13 Dinge, die ich aus einer offenen Beziehung gelernt habe

Anna Harp Gefühle Pärchen Kuss
  • Redd Angelo Händchen Pärchen

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    Du entgehst der Gefahr der Langeweile

    Innerhalb einer langjährigen Beziehung schleicht sich oft der Alltag ein. Wenn die Beziehung zur Routine führt, wird es schnell mal langweilig. Nicht in einer offenen Beziehung. Neue Impulse und Gesprächsthemen dank neuer Menschen bringen auch neuen Schwung in die Beziehung.

Comments
  • Stefanie

    Es ist der falsche Weg eine offene Beziehung zu führen. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Dann kann man gleich Single werden o bleiben und das machen worauf man Lust u Laune hat. Wozu dann einen Partner? Schon der Gedanke ist abartig ich bin selber mit meinem Mann 23 Jahre zusammen. Wir mir dann erzählt das er seinen Partner liebt da lachen ja die Hühner.

    02/11/2019
    • Karo

      Liebe Stefanie! Definiere „Liebe“ – ist sie nicht das Gegenteil von Kontrolle, Festhalten und Angst?! Ich meine schon.
      Vielen Dank für deinen Kommentar, er hat mich einiges klarer sehen lassen.

      Viele Grüße,
      Karo

      16/12/2019
  • Leni

    Es ist jedem selbst überlassen, zu entscheiden welche Beziehungsart er/sie/es führen möchte. Ich bin überzeugt, dass es nicht ein Paar gibt, dass sich immer und dauerhaft verliebt und voneinander angezogen gefühlt hat. Es gibt immer mal Zeiten in der man enttäuscht, genervt oder sonst was ist. Man ist nicht für immer dauerverliebt. Es ebbt ab und flammt auch mal wieder auf. Eine Beziehung zu führen ist Arbeit. Erst Recht, wenn man sich sexuell treu sein möchte. Nach einer Zeit kennt man den Partner in und auswendig. Wer noch keine langjährige Beziehung geführt hat, und ich meine länger als 5 Jahre, kann da nicht mitreden. Liebe ist viel mehr als körperliche Anziehungskraft. Nur weil man jemand anderen attraktiv findet, bedeutet es nicht, dass man den Partner nicht mehr liebt. Das Problem liegt bei den meisten darin, dass sie sich nicht mehr geliebt und begehrt fühlen, wenn der Partner Interesse an jemand anderem zeigt. Deswegen ist Reden das A und O in jeder Beziehung. So lange das Paar sich einig ist, zusammen durch dick / dünn zu gehen und füreinander einzustehen, ist es egal was man für ein Beziehungsmodell wählt. Man darf den Partner nicht als Besitz ansehen. Jeder hat Bedürfnisse und Wünsche. Monogamie liegt selten in der Natur und wie man sieht, macht es jedes Lebenwesen so wie es ihm passt. Warum nicht auch wir?

    23/10/2018
  • Nele

    Ich habe nichts gegen dieses Beziehungsmodell wer sich damit wohl fühlt soll das tun allerdings wäre das niemals etwas für mich. Für mich bedeutet so etwas das einem etwas fehlt das man einfach versucht eine lücke zu schließen die man innerlich hat weil man innerhalb der beziehung nicht ganz glücklich ist liebe ist es gibt etwas was der partner einem nicht geben kann und doch will man diesen partner nicht verlieren was meiner meinung nach aber auch wieder egoistisch ist ich habe schon von vielen gehört das sie dadurch nur das unvermeidliche hinausgezögert haben ein versuch alles zu haben und nix zu verlieren auch wenn es nicht der partner ist der es einem gibt aber wenn man wirklich glücklich ist wenn man wirklich füreinander bestimmt ist ist es gar nicht nötig sich mit anderen ein zu lassen denn der partner gibt einem das was man will und braucht nähe und liebe, sex und zärtlichkeit treue und monogamie sind nicht so out wie hier beschrieben wird ich finde einfach es hat doch einen grund das wir menschen verlustangst und eifersucht empfinden wieso sollte ich mich selbst in eine situation bringen in der ich mich damit auseinander setzen muss so wird man doch dauerhaft nicht sagen können das die beziehung schön und erfüllend ist wenn mir aber der partner einfach nicht ausreicht
    wie gesagt ich glaube diese gefühle haben einen grund und es hat einen grund das wir uns immer eine bestimmte person raus suchen eine beziehung ist kein kinderspiel ja es kann langweilig und routiniert werden und im bett kann es flausen geben aber ich finde eine beziehung ist erst stark und stabil wenn man in der lage ist genau solche hindernisse und schwierigkeiten zu beseitigen und bereit ist sich voll und ganz auf den anderen ein zu lassen und treu zu sein

