Brettspiele: Beliebte Klassiker und coole Neuheiten

Ansicht des Spiels Monopoly

Brettspiel-Neuheit Nr. 1: Azul

In diesem Legespiel geht es darum, die Wände eines portugiesischen Königspalastes mit Mosaiken zu pflastern. Je nachdem, wie man seine Fliesen kombiniert, erhält man eine bestimmte Anzahl an Punkten und kann sich so gegenüber seinen Mitspieler*innen durchsetzen. Mit dem fantasievollen Design und der ausgeklügelten Story seines Spiels überzeugte der Autor Michael Kiesling nicht nur viele Brettspielfans, sondern auch professionelle Kritiker*innen: „Azul“ wurde im Jahr 2018 mit dem Preis „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet.

Brettspiel-Neuheit Nr. 2: Pictures

„Pictures“, das Spiel des Jahres 2020, fordert nicht nur die Kreativität, sondern auch das abstrakte Denkvermögen der Spieler*innen heraus. In der Mitte des Spielfeldes befinden sich 16 Karten mit verschiedensten Fotomotiven. Mithilfe fünf komplett verschiedener Material-Sets bestehend aus Bausteinen, Symbolkarten oder farbigen Steinchen muss jetzt eines dieser Bilder so dargestellt werden, dass die Mitspieler*innen erraten, um welches es sich handelt. Klingt erst einmal ziemlich kompliziert? Hier findet ihr eine Videoanleitung, die euch noch einmal genau erklärt, wie das Spiel funktioniert.

Brettspiel-Neuheit Nr. 3: Crew

Genau genommen ist „Crew“ gar kein Brettspiel, denn die Spieler*innen arbeiten hier vor allem mit Karten. Da es heutzutage aber sowieso schwierig ist, Spiele einem klassischen Format zuzuordnen, gehört es für uns trotzdem mit auf diese Liste. Bei diesem Teamspiel geht es in erster Linie darum, Stiche zu gewinnen. Es ist unterteilt in 50 Aufgaben, die mit der Zeit immer schwieriger werden und von 2 bis 5 Spieler*innen bearbeitet werden können. Die Spieler*innen befinden sich im All und können, genauso wie echte Astronauten, während der Missionen nur eingeschränkt miteinander kommunizieren. Das verspricht jede Menge Spaß und erfordert zudem einiges an Geschick.

Brettspiel-Neuheit Nr. 4: T.I.M.E. Stories

Sicherlich jede*r von uns hatte schon einmal ein sogenanntes Spielbuch in der Hand, bei denen man als Leser*in indirekt Einfluss auf die Handlung nehmen konnte, indem man sich am Ende eines Kapitels für einen bestimmten Weg entschied. Das Gesellschaftsspiel „T.I.M.E. Stories“, welches in einer Pariser Psychiatrie spielt, funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip: Die Aufgabe der Spieler*innen ist es, durch das Lösen verschiedener Rätsel Risse im Zeitgefüge aufzuspüren und zu reparieren. Dies erledigen sie jeweils mit einem Charakter ihrer Wahl, der*die aus der entsprechenden Zeit stammt und mit einer Vielzahl besonderer Fähigkeiten ausgestattet ist. Schaffen sie es nicht, das Rätsel zu knacken, müssen sie es wieder von vorne beginnen. Vor jedem Spielzug werden die Spieler*innen zudem mit zwei Szenarien konfrontiert – je nachdem, für welches sie sich entscheiden, nimmt das Spiel einen anderen Verlauf.

Brettspiel-Neuheit Nr. 5: Photosynthese

Keine Sorge, für dieses Spiel müsst ihr nicht über den Photosynthese-Prozess Bescheid wissen – ihr könnt eure Lernzettel aus dem Bio-LK also getrost wieder in der hintersten Ecke eures Zimmers verstauen. Immerhin geht es bei „Photosynthese“ aber wirklich darum, Bäume wachsen zu lassen, und das, wenn möglich, schneller als alle anderen. Jede*r Spieler*in startet mit einer bestimmten Anzahl an Samen. Anschließend gilt es, abhängig von Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung, den besten Platz für seinen Baum zu finden. Wer am Ende die größten Bäume aufgezogen und damit die meisten Punkte erhalten hat, gewinnt das Spiel.

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Bildquelle: Pexels; CCO-Lizenz

Aufgewachsen im Münsterland, zwischen Bauernschaften, Fahrrädern und Dorfpartys. Schreibt seit dem Kindergartenalter, von Kurzgeschichten bis hin zu News-Artikeln, liebt Musik, Sonne, gutes Essen und Gespräche über Gott und die Welt.