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Desinfektionsmittel statt Louis-Vuitton-Parfums

Diese Unternehmen reagieren auf die Epidemie und stellen ihre Produktion um.

Desinfektionsmittel, Schutzanzüge und -masken: Produkte, die momentan knapp sind, aber dringend benötigt werden. Immer mehr Unternehmen helfen in dieser Notzeit aus, indem sie ihre Produktion umstellen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass damit schneller Hygiene-Produkte produziert werden, sondern auch, dass die Mitarbeiter weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können.

Wir haben hier 4 Unternehmen für euch, die als Reaktion auf die Epidemie nun „etwas andere“ Dinge herstellen:

Louis Vuitton: Desinfektionsmittel anstelle von Parfum

Ja, richtig gelesen: Das Luxusgüterunternehmen LVMH bereitet seinen Parfum- und Kosmetikbereich für die Produktion von Desinfektionsmittel vor. Das Hygieneprodukt soll dann kostenlos Frankreichs Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Umstellung möchte LMVH erreichen, dass es nie an Desinfektionsmitteln fehlt und Frankreichs Bürger sich vor dem Virus schützen können.

VW-Zulieferfirma: Herstellung von Tröpfchenschutz-Scheiben

VW stellte die Aufträge an eine Zulieferfirma aus Braunschweig ein. Da diese den Mitarbeitern weiterhin Arbeit gewähren wollte, werden jetzt Tröpfchenschutz-Scheiben hergestellt. Einige wurden schon in Apotheken zum Schutz der Mitarbeiter angebracht.

Bergsport-Unternehmen Salewa stellt Schutzmasken her

Salewa produziert nun Schutzmasken, die aus dem wasserdichten Material „Goretex“ bestehen, und Schutzanzüge. Die ersten Produkte werden schon ausgeliefert.

Pernod Ricard stellt puren Alkohol zur Verfügung

Ganze 70.000 Liter puren Alkohol spendet das Unternehmen an „Laboratoire Cooper“. Ganze 1,8 Millionen Fläschchen mit 50 ml Desinfektionsmittel können dadurch zusätzlich hergestellt werden.

Zivilcourage anstelle von Profit

Übrigens: Viele Unternehmen verdienen an der Produktionsumstellung überhaupt nichts. Trotzdem helfen sie dem Gesundheitssystem aus. Wer allerdings letztendlich profitiert, sind die Menschen, denen durch die Hygieneprodukte besser geholfen werden kann. Chapeau!

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Bildquelle: Unsplash; CCO-Lizenz

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