Sex vor der Kamera: Miss Britain wird der Titel aberkannt

Miss Britain Titelbild

Weibliche sexuelle Selbstbestimmung ist aktueller als je zuvor und liegt dabei leider nach wie vor direkt neben dem bitteren Nachgeschmack von brüllendem Sexismus gegenüber Frauen. Der öffentlich aufgerollte Vergewaltigungsvorwurf von Gina-Lisa Lohfink, der herabgespielte Missbrauch einer Absolventin der Stanford University, der neueste Hashtag #NoWomanEver – all diese Vorfälle stoßen bei der Debatte über den aktuellen Umgang mit weiblicher Sexualität mitten in ein Wespennest.

 

Der Titel bringt Verantwortung mit sich – Sex gehört nicht dazu

 

Zara Holland war Miss Britain 2015 – für genau neun Monate. Der Schönheitskönigin wurde der Titel und die Krone nun aberkannt, nachdem sie in der Dating Reality-Show Love Island Sex mit einem Kollegen hatte. Die Kamera lief dabei – Großbritannien war „not amused“. Sehr unverantwortlich von einer modernen, selbstbestimmten Frau, denn genau das war ihr vorab vom Misswahl-Kommitee verboten worden. „Miss Britain habe sich nicht an die Verantwortung gehalten, die der Titel mit sich bringe“, hieß es in einem offiziellen Statement.


So postet die „Miss Great Britain Organization“ auf Twitter:

https://twitter.com/Official_MissGB/status/743534619438485504

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