Bilder: Eine Ode an das Glück, Großeltern zu haben

Bilder Großeltern Enkel

Die Weihnachtsdekoration ist in der Kiste verstaut und der Streit von Heiligabend ist längst vergessen. Alle Familienmitglieder sind wieder verstreut, zurück in ihrer Umgebung, zurück in ihrem Alltag. Wenn Weihnachten und Silvester vorbei sind und das neue Jahr begonnen hat, lässt auch das familiäre Gefühl nach, das man rund um den 24.12. in der Magengrube wahrnimmt. Obwohl wir irgendwie immer wieder froh sind, wenn die Zeit der verpflichtenden Familienbesuche und langweiligen Gespräche mit entfernten Verwandten vorüber ist, hat der Dezember trotzdem etwas Gutes. Er zwingt uns, Zeit mit den Menschen zu verbringen, für die wir uns sonst keine Zeit nehmen. Natürlich sind die Diskussionen am Weihnachtstisch, vor allem in Zeiten der Flüchtlingsfrage und Donald Trump als Wahlkandidat, nervig und anstrengend. Aber trotzdem fühlen wir uns wohl dabei, wenn uns Opa am Weihnachtsabend in die Arme schließt und die Tante sich fürsorglich danach erkundigt, wie das Studium so läuft.

Ein seltenes Geschenk

Jetzt wo der Schnee taut und der Frühling an die Tür klopft, können wir uns die Frage stellen, wie oft wir unsere Familie seit dem Weihnachtsfest getroffen haben. Vor allem zwei Familienmitglieder werden von uns einfach viel zu oft vergessen, wenn der Alltagsstress eingesetzt hat. Oma und Opa. Obwohl wir wissen, dass die Zeit rennt und die Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen weniger werden, nehmen wir viel zu selten den Hörer oder das Lenkrad in die Hand, um uns mit ihnen in Verbindung zu setzen. Dabei ist es ein selten gewordenes Geschenk, mit den Eltern unserer Eltern aufzuwachsen. Unsere Großeltern lieben uns innig und würden vermutlich alles für uns machen. Nicht nur Kochen und ab und zu unseren Kinderwagen durch den Wald schieben. Die Verbindung zwischen Großeltern und ihren Enkeln ist fast immer unermüdlich liebevoll und beide Seiten schätzen es, einander zu haben. Meistens zumindest. Denn viel zu oft vernachlässigen wir dieses Glück.

Besondere Liebe zwischen Opa und Enkel

Die Fotografin Alina Gabrel-Kamińska will mit ihren Bildern genau dieses Glück festhalten. „I would like to present to you my dad, a grandad of my little monsters“, sagt die Fotografin auf Bored Panda. Die Bilder zeigen auf einzigartige Weise, wie innig die Verbindung zwischen Großeltern und Enkel sein kann – auch ohne Worte. Man hat das Gefühl, sich Bilder aus dem eigenen Fotoalbum anzuschauen. Und auch die Idee hinter der Bilderserie ist wunderschön: „I’m writing a personal story of my children – the daring adventures of innocence where everyday brings its curiosities and surprises. Each day opens up a new short chapter in their lives“, erklärt Gabrel-Kamińska. Vielleicht halten uns diese Bilder dazu an, Lenkrad oder Hörer doch mal wieder in die Hand zu nehmen, um unseren Großeltern eine Botschaft zu überbringen: Es ist schön, euch zu haben.

Praktikantin: Wenn ich ein Gegenstand wäre, dann wäre ich ein Puzzle. Abenteuerlust, Lebensfreude und Neugierde wären Einzelteile meines Puzzles, genauso wie meine Familie, meine Girlies und meine Heimatstadt Stuttgart. Ansonsten fehlt eigentlich nur noch Schokolade. Tada, das bin ich: Sissy, 19 Jahre alt und nicht mit „Franz“ liiert.