Was steckt hinter Toxic Positivity?

Toxic Positivity vermeiden

Wir alle haben schon einmal einen toxischen Lebenstipp gegeben und die Psychologin Mary Hoang hat auch erklärt warum uns das passiert. Wir fühlen uns in den Momenten, wenn uns Menschen mit ihren negativen Gedanken konfrontieren nicht wohl und neigen deshalb dazu, mit positiven, aber eben auch leeren Phrasen zu antworten. Besonders das Wort „sollte“ ist in diesen Situationen völlig fehl am Platz. Es führt nur dazu, dass sich die Menschen, die sich eh schon schlecht fühlen, nur noch schlechter fühlen. Denn nichts ist toxischer, als gesagt zu bekommen, dass die eigenen Gefühle, egal wie negativ sie sind, falsch sind und man sich gefälligst anders fühlen „sollte“.

Das Gute ist: Ausnahmslos jede*r von uns kennt beide Seiten: Wir haben selbst negative Gefühle. Und wir werden mit den negativen Gefühlen anderer Menschen konfrontiert. Deshalb sollten wir auch alle darauf achten, wie wir mit negativen Gefühlen umgehen. Dazu gibt es Tipps:

Toxic Positivity: „Good vibes only“ funktioniert nicht und das ist auch gut so

Es wird niemals klappen, immer nur glücklich zu sein. Und eine positive Einstellung zu haben sorgt erst recht nicht dafür, dass alle negativen Empfindungen augenblicklich verschwinden. Wir haben unsere negativen Gedanken und schlechten Launen, die sich nicht weglächeln lassen. Die vermeintlich „schlechten“ Gefühle sind genauso wichtig, wie die vermeintlich „guten“. Deshalb müssen wir sie annehmen und die toxische Positivität ablegen, die uns sowohl in den sozialen Medien, als auch im Umfeld gern mal aufgedrückt wird.

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