12 Fragen, 12 Antworten: Wie sieht die Bewerbung der Zukunft aus?

Bewerbung der Zukunft
  • Bewerbung Zukunft Berufsnetzwerke Lebenslauf

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    Können Sie nochmal zusammenfassen, worauf es bei der Bewerbung der Zukunft ankommt?

    Walter Feichtner: Bei der Bewerbung wird es immer mehr drauf ankommen, in die Zukunft zu schauen und nicht in die Vergangenheit. Früher sind Leute zu sehr in das reingegangen, was sie alles gemacht haben und haben dem Anderen die Transferleistung überlassen, auf Grund dessen zu erkennen, was man im neuen Job können wird. Somit ist es wichtig, sich in die Erwartungshaltung der Anderen reinzudenken und rauszufinden, was wichtig ist. Das Wichtigste ist, dass ich weiß, dass ich bei der Bewerbung die Chance habe, dem Anderen etwas zu zeigen. Wir haben auch eine Veränderung in der Verweildauer im Job, die immer mehr zurückgeht. Heutzutage wechselt man sehr schnell, vor allem in jungen Jahren kann es sein, dass man in den ersten drei, vier Berufsjahren drei, vier Stationen hatte. Umso wichtiger ist es, interessant zu sein. Es geht darum, aufzufallen und sympathisch rüberzukommen. Sympathieffekte sind generell sehr wichtig. Deswegen sind ein Foto und ein guter Aufbau das Wichtigste, um ein Zeichen zu setzen und den Anderen neugierig zu machen. Der Arbeitgeber muss mich haben wollen, nicht ich muss den Job haben wollen. Das sollte man sich heutzutage im modernen Bewerben zurechtlegen. Und man sollte zeigen, dass man ein digitales Profil hat, Arbeitsproben vorweisen kann und von sich aus das Besondere an sich betont.

    Bildquelle: Unsplash unter CC0 Lizenz

 

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