7 Glückssymbole und ihr Ursprung

Zwei Marzipanschweine

Ständig befinden wir uns auf der Suche nach dem Glück, gerade in diesen Zeiten kann es ein willkommener Anker sein. Alte Schriften lassen vermuten, dass die Suche nach dem Glück so alt ist, wie die Menschheit selbst. Während im 21. Jahrhundert die Antworten in der Gehirnforschung gesucht werden, setzten die Menschen der Vergangenheit lieber auf ihren Glauben. Ein paar alte Bräuche haben sich sogar bis heute durchgesetzt – und wer weiß, vielleicht ja auch vollkommen zu Recht. Hier kommen die Erklärungen zu den gängisten Glückssymbolen anlässlich des Weltglückstags am 20. März.

Das Hufeisen

Bereits im 2. Jahrhundert war das Hufeisen weithin als Talisman und Beschützer vor dem Teufel bekannt. Als man herausfand, dass sich Eisen unter hoher Hitze leicht verformen lässt, begann man Pferdehufe damit zu beschlagen. Da die Pferde keinen Schmerz beim Anpassen des heißen Eisens empfanden, lag der Verdacht nahe, dass ein Hufeisen magische Kräfte besitzen musste. Heute weiß man, dass die nervenlose Hornschicht am Huf der eigentliche Grund ist. Der Verdacht, Hufeisen könnten Glück bringen, wurde auch im Aberglauben weiter befeuert. Das Glück des Hufeisens, so erzählte man sich, ging auf den heiligen Dunstan zurück. Der ehemalige Erzbischof von Canterbury soll dem Teufel unter Schmerzen den Huf mit dem flüssigen Eisen beschlagen haben und hörte erst damit auf, als der Teufel ihm versprochen hatte, jeden zu verschonen, der ein Hufeisen besaß. So ist es kein Wunder, dass das Hufeisen auch gerne über der Tür angebracht wird, um Unglück fernzuhalten. 

Bildquelle: Jonathan Bean auf Unsplash; CC0-Lizenz

Fußballfan mit musikalischer Dauerbeschallung, wenn nicht gerade selbst am Klavier oder der Gitarre. Eigentlich ein geselliger Typ, der aktuell aber auch seine Liebe für Bücher und exzessiven Netflix-Konsum entdeckt.