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Wie dich zwei Wochen ohne Alkohol verändern werden

Ein Plädoyer an alle Trinkfreudigen, mal wieder das Experiment Alkoholverzicht zu wagen. Dein Körper (und deine Psyche) werden es dir danken!

Hand auf’s Herz: Wie oft ertränkst du deinen Kummer in Alkohol? Liebesschmerz, finanzielle Sorgen und Familiendramen werden gerne mal weggetrunken. Im Rausch lassen sich wunderbar emotionale Probleme verdrängen und Unsicherheiten überspielen. Hüllen und Hemmungen fallen, wir lassen uns gehen. Wer gerne mal über den Durst trinkt, kennt die Konsequenzen: ein fieser Kater am nächsten Tag. Körper und Psyche werden dabei ganz schön in Mitleidenschaft gezogen.

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) konsumiert jeder Fünfte der 18-25-Jährigen regelmäßig Alkohol in riskanten Mengen. In der Gesamtbevölkerung ist es lediglich jeder Zehnte. Die negativen Folgen von zu viel Alkohol kennen wir alle: verkürzte Lebenszeit, erhöhtes Krebsrisiko, Leberschäden. Und doch trinken wir zu oft zu viel.

 

Wasser statt Wodka

 

Immer wieder hört man von Menschen, die darauf verzichten: die Spezies Kurzzeit-Asketen oder Vollzeit-Abstinenzler. Man findet sie immer wieder im Freundeskreis oder an der Bar mit einem Glas Wasser in der Hand. Dabei sehen sie aber immer recht zufrieden aus. Was also können wir von ihnen lernen? Und was passiert mit unserem Körper nach einer Promillepause? Nüchtern betrachtet gibt es einige gute Gründe, es mal beim „Gläschen in Ehren“ zu belassen.

 


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    Du hast mehr Energie

    Der Tag danach sieht eigentlich immer gleich aus: Du vegetierst vor dich hin, schaust endlos Serien und verlässt das Bett höchstens für einen Klogang. Der Schlafrhythmus wird dabei völlig durcheinander gebracht. Das Ärgernis am nächsten Tag: Was hätte ich in dieser Zeit alles machen können!

Kommentare

  1. Hallo liebe Leser,
    Ich bin 48 Jahre und habe seid geraumer Zeit jeden Tag mindestens 5 – 7 halbe Lieter Bier getrunken und wenn ich keine Lust hatte 2 Flaschen Wein . Und was hat es gebracht ???? Ärger im Kopf / Schweiß/ Unruhe und …. alles was scheiße trift auf Alkohol zu. Fazit: ich habe damit aufgehört weil : ich habe eine Frau kennen gelernt, die richtig jung aussieht, Sie trinkt nicht,Sie raucht nicht, Sie sieht jünger aus als ich .
    Und das halte ich mir vor Augen.
    Ach ja : Sie ist 62 Jahre 😯😯😯

    Asso / Antworten
  2. 4 wochen ohne Alkohol.Fazit.Mehr energie,vitalität,unternehmingslust,qualität,besserer schlaf,klarer kopf.Fazit:es geht auch ohne.Es war nicht leicht von heute auf morgen aufzuhören nach 30 jahren vollrausch,aber es geht.ist ne kopfsache.Ich bin stolz auf mich,und mein körper dankt es mir,und er ist das wichtigste in meinem leben,alles andere ist sekundär.Man lebt nur einmal,und gesund lebts sich besser,denkt drüber nach.Im September hör ich mit rauchen auf.Gruss an alle.

    Dimitrios Chatzimichailidis / Antworten
    • Gratuliere!!

      Liroi / Antworten
    • Hallo Dimitrios!
      Ich finde es sehr stark von Dir dass Du Dich hier getraut hast zu schreiben über das Thema Alkohol.
      Hochachtung, wie Du es geschafft hast,ich glaube Du warst für vielen eine Hilfe, ich wünsche Dir alles Gute, und viel Glück mit dem Rauchen aufzuhören.
      Ich habe es gut geschafft nach mehreren Jahren mit dem Rauchen aufzuhören. Habe 2 Wochen Urlaub genommen und nur geschlafen, bin nur zum Essen aufgestanden, und dann mich wieder hingelegt. Das habe ich gemacht weil ich unwahrscheinlich müde wurde, ist ja immerhin ein Entzug, so ist es auch mit dem Alkohol. Heute ekle ich mich nur noch vor dem Rauch.
      Liebe Grüße
      Emmy

      Emmy / Antworten
  3. Guter Artikel. Ich denke der mit dem Wasser in der Bar ist wirklich glücklicher!

    Daydream / Antworten
  4. @Dan. Der Geldfaktor spielt auf jeden Fall eine Rolle, weil man im Suff auch mal Leute einlädt. Mir geht’s auch oft so, dass egal wie viel Geld ich im Portmonait hab, es ist nach einer Partynacht weg. Und dann fällt mir ein, dass ich noch bei der Bank war. Und das kann dann richtig weh tun.

    Hans / Antworten
  5. ich habe jahrelang jeden tag alkohol getrunken. jetzt habe ich abgeschlossen mit alkohol und bin noch weniger belastbar wie vorher. warum?

    Lutz / Antworten
    • Ging mir auch so…. Der Körper muss sich umstellen. Jetzt 3,5 Monate nichts getrunken. Fühle mich unglaublich fit.

      Carsten / Antworten
  6. meine leber ist schon angegriffen vom alkohol. jetzt trinke ich keinen tropfen mehr,seit 2 wochen. wieso fühle ich mich schwächer und unbelastbarer ohne alkohol. ich bin schnell ausser puste und einfach nicht mehr belastbar. warum?

    Lutz / Antworten
    • Das dauert eine Weile, du bist reizbar, weil Die was fehlt… Der Körper muss sich erst umstellen. Ging mir auch so. Jetzt bin ich total fit,

      Carsten / Antworten
    • Lies mal dieses Buch:
      „Endlich ohne Alkohol“ von Allan Carr…
      9,99 € die auch mein Leben veränderten!!!

      SmilingJP / Antworten
  7. Ich trinke nunmehr seit 7 Monaten keinen Alkohol mehr und werde dies auch beibehalten. Die Lebensqualität möchte ich nicht mehr missen und auch die angesprochenen Punkte wie Stabilität und Gesundheit sind mehr wert, als ein paar „beschwingte Stunden“. Alkohol ist für mich die schlimmste Droge, da stets verfügbar, nicht verfolgt und sozial anerkannt.

    Stella / Antworten
  8. Naja, der Portemonaie Punkt gilt nicht, würde ich sagen. Ich war mal n halbes Jahr quasi nüchtern, weil ich nicht ganz nüchtern aufm Rad erwischt wurde und deshalb zur MPU musste… Geld wurde nicht mehr. Die Cola, Saftschorle oder was auch immer ist genauso teuer wie das Bier, und es geht in der regel noch besser die Kehle runter. Und für jemanden, der in erster Linie trinkt, um was in der Hand zu haben, bedeutet das in der Regel sogar höhere Kosten.

    Dan / Antworten

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