Tot ist nicht gleich tot: 11 Alternativen zur Beerdigung

Schon klar, dieses Thema ist nicht so richtig zielgruppenaffin – wer macht sich zwischen 20 und 30 Jahren schon ernsthaft Gedanken darüber, was mit dem Körper nach dem Tod passieren soll? Das ist, als würde man jetzt schon ein Testament aufsetzen. Aber das Sterben gehört nun einmal zum Leben dazu, da kommen wir nicht drum herum. Spätestens als der Brief von der Organspende in unser Postfach gesegelt kam, haben wir uns damit auseinandergesetzt, dass irgendwann nur noch unser Körper übrig ist. Also wohin damit? Ihn der Medizin oder der Wissenschaft zu spenden wäre schon einmal eine gute Idee – ist aber nicht jedermanns Sache. Klassisch eingraben lassen? Auch nicht für alle die attraktivste Vorstellung. Verbrennen und dann in den See kippen?

 

Keine Lust auf Feuer-, Erd- oder Seebestattung?

 

Klar, vorerst hat eher niemand Bock darauf, bestattet zu werden. Abgesehen davon kann es aber auch einfach sein, dass uns die traditionellen Wege nicht zufrieden stimmen. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was es denn anderes geben soll? Haben wir uns auch, bis wir auf jede Menge witzige, verrückte und absurde Alternativen zur „normalen“ Bestattung gestoßen sind. Es gibt viele Wege, den menschlichen Überresten die letzte Ehre zu erweisen. Die besten 11 findet ihr in dieser Liste:

 

  • statt-bestattung-sanduhr

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    Werde der Sand in einer Sanduhr

    Du willst dich verewigen im poetischen Sinnbild der Zeit? Für dich ist die Sanduhr, in der der Sand durch menschliche Asche ersetzt wird, perfekt. Nach der Feuerbestattung kümmert sich die Firma „In The Light Urns“ um die Überreste deines Körpers. Um die 320 Dollar kostet die Sanduhr.

Praktikantin Die Schule hat mich gerade ausgespuckt, nachdem sie definitiv lange genug auf mir herumgekaut hat. Befreit aus den Fesseln, heißt‘s jetzt erstmal herauszufinden, wohin mit mir. Die erste Adresse: ZEITjUNG. Hab ich selber immer gerne gelesen, bin ja schließlich Generation-Y pur. Mein bisheriger Erfahrungsschatz liegt hauptsächlich bei Tagebuchschreiben, ich freu mich also riesig, mal in die Welt des Online-Journalismus einzutauchen. Ansonsten liebe ich es, neue (sonnige) Orte und Menschen mit ihren Geschichten kennenzulernen, mich auszupowern, lecker zu essen und Nächte durchzutanzen.