Brettspiele: Beliebte Klassiker und coole Neuheiten

Ansicht des Spiels Monopoly

Corona-Zeit: Die Menschen bleiben zuhause – und der Spielemarkt boomt. Wie auch kann man sich seine Zeit mit Familie, Partner*in oder Mitbewohner*innen besser vertreiben, als mit ein paar Runden Kniffel oder Mensch-ärgere-dich-nicht? Wir stellen euch die bekanntesten Brettspiele der letzten Jahrzehnte vor. Und für alle, denen die Klassiker langsam auf die Nerven gehen, gibt es in diesem Artikel auch einige Empfehlungen für lohnenswerte Neuanschaffungen.

Brettspiel-Klassiker Nr. 1: Trivial Pursuit

Mit „Trivial Pursuit“ könnt ihr euer Allgemeinwissen auf die Probe stellen: Aus den sechs Bereichen Kunst & Literatur, Erdkunde, Wissenschaft & Technnik, Sport & Vergnügen sowie Geschichte und Unterhaltung muss im Laufe des Spiels jeweils eine Frage richtig beantwortet werden. Pro Kategorie gibt es eine „Wissensecke“, die euren Spielstein vervollständigt – wer zuerst alle Farben gesammelt hat, hat gewonnen. Achtet nur darauf, dass ihr eine möglichst aktuelle Version kauft, denn auf die Frage, wer im Jahr 1995 den Ski-Weltcup gewann, wissen vor allem die jüngeren Spieler*innen unter uns keine Antwort (ja, ich spreche da aus Erfahrung).

Brettspiel-Klassiker Nr. 2: Monopoly

Was von vielen gerne mal als die Simulation des Kapitalismus bezeichnet wird, ist bereits seit den 1930er Jahren eines der erfolgreichsten Brettspiele der Welt. Ziel des Spiels ist es, Grundstücke und Häuser zu erwerben und die anderen Mitspieler*innen so in den finanziellen Ruin zu treiben. Wem die originale Version zu langweilig ist, kann mittlerweile eine Vielzahl an Varianten zurückgreifen: Dazu zählen zum Beispiel Harry Potter-, Fortnite- oder Disney-Monopoly. Auch viele Städte haben eine eigene Monopoly-Edition mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf den Markt gebracht.

Brettspiel-Klassiker Nr. 3: Scrabble

Schriftsteller*innen, Journalist*innen und Sprachwissenschaftler*innen sind hier klar im Vorteil: Bei „Scrabble“ geht es nämlich darum, aus einer Handvoll Buchstabenplättchen möglichst viele und möglichst lange Wörter zu bilden. Dabei können die Spieler*innen verschiedene Bonusfelder nutzen, um ihre Punktzahl zu erhöhen. Auch „Scrabble“ hat schon einige Jahre auf dem Buckel: Erfunden wurde es 1938 von dem US-amerikanischen Architekten Alfred Mosher-Butts.

Ein Scrabble-Spielfeld

Brettspiel-Klassiker Nr. 4: Activity

Unterteilt in mehrere Teams versuchen die Spieler*innen, Wörter zu erraten, die einer ihrer Mitspieler*innen entweder malt, umschreibt oder pantomimisch darstellt. Was erst einmal harmlos klingt, wird spätestens dann lustig, wenn ihr die Begriffe „Tollwut“ oder „Windel“ ohne Worte vormachen müsst. „Activity“ ist ein zeitloser Klassiker, der in einer großen Runde besonders viel Spaß macht. Das Spiel eignet sich auch perfekt, wenn man schon das ein oder andere Gläschen intus hat.

Brettspiel-Klassiker Nr. 5: Die Siedler von Catan

Auch wenn das beliebte Gesellschaftsspiel mittlerweile in „Catan“ umbenannt wurde, kennen es die meisten doch noch unter diesem Namen. Die Aufgabe der Spieler*innen ist es, die Insel Catan zu erschließen und mithilfe verschiedener Rohstoffe Straßen und Siedlungen aufzubauen. Dabei können sie mit anderen handeln oder tauschen. „Die Siedler von Catan“ erfordert Geschick und Köpfchen und ist ein idealer Zeitvertreib für die ganze Familie.