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Ein neuer Lebensabschnitt bedeutet vor allem eins – viele Abschiede

Abschiede fallen jedem schwer. Aber ganz ohne geht es eben auch nicht.

Die Uni-Zeit ist geprägt von Abschieden

So oder so ähnlich geht es weiter in den nächsten Jahren — sie sind geprägt von Abschieden. Mal leichtere, weil man langsam feststellt, dass man nicht mit allen Schulfreunden noch wirklich was anfangen kann; mal schwerere, weil man sich gerade in den besten Freund an der Uni verliebt hat. Dazwischen bleibt zwar das Aufgehen in der neuen Welt, aber auch der Fluch der sozialen Netze: Ich könnte mit allen weit entfernten Freunden stetig in Kontakt bleiben, aber will ich das auch? Wie viele der “Ja mir geht’s gut, die Uni ist stressig, aber macht Spaß, nee momentan hab ich mit niemandem was Ernsteres am Laufen”-Konversationen könnte ich mir eigentlich sparen? Und wie viel minimalen Kontakt sollte ich halten, mit den Menschen, die mir wirklich wichtig sind, auch wenn ich sie nur zwei Mal im Jahr sehe?

Doppelt so viel Zuhause

Alles nicht so einfach. Erst recht nicht, wenn schließlich zum ersten Mal der Moment kommt, an dem man sich nach Zuhause sehnt und damit die Unistadt und nicht den Heimatort meint. Dann ist die Verwirrung komplett.

Klar, man wird im ständigen Abschiednehmen geübter. Aber leichter wird es dadurch trotzdem nicht. Bis einem — irgendwo im Zug — eines klar wird: Ja, es sind viele Abschiede, viel Ungewissheit, viel Melancholie. Es sind aber jetzt auch doppelt so viele Menschen, die einem wichtig sind, doppelt so viel Lachen, doppelt so viele schöne Momente. Und sich das erste Mal nach Hause zu sehnen und damit die Unistadt zu meinen, heißt auch: doppelt so viel Zuhause.

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