Tipps gegen den Novemberblues

Der Herbst kann auch wahnsinnig gemütlich sein. Bild: Unsplash

Einfach mal entspannen

November heißt für mich, dass ich endlich wieder in die Sauna gehen kann, ohne an den heißen Innen -und Außentemperaturen zu krepieren. Das Handy bleibt dabei brav im Spint. Das Einzige, was ich mitnehme, ist ein Buch, Essen und Trinken und vielleicht noch eine Freundin. Dann kann der Spa-Tag beginnen. Wem Sauna nicht taugt, der kann auch ins Schwimmbad gehen, oder es sich in der eigenen Badewanne schön machen.

Gleichzeitig ist der November die perfekte Zeit für Filme, Serien, Kino, Bücher, Zocken, Spiele -oder Bastelabende. Vieles davon kann man allein oder auch mit mehreren Leuten machen. Ich persönlich bevorzuge eine Mischung aus Serien und Büchern. Denn endlich hat man wieder Zeit zum Lesen, in fantastische Welten einzutauchen und sich darin zu verlieren. Eingekuschelt mit Decke und heißem Tee auf dem Tisch ist es mir auf einmal egal, wie viel Grad es draußen hat und ob es regnet oder nicht.

Du hast schon lange nichts Kreatives mehr gemacht und würdest gerne mal wieder zeichnen, schreiben oder etwas basteln? Jetzt ist DIE Zeit dafür. Ob Aquarell, Tagebuch schreiben, oder am eigenen Fotoalbum basteln, probiere dich aus. Die kalten und verregneten Tage sind schließlich perfekt dafür geeignet, das Jahr in einem Fotoalbum Revue passieren zu lassen und festzuhalten. Mit Klebstift bewaffnet geht es ran an die schönen Momente des Sommers.

Was ich auch total gerne mag, sind Kochabende mit einer guten Freundin. Am liebsten probieren wir dann ein neues Rezept aus. Kürbis-Gnocchi oder so. Ganz nach dem Motto: Erst kochen, dann essen, dabei reden und später noch einen Film zusammen ansehen.

Dance The Way I Feel

Wem dennoch die Decke auf den Kopf fällt. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut oft schon richtig gut. Mit einem spannenden Podcast in den Ohren oder einem guten Lied wird der Laubboden zum raschelnden Laufsteg. Ob es Zufall ist, dass sich der Gang über die bunten Blätter wie Applaus anhört?

Was ich auch sehr empfehlen kann, ist Sport. Sport macht sofort bessere Laune und es tut einfach gut, sich auszupowern. Dabei ist eigentlich nur wichtig, das zu tun, was dir Spaß macht. In der Zeit vor Corona habe ich im Winter beispielsweise immer Salsa getanzt. Die lateinamerikanischen Gesänge und Rhythmen beseitigen jede Art von Blues.

Und wem das noch nicht genügt, niemand hat gesagt, dass man im November nicht auch einen kleinen Ausflug einplanen kann. Städtetrip Ahoi. Man nehme ein verlängertes Wochenende, eine coole Stadt, die nicht zu weit weg ist und los geht’s. Prag, Breslau, Wien – wir kommen!

Letzten Endes…

…kann die Sache mit dem November leicht oder schwer sein. Denn es liegt mitunter daran, was man selbst daraus macht. Man hat immer die Wahl, heute vom besonders schönen Teller zu essen, den einen Tee zu trinken und die Wohnung in eine warme Höhle zu verwandeln, in der man gerne Zeit verbringt. Man kann außerdem mit Supplementen dafür sorgen, dass insbesondere kein Vitamin-D-Mangel entsteht, der definitiv auch zur schlechten Laune beiträgt. Es bringt jedoch nichts, wenn man die Zeit nur damit verbringt, sie mit dem Handy totzuschlagen, weil man die Finger nicht davon lassen kann. Der November ist nur so schön, wie du ihn werden lässt. Nutze die Zeit für dich. Denn es wäre schade, sie ausschließlich in schlechter Laune zu verbringen.

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Bildquelle: Alisa Anton auf Unsplash; CC0-Lizenz

Als Bücherwurm das Licht der Welt erblickt, verzehrt sie auch heute noch Kästner, Precht und Heidegger zum Frühstück. Auf der Suche nach der perfekten Metapher treibt sie das Fernweh in die schönsten Schlupfwinkel der Erde. Wenn sie nicht schreibt oder liest, findet man sie in den Bergen, beim Klettern, oder auf ihrem Pferd durch die Großstadtprärie reitend.