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Wir wissen, dass du Pornos guckst und sagen dir, ob es dich depressiv macht

Bewiesen ist jedoch, dass Porno auf Kinder einen negativen Einfluss hat. Das liegt vor allem daran, dass Kinder ja selbst noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht haben und so von den Szenen geprägt werden. Fängt man zu früh mit dem Pornoschauen an und konsumiert diese dann auch regelmäßig, werden die Bilder abgespeichert und später unter Umständen tatsächlich unterbewusst als Vorbild verwenden. Das kann dann auch wirklich zu Problemen bei Beziehungen führen, wenn echter Sex nur mit Pornos verglichen wird.

 

Mehr echter Sex dank Pornos

 

Eine andere Studie hat jedoch festgestellt, dass Pornos sogar einen positiven Einfluss auf den körperlichen Zustand von männlichen Zuschauern haben. Für die Studie schauten 280 Männer Pornos und bewerteten dann, wie erregt sie sich fühlten. Überraschend dabei ist, dass Männer, die auch in ihrem Privatleben pro Woche mehr als zwei Stunden Pornos schauten, leichter erregt wurden als andere und die Erektion auch länger halten konnten. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Pornos den Zuschauer eben nicht abstumpfen lassen, sondern im Gegenteil besseren Sex ermöglichen können.

Die Männer hatten außerdem ein größeres Verlangen nach Sex im echten Leben. Das war zum einen das Bedürfnis nach Selbstbefriedigung, aber – falls möglich – eben auch der Sex mit ihren „real life“ Partnern. Die Studie untersuchte auch, ob Erektionsstörungen durch Pornos verursacht werden können. Dafür fand sich kein Beweis – die Forscher vermuten sogar, dass Pornos die Nervosität vor echtem Sex reduzieren könnte, die ja oft Ursache für eben jene Erektionsprobleme ist.

Ob Pornos jetzt ausschließlich gut oder schlecht sind, lässt sich nicht beantworten. Am Ende ist es eh wieder ganz einfach das Mittelmaß, das passt: zu viel ist nicht gut, aber hin und wieder kann schon mal ein Film laufen.