9 erstaunliche Fähigkeiten, die Katzen haben
Fakt 3: Katzen verstehen etwas von Physik
Noch gibt es nicht viele Studien, die sich damit befasst haben, ob Katzen physikalische Gesetzmäßigkeiten verstehen. Eine Studie aus Japan hat jedoch gezeigt, dass sie auf unerwartete physikalische Abläufe reagieren. So starrten Katzen zum Beispiel länger auf Behälter, bei denen der Inhalt entgegen den Erwartungen nicht herausfiel, als auf solche, die erwartbares Verhalten zeigten.
Die Ergebnisse deuten laut den Forscher*innen darauf hin, dass Katzen ein „kausal-logisches Verständnis von auditiven Reizen nutzen, um das Aussehen unsichtbarer Objekte vorherzusagen“, kurzum: Wenn etwas auf eine bestimmte Art und Weise klingt, muss dies und das passieren.
Fakt 4: Katzen sind sehr soziale Tiere
Wir haben anfangs noch darüber gesprochen, wie die unkooperative Natur von Katzen die Forschung an ihnen erschwert. Und ja, sie können sehr unabhängig und einzelgängerisch sein – sie sind aber auch durchaus soziale Tiere.
Katzen können gezielt Individuen auswählen, mit denen sie interagieren wollen. Dies passiert bereits in den ersten Wochen ihres Lebens. Haben Katzen in dieser Phase viel Kontakt mit Menschen, bleiben sie in der Regel auch im Erwachsenenalter zutraulicher.
Fakt 5: Katzen verstehen menschliche Gesten
In bestimmten Situationen sind Katzen in der Lage dazu, menschliche Signale zu interpretieren. So können sie menschlichen Gesten folgen, um Futter zu finden. Fühlen sich Katzen unsicher, wenden sie sich an ihren Menschen, um deren emotionale Reaktion zu beobachten.
In einem Experiment haben rund 80 Prozent der Katzen zwischen einem potenziell bedrohlichen Reiz und dem Gesichtsausdruck ihrer Besitzer hin und her geschaut, um ihre eigene Reaktion auf die Reaktion ihres Menschen abzustimmen.
Fakt 6: Katzen unterscheiden zwischen individuellen Menschen
Ein besonders für Katzenhalter*innen spannendes Thema ist die Bindung der Stubentiger an ihre Besitzer*innen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass Katzen eher die Nähe zu ihren Besitzer*innen suchen als zu Fremden. In ihrer Anwesenheit verhalten sie sich außerdem entspannter und erkunden ihre Umgebung aktiver.
Bei Abwesenheit ihrer Besitzer*innen sind die Tiere hingegen wachsamer; sie können sogar Trennungsangst erleben: Diese äußert sich häufig durch übermäßige Lautäußerungen oder das Urinieren an unpassenden Orten.