Rauchen oder Dampfen? – Welche Bedeutung haben Liquids für E-Zigaretten?

Rauchen ist schädlich für die Gesundheit. E-Zigaretten unterscheiden sich von herkömmlichen Glimmstängeln dadurch, dass diese weder Asche noch Rauch produzieren und somit die Lunge nicht mit Teer belasten.

Gesündere Alternative zum Nikotinkonsum

Beim Rauchen einer E-Zigarette wird kein Tabak verbrannt. Stattdessen wird eine nikotinhaltige Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, erhitzt. Diese Aroma-Substanz verdampft bei Temperaturen zwischen 65 und 120 Grad Celsius. Der Dampf, der beim Rauchen elektrischer Zigaretten produziert wird, muss allerdings nicht unbedingt nach Tabak schmecken. Die E-Liquids gehören zu den wichtigen Komponenten elektrischer Zigaretten, da diese für den Geschmack verantwortlich sind und für ein realistisches Raucherlebnis sorgen sollen. Jedoch sollte das Liquid sorgfältig ausgewählt werden, da manche Flüssigkeiten künstlich schmecken und beim Rauchen einer E-Zigarette einen unschönen Nachgeschmack im Mund hinterlassen. Das Prinzip des elektrischen Rauchens ist mit einer heißen Pfanne, in die kaltes Wasser gefüllt wird, vergleichbar, da bei diesem Vorgang Dampf erzeugt wird. Beim E-Zigaretten-Dampf handelt es sich um reinen Dampf, der weder Teer oder Kondensate enthält und nicht an Kleidern und Stoffen haftet. E-Liquids bestehen aus Nikotin, Aroma und Verdünnungsmitteln, sodass abhängig von der Liquid-Zusammensetzung beim E-Rauchen ein aromatischer, fruchtiger oder herber Geruch erzeugt wird. Zur Herstellung von E-Liquids werden Flüssigkeiten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sowie mit oder ohne Nikotin verwendet. Bei Bedarf können unterschiedliche Aromen gemischt und individuelle E-Liquids entwickelt werden, wie die Webseite von eZigarettenkoenig, zeigt. Da E-Liquids kein Teer und wesentlich weniger Schadstoffe als herkömmliche Zigaretten enthalten, gelten diese als gesündere Alternative zum Nikotinkonsum. Allerdings erzeugen auch E-Zigaretten je nach Gerätetyp und Häufigkeit der Nutzung potenziell schädliche Substanzen. Als Trägersubstanz wird in allen E-Zigaretten-Liquids, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind, Propylenglykol verwendet. Der Dampf entsteht beim Rauchen aus der Flüssigkeit und dem ebenfalls im Liquid enthaltenen Glycerin.

Menthol oder Mandelgeschmack? – Was ist in E-Liquids enthalten?

Die Aroma-Substanzen der E-Liquids müssen ähnlich strenge Vorgaben, die in der Pharmaindustrie oder bei der Lebensmittelproduktion Vorschrift sind, erfüllen. In ihrer Stärke entsprechen auch Liquids mit hohem Nikotingehalt normalen Tabakzigaretten der Light- oder Medium-Stufe. Viele Raucher bevorzugen exotische, süße oder erfrischende Iced-Mischungen gegenüber dem klassischen Tabakaroma. Offiziellen Einschätzungen zufolge sind E-Zigaretten für die Umgebung weniger schädlich als gewöhnliche Zigaretten oder Zigarren. Wenn nicht aktiv an der E-Zigarette gezogen wird, entsteht keinerlei Dampf. In den vergangenen Jahren wurde festgestellt, dass die Verdampfer auch starke Raucher bei der Nikotin-Entwöhnung unterstützen können. E-Zigaretten können demnach das Aufhören mit dem Rauchen erleichtern. An einer E-Zigarette wird jedoch ganz gezogen als an einer klassischen Zigarette. Viele E-Raucher müssen sich zunächst daran gewöhnen, dass beim Dampfen nur sanft und sacht an der elektrischen Zigarette gezogen werden darf, da es ansonsten zum „Blubbern“ kommen kann. Beim E-Rauchen sollte der Dampf langsam über den Mund in die Lunge gelangen. Wer zu hastig oder heftig an der E-Zigarette zieht, dampft möglicherweise mit zu hoher Nikotinstärke. Manchmal kommt es dabei zu Kopfschmerzen oder einer leichten Übelkeit. In diesem Fall genügt es, die E-Zigarette einfach beiseite zu legen und ein wenig frische Luft zu schnappen.

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Bildquelle: Unsplash mit CCO Lizenz.