Wenn der Azubi ständig klein gemacht wird
08.11.2008
Mobbing am Arbeitsplatz
Mobbing oder Mobben (englisch "to mob": anpöbeln, angreifen, bedrängen) wird im Lexikon definiert als Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, den Betroffenen aus dem Betrieb rauszuekeln. Konkret heißt das, dass das Opfer systematisch schikaniert, ausgegrenzt oder anders in seiner Würde verletzt wird. Die Anzahl der Mobbingbetroffenen in Deutschland beläuft sich schätzungsweise auf eine Million, die Dunkelziffer dürfte jedoch viel höher sein, da viele Mobbingopfer aus Scham darüber schweigen.
Die Ursachen sind vielfältig: manche werden zu Mobbern, um ihr schwaches Selbstbewusstsein zu kompensieren, Mobbing wird aber auch als Waffe im innerbetrieblichen Konkurrenzkampf eingesetzt. Die Täter sind meist selbstbewusster und weniger ängstlich, während die Opfer im Durchschnitt konfliktscheuer und unterwürfiger sind. Die Auswirkungen von Mobbing sind breit gefächert: Demotivation, Misstrauen, Nervosität, Leistungs- und Denkblockaden. Die Kündigung wird als einziger Ausweg angesehen, im schlechtesten Fall droht die Einweisung in die Psychiatrie. Für alle, die es nicht so weit kommen lassen möchten, habe ich eine Strategie ausgearbeitet.
Mobbern begegnet man am besten mit Stärke. Höflichkeit und Rücksichtnahme interpretieren sie als Schwäche oder Dummheit. Es gibt zwei Taktiken: einmal die passive (ignorieren) und die aktive (die Stirn bieten). Die passive Methode nimmt dem Gegner die Angriffsfläche. Zum Beispiel kann man spöttische Bemerkungen unkommentiert im Raum stehen lassen. Das wird ihn verunsichern. Die aktive Methode signalisiert dem Gegner, dass er mit ihnen kein leichtes Spiel hat. Diese Doppel-Taktik zermürbt den Gegner und zwingt ihn zur Aufgabe.
Und zum Schluss noch ein paar Tipps:
Die Ursachen sind vielfältig: manche werden zu Mobbern, um ihr schwaches Selbstbewusstsein zu kompensieren, Mobbing wird aber auch als Waffe im innerbetrieblichen Konkurrenzkampf eingesetzt. Die Täter sind meist selbstbewusster und weniger ängstlich, während die Opfer im Durchschnitt konfliktscheuer und unterwürfiger sind. Die Auswirkungen von Mobbing sind breit gefächert: Demotivation, Misstrauen, Nervosität, Leistungs- und Denkblockaden. Die Kündigung wird als einziger Ausweg angesehen, im schlechtesten Fall droht die Einweisung in die Psychiatrie. Für alle, die es nicht so weit kommen lassen möchten, habe ich eine Strategie ausgearbeitet.
Mobbern begegnet man am besten mit Stärke. Höflichkeit und Rücksichtnahme interpretieren sie als Schwäche oder Dummheit. Es gibt zwei Taktiken: einmal die passive (ignorieren) und die aktive (die Stirn bieten). Die passive Methode nimmt dem Gegner die Angriffsfläche. Zum Beispiel kann man spöttische Bemerkungen unkommentiert im Raum stehen lassen. Das wird ihn verunsichern. Die aktive Methode signalisiert dem Gegner, dass er mit ihnen kein leichtes Spiel hat. Diese Doppel-Taktik zermürbt den Gegner und zwingt ihn zur Aufgabe.
Und zum Schluss noch ein paar Tipps:
- Zieht es durch! Einmal aufgezeigte Grenzen nicht noch einmal überschreiten lassen. Das wird er garantiert versuchen. Ihr müsst Mobbern klar machen, dass sie nicht gewinnen können.
- Standhaft sein! Denkt daran, dass die erste Gegenwehr wahrscheinlich zur Eskalation führt, bleibt aber trotzdem stark!
- Mediation: Das Gespräch zu suchen ist einen Versuch wert, da sich Mobber ihres Handelns oftmals nicht bewusst sind. Sprecht jedoch nicht allein mit ihm, sondern nehmt einen Freund bzw. Arbeitskollegen mit. Brecht das Gespräch ab, wenn ihr merkt, dass ihr nicht weiterkommt.
- Informiert den Chef! Verantwortlich für die Intervention in konkreten Mobbingfällen ist der Arbeitgeber. Wenn er dieser Pflicht nachweislich nicht nachkommt, kann er arbeits- und zivilrechtlich belangt werden.