    25/09/2018
    • Nameless666

      Bitte schreib doch mit Satzzeichen!

      21/10/2018
  • Sebastian

    Die Angst vieler Menschen vor diesem Model ist Fakt, Sorge verständlich (Verlustangst, ggf. Angst vor Krankheiten – Letzteres lässt sich mit Vernunft und Vertrauen umgehen). NUR: Sich dem zu verschließen, weil mein meint, man könne dadurch den Partner verlieren, heißt jemanden einsperren, damit er/sie nicht wegläuft. Ein Partner gehört einem nicht, eine Beziehung lebt und hat keine Garantien, der Bestand einer gesunden Beziehung liegt nicht in Verboten begründet.
    Dieses Model ist nicht besser oder gesünder, umgekehrt ist Zwang aber ungesund, für den der direkt darunter leidet und letztlich auch für die Beziehung, wenn starke Sehnsüchte unterdrückt werden. Eine Beziehung mag das aushalten, vielleicht sogar eher erhalten als eine offene es würde, aber dann eben zu dem Preis, nie zu erfahren, ob die Beziehung zum Partnee für sich selbst stark genug wäre oder nur aus externen Gründen und Verlustangst aufrecht erhalten bleibt. Nur Partner, die nicht von solchen Erfahrung träumen, leiden nicht darunter, sie nicht auszuprobieren. Das ist keine Beziehungsfrage, sondern eine der Selbstverwirklichung/Selbsterfahrung.
    Wenn ich meine Partnerin nur halten kann, wenn ich ihr alle anderen Optionen versage, taugt die Beziehung für mich nicht als feste Beziehung.
    Und trotzdem kann man sich natürlich zum Wohl des Partners, gegen die eigenen Vorstellungen gegen eine offene entscheiden, wenn einem das wichtiger ist.

    Eifersucht ist für mich eine der wenigen Dinge, die wirklich keine positive Aeite haben.

    24/06/2018
  • Sebastian

    Wieso ist eigentlich immer das Thema Sex der aufhänger? Wegen der Klicks? Sex selbst?
    Es geht um Beziehungen, wovon Sex ein Teil ist, aber eben nur ein Teil.
    Wer eine offene beziehung führen möchte, um seine Sex skills zu verbessern, der hat in meinen Augen so zirka garnichts verstanden.
    Offene beziehung / polyamorie sind nicht der beziehungsbooster verunsicherter hipsterpaare.
    Sich über seine Bedürfnisse klar zu werden und dazu stehen zu können, steht jedem gut zu Gesicht. Unabhängig vom beziehungsstatus.

    20/03/2018
  • Lena

    Ich finde nur Schade, dass es wenig über Gefühle des dritten Beteiligten gesprochen wird. Man könnte den Eindruck haben, dass hauptsächlich das Hauptpaar davon profitiert, aber was ist mit den Menschen, die in diese Beziehung einbezogen sind? Wie fühlen sie sich bloß in der Rolle des Nebenpartners? Außer sind sie völlig damit einverstanden. Aber geht es auf Dauer?

    15/03/2018
    • Sebastian

      Das gilt es eben auszuklingeln…
      Solange es ein ‚hauptpaar‘ gibt, ist es keine polyamorie.

