt. Die Gänge der MHMK in München sind heute ausgestorben. Die Hochschule hat den Unterricht ausgesetzt.
Bildquelle: MHMK