      20/03/2018
    • BB

      Danke, Lena! Darüber denkt natürlich niemand nach… Auf jeden Fall sollte von ANFANG an auch der 3. Person die OB kommuniziert werden! Geschieht aber nicht unbedingt… wer will schon die 3. Person sein!? Sehr unfair und verlogen. Passt m. E. aber gut zu den Einstellungen derer, die sich so (OB) selbst verwirklichen wollen :-(

      30/09/2018
      • J

        Nee, ist quatsch, natürlich klappt es mit offenem Kommunizieren bei dritten. Im Gegenteil fühlen sich viele dritte auch in einem sexuellen Freiraum. Ich kommuniziere vorher, dass es nur einmalige sexuelle Kontakte gibt. Dadurch fallen sicher viele Kandidatinnen weg, die Sexualität als Schritt zur Partnersuche wahrnehmen. Aber eine ernstgemeinte offene Beziehung versucht ja gerade, sexuelle Beziehung vom Last der Lebnspartnerschaft zu befreien. Das gibt oft auch dem/der 3.PartnerIn Lust und Leichtigkeit. Meinem Erfahrung nach sind die Begnungen seit ich in einer offenen Beziehung lebe entspannter und weniger geprägt von jemanden rumkriegen oder flachlegen, als bei „klassischen“ One night stands. Klarheit schützt da alle.

        29/05/2019
    • Heigo

      Das ist nicht immer so einfach. Ich hätte mir das auch niemals vorstellen können in eine offene Beziehung überzugehen. Aber mal ein Praxisbeispiel: 15 Jahre verheiratet, Frau geht „fremd“, Mannn geht später auch „fremd“. Beides kommt raus. Was nun? Trennung? Man liebt sich noch, hat vieles durchgemacht, Kinder sind auch da. Ja bei den meisten wäre Trennung angesagt, aber die offene Beziehung ist in diesem Fall auch eine Lösung und stellt eine Bereciherung dar.

      17/09/2019
  • Ina

    Ich führe momentan eine sehr schöne und offene Beziehung.
    Ich finde das das wichtigste wirklich transparens ist wenn ich überlege das mein Herr ohne mir was zu sagen zu einem date geht würde ich vermutlich auch eifersüchtig werden wenn ich aber weiß das er ein date hat und ich weiß er erzählt mir alles davon dann ist es für mich einfach schön ihn zu haben

    28/02/2018
    • Marie

      Na und wie würdest du dich fühlen wenn er von dem Date schwärmt und der heißen Nacht? Und das aus einem Treffen mehr wird? Und aus mehr treffen irgendwann dir gegenüber ein Desinteresse? Und dann verlässt er dich? Und immer noch schön? Diese Welt ist so krank geworden ehrlich!

      26/03/2018
      • Sebastian

        Das Phänomen nennt sich ‚mitfreude‘, wenn dein Partner etwas erlebt, was ihn erfüllt. Das hat was mit Empathie zu tun.
        Interesse an der einen Sache zu verlieren weil eine andere (aber prinzipiell gleiche) Sache kurzfristig spannender ist, klingt ein bisschen nach einem achtjährigen im Süßigkeitenladen. Würde mir das unterstellt, würde ich mich nicht ernstgenommen fühlen.
        Ständig ‚verlassen‘ Menschen auf dieser Welt andere Menschen. Ich habe mit vielen Männern und Frauen gesprochen, deren Partner ‚fremdgegangen‘ sind. Tenor ist, nicht der Sex ist das primäre Problem, sondern die Erfahrung, hintergangen worden zu sein. Der Missbrauch des Vertrauens schmerzt.
        Aufrichtige liebe ist mehr als Sex. Da ich persönlich meine Beziehung nicht über Sex definiere, kann sie auch durch eventuellen Sex mit einem oder einer anderen nicht erschüttert werden.

        29/03/2018
      • Lara

        Stimm dir völlig zu Marie. Weiss wirklich nicht wie es schon fast normal geworden ist eine offene Beziehung zu führen… verkehrte Welt

        29/11/2018
        • Heigo

          Nein verkehrte Welt ist: Man schwört sich ewige Treue „bis das der Tot euch scheidet“ und geht dann fremd! Schau mal in die Gesichter mancher Paare und du siehst das da kein Glück mehr ist. 70% der Männer und über 60% der Frauen gehen fremd und hintergehen ihren Partner. Eine Affäre ist in der Regel eine Bereicherung für Beide, wenn da nicht die Eifersucht wäre und das Gefühl betrogen worden zu sein. Die offene Beziehung bedeutet NICHT, dass man jedem der nicht bei 3 auf den Bäumen ist ins Bett springt, sondern legitimiert DAS was in im Laufe der meisten Beziehungen ohnehin passiert und dann häufig zur Trennung führt!!

          17/09/2019
  • c.eichenauer

    Hallo ,

    Ich bin überrascht, dass es mittlerweile so viele Berichte zu offenen Beziehungen gibt!
    Dieser post ist allerdings nicht, um meine Meinung kundzutun, sondern weil ich dieses Thema im Rahmen einer Masterarbeit erforsche.
    Ein Kommilitone und Ich suche derzeit Leute, die sich in einer sexuell offenen Beziehung befinden. Dies bedeutet, dass du einen festen Partner hast, ihr aber beide sexuellen Kontakt außerhalb eurer Beziehung erlaubt. In unserer Studie der Maastricht University geht es um Eifersucht und die dazugehörigen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Anhand der Beantwortung verschiedener Fragen kannst du uns einen Einblick gewähren, ob du Eifersucht empfindest, wie du damit umgehst und wieso Männer und Frauen dies unterschiedlich empfinden. Darüber hinaus würden wir dich fragen was zu deiner persönlichen Beziehungszufriedenheit beiträgt und wie ihr die Offenheit der Beziehung wahrnehmt.

    Wenn du an unserer Umfrage der Uni Maastricht interessiert bist, musst du verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Diese sind:

    1) Älter als 18 Jahre
    2) Seit mindestens 4 Wochen in einer sexuell offenen Beziehung
    3) Nicht verheiratet
    4) Heterosexuell

    https://maastrichtuniversity.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_cSXRlQWvwAw2CwZ

    Wir würden uns sehr über deine Teilnahme freuen!

    15/04/2017
  • Peter

    Hallo,
    Wenn man diese Erfahrungen liest, könnte man glauben, dass es nur positives in einer offenen Beziehung gibt. Es scheint ein Allheilmittel für jede Beziehung zu sein. Ich bin mir aber sicher, dass es mindestens genau so viele Erfahrungen gibt, die überwiegend negatives hervor gebracht haben. Nicht jede Beziehung wird durch dieses Modell bereichert. Viele sind auch kaputt gegangen. Und sicher sind darunter auch viele, die noch in Ordnung wären, wenn man sich nicht auf dieses Experiment eingelassen hätte.

    19/02/2017
    • Sebastian

      Könntest du das glauben?
      Ich lese dadrin, dass es nicht für jeden das passende ist und das es Konstellationen gibt, wo die Autorin auch klar von dem Konzept abrät…

      »…kriselt es allerdings aus Kommunikationsgründen, ist von einer offenen Beziehung abzuraten.«

      :)

      10/05/2017
  • Gerry

    Irgendwie habe ich das Bedürfnis mitzuteilen, dass ich den Großteil der geschilderten Erfahrungen dieser Dame nicht teilen kann. Mir ist nicht so einleuchtend, weshalb Verlassensängste in einer offenen Beziehung eher provoziert werden sollten als in einer traditionellen Beziehung. Genau so wenig, weshalb man sich in einer offenen Beziehung eher etwas verschweigen sollte wie in Punkt 6 genannt. Das hat im Grunde genommen nicht wirklich etwas mit dem Modell zu tun. Ich akzeptiere natürlich diese subjektiven Erfahrungen der Frau, hoffe aber dennoch inständig, dass sich Menschen von den geschilderten Erfahrungen nicht einreden lassen, dass eine offene Beziehung so sein muss. Es muss kein Neid existieren und Neid gehört in gar kein Beziehungsmodell. Der schöne Punkt an alternativen Modellen ist doch der, dass man sich etwas so bauen und konstruieren darf wie es einem gefällt. Beziehungen sollten genau wie deren Charaktere ständig wachsen und entwickeln und sich neu erfinden und riskieren. Architekten müssen wir sein! Und uns nichts sagen lassen von der Gesellschaft wie etwas zu sein hat!

    06/09/2016
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